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Am Garmischer Bischoffseck prämierte der Verein der Werdenfelser Bergschafzüchter ausgewählte Tiere

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Bergschaf
Preisrichter Max Wagenpfeils Blicke richten sich bei der Prämierung auf ein weißes Bergschaf. © Klaus Munz

GAP – Nach dreijähriger Corona-Zwangspause war es kürzlich wieder soweit. Der Verein der Werdenfelser Bergschafzüchter lud zu seiner traditionsreichen Prämierung wieder ans Bischoffseck im Herzen vom Ortsteil Garmisch ein.

Und über mangelnden Zulauf konnte sich die gesellige Veranstaltung wahrlich nicht beklagen. Gerade um die Mittagszeit belagerten zahlreiche Interessierte die Absperrgitter beider Ringe.

Hier wurden unter den gestrengen Blicken der Preisrichter die Tiere von ihren jeweiligen Haltern vorgestellt. In den verschiedenen Kategorien – jene der Lämmer, Kilber und Böcke und dies sowohl bei den weißen Bergschafen, aber auch bei den braunen, schwarzen und Gescheckten. Und so manche Entscheidung fiel dann erst nach ausführlicher Visitation, Prüfen der Wolle, des Gangwerks und vom Gebiss. Ganz spannend ging es zu im Ring von Max Wagenpfeil, er ist bei der Bayerischen Herdbuchgesellschaft für Schafzucht beschäftigt.

Zusammen mit Marie-Theres Maurer beäugte er eine Gruppe Tiere, die sich für den Wettbewerb der Wollsieger anmeldeten. „Es war eine schwere Entscheidung“, sagte Maurer, „denn es war eine sehr ausgeglichene Konkurrenz bei hohem Niveau“. Große Spannung herrschte auch beim Wettbewerb der Ortschaften.

So hatten am Ende in diesem Jahr die Züchter aus Mittenwald die Nase vorne, gefolgt von den „Schoferern“ aus Ohlstadt und Farchant. Auch wenn es ab und zu mal kurz zu kleinen Schauern kam, so machten es sich viele Besucher im Biergarten gemütlich oder bevölkerten das eigens aufgestellte Festzelt.

Sehr zufrieden äußerte sich daher auch der Vorsitzende der Bergschafzüchter, Hans Hibler junior aus Farchant. „Es hat alles gut gepasst!“ mun

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