Das BRK und ehrenamtliche Näherinnen sehen sich gefordert

Ansturm auf Alltagsmasken

Alltagsmasken
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Daniela Ströter fährt die Masken in Partenkirchen aus.

Bei den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend wurde zwar keine bundesweite Maskenpflicht beschlossen, aber vor allem für Bayern gibt es die dringende Empfehlung, im öffentlichen Raum (ÖPNV, Einkauf) Alltagsmasken zu tragen. 

GAP / Landkreis – Fast ununterbrochen kommen Bestellungen herein für eine der selbstgenähten Masken, die das Rote Kreuz zusammen mit 50 freiwilligen Näherinnen zur Zeit herstellt. Wegen der großen Nachfrage hat das Rote Kreuz eine eigene Hotline für Bestellungen von Masken eingerichtet. Schutzmasken können werktags immer von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 08821-94321-224 bestellt werden. Oder Online über die gemeinsame Informationsseite von Landratsamt und BRK unter www.coronagap.de. Dort findet man ein Anmeldeformular. 

Seit Gründonnerstag schon werden die Masken von ehrenamtlichen Rotkreuzhelfern vor die Haustüre gelegt oder in den Briefkasten eingeworfen. In Partenkirchen tragen Daniela Ströter und Tina Trappe für die Bereitschaft die Päckchen aus. „Wir klingeln kurz und sagen Bescheid oder schicken eine SMS“, erzählt Daniela Ströter. Alles, um den notwendigen Abstand einzuhalten. Aufgrund des Ansturms wird momentan für jede Anfrage zunächst ein Päckchen mit drei Masken ausgeliefert. 

Die einfachen Mundmasken haben viele Namen und das gleiche Prinzip. Es sind einfache Stoffbarrieren. Sie sind nicht zu verwechseln mit chirurgischem Mund-Nasen-Schutz oder medizinischen Atemschutzmasken. Die Maske darf man nur zur Eigennutzung verwenden und nicht zum Beispiel in der Familie weitergeben. Außerdem soll man Stoffmasken regelmäßig waschen. Am besten mit in die Kochwäsche geben. Mit oder ohne Stoffbarriere im Gesicht: das regelmäßige Händewaschen und "social distancing" gelten nach wie vor.  tra

  

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