Geschwindigkeit nicht angepasst

Aquaplaning auf der A95: Unfall mit hohem Sachschaden 

Zu schnell trotz nasser Fahrbahn: Der Fahrer verlor die Kontrolle und landete auf dem Grünstreifen neben der Autobahn.
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Zu schnell trotz nasser Fahrbahn: Der Fahrer verlor die Kontrolle und landete nach mehreren Zusammenstößen mit der Schutzplanke auf dem Grünstreifen neben der Autobahn.

Murnau/Kochel – Nicht angepasste Geschwindigkeit bei starken Regenfällen führen immer wieder zu schweren Unfällen. Großes Glück hatten die Insassen des Mercedes, der am vergangenen Samstag auf der A95 ins Schleudern geraten ist.

Am vergangenen Samstag Nachmittag, 15. August, ereignete sich ein Pkw-Unfall auf der A95 an der Ausfahrt Murnau/Kochel Richtung München. Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 37-jähriger Mann trotz widriger Wetterverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Es regnete stark und größere Wasserlachen hatten sich auf der Fahrbahn gebildet. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Das Fahrzeug berührte die Mittelschutzleitplanke zweimal, dann schleuderte es nach rechts auf den Grünstreifen und kam dort schließlich zum Erliegen.

Der Mann und seine 35-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Das Fahrzeug wurde durch den Unfall stark beschädigt, besonders im Front- und Heckbereich und an der linken Fahrzeugseite. Der Schaden am Pkw beträgt mindestens 20.000 Euro. Der Schaden an der Leitplanke beläuft sich auf etwa 7.000 Euro.

Da zahlreiche Fahrzeug-Trümmerteile über die Fahrbahnen verteilt waren, musste die A95 in Richtung München, zwischen den Anschlussstellen Murnau/Kochel und Sindelsdorf, für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Neben der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim waren noch die Feuerwehren aus Großweil und Murnau mit zahlreichen Einsatzkräften, vor Ort, um die Fahrbahn abzusichern und zu reinigen. Dem Unfallverursacher droht ein dreistelliges Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. kb

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