Füreinander da sein

"Auf geht´s!": Freiwilligen-Zentrum koordiniert Hilfe während der Coronakrise

Die beiden engagierten Frauen Annett-Maria Jonietz und Regina Wäger organisieren das Angebot des Freiwililgenzentrums "Auf geht´s!"
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Die beiden engagierten Frauen Annett-Maria Jonietz und Regina Wäger organisieren das Angebot des Freiwililgenzentrums "Auf geht´s!"

Landkreis GAP – Die einen brauchen jetzt während der Coronakrise dringend Unterstützung, andere haben Zeit und möchten gerne helfen. Das Freiwilligen-Zentrum "Auf geht´s" bringt diese Menschen zusammen. Es unterstützt außerdem gemeinnützige Vereine dabei, Verstärkung zu finden.

Seit 2013 ist das Freiwilligen-Zentrum "Auf geht´s!" offizielles Koordinierungszentrum für bürgerschaftliches Engagement im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Es trägt dazu bei, Verbindungen zwischen Freiwilligen und Einrichtungen/Organisationen/Vereinen zu schaffen und Engagement zu fördern. Die Arbeit von „Auf geht’s!“ wird vom Landkreis Garmisch-Partenkirchen finanziell gefördert. Diese Förderung zahlt sich jetzt in der Coronakrise besonders aus. Folgende Angebote werden vom Freiwilligen-Zentrum organisiert:

Freiwilligen-Zentrum "Auf geht´s" unterstützt selbst organisierte Hilfe in der Bevölkerung

Die ursprünglichste Form des Helfens passiert in Familie, Nachbarschaft und im Bekanntenkreis. Das Freiwilligen-Zentrum möchte alle Bürgerinnen und Bürger ermuntern, aktiv nachzufragen, wer Hilfe gebrauchen könnte. Für Hilfesuchende ist es leichter, Unterstützung aus der Nachbarschaft zu erfahren, als Hilfe von völlig fremden Ehrenamtlichen anzunehmen. Auf der Internetseite des Freiwilligen-Zentrums findet sich ein ausdruckbarer Aushang für Hilfsangebote von Nachbarn, sowie Informationen für den Selbst-und Fremdschutz. Bei Fragen steht das Auf geht’s-Team zu Verfügung.

Ehrenamtliche Corona-Hilfeplattform

Für die Vermittlung schneller Hilfen steht dem Zentrum ein speziell entwickeltes Datenbank-System zur Verfügung. 50 Helferinnen und Helfer stehen schon heute in den Startlöchern. 

Wem wird Hilfe angeboten?

  • Menschen im Landkreis, die nicht aus dem Haus gehen können/dürfen und keine andere Hilfe haben
  • Organisationen, die Unterstützung brauchen

Welche Hilfe wird angeboten?

  • Dringende Besorgungen (Einkäufe, Apothekengänge) werden bis an die Türschwelle gebracht. Der Hilfesuchende soll die Helfer nicht hereinbitten. Absprachen erfolgen über Telefon oder Email.
  • Telefongespräche mit der Möglichkeit, seine Sorgen los zu werden oder einfach ein gutes Gespräch zu führen
  • Vermittlung von Freiwilligen an Organisationen

Wer kann helfen?

Die Helfer*innen dürfen selbst keiner Risikogruppe angehören. Menschen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren dürfen sich gerne für Hilfe vor Ort melden. Für den „Telefonbesuchsdienst“ gilt die Altersbeschränkung nicht.

Kontaktaufnahme zum Freiwilligen-Zentrum

  • Vorzugsweise über über das Kontaktformular auf der der Homepage: www.aufgehts-gap.de
  • Per Email: aufgehts@lebenslust-gap.de
  • Telefonisch:08821-7810525

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