Ausbildungszentrum des Deutschen Skilehrerverbands eröffnet

Mehrwert für Gebiet

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Strahlende Gesichter bei der Eröffnung, v.l.: Wolfgang Pohl, Matthias Stauch, Christian Neureuther, Herbert Sedlmair, Dr. Sigrid Meierhofer, Stephan Märkl und Peter Hennekes.

Landkreis – Im international bekannten Wintersportort Garmisch-Partenkirchen, aber auf Grainauer Flur wurde nach nur einem Jahr Bauzeit das Ausbildungszentrum des Deutschen Skilehrerverbands eröffnet. Am Fuße der weltberühmten Kandahar-Abfahrt werden künftig Theorie und Praxis des Schneesports vereint.

„Das Ausbildungszentrum ist ein Meilenstein für den Verband und gleichzeitig ein Signal für den Wintersport in Deutschland“, freut sich Wolfgang Pohl der Präsident des Deutschen Skilehrerverbands (DSLV). Neben den Ausbildungen wird im neuen Gebäude auch die Geschäftsstelle des Vereins ihren neuen Sitz haben. Beim Bau wurde ausdrücklich auf in der Region ansässige Unternehmen gesetzt. „ 15.000 Mitglieder zählt der DSLV,“ sagt dessen Hauptgeschäftsführer Peter Hennekes, für die „großartige „Unterstützung bei der Realisierung des Baus möchten sich Pohl und Hennekes besonders, bei der Gemeinde Grainau, der Bayerischen Zugspitzbahn und dem Landratsamt Garmisch-Partenkirchen bedanken. 

Erweiterte Nutzung im Sommer

Jedes Jahr nehmen 4.500 Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer an Aus- und Fortbildungen teil. Das bringt auch einen Mehrwert für das Gebiet, sowohl durch steigende Übernachtungszahlen als auch durch die Nutzung der Wintersport-touristischen Infrastruktur. Aber nicht nur im Winter soll das Ausbildungszentrum ein Anlaufpunkt sein. Geplant ist eine erweiterte Nutzung im Sommer um das Engagement des Skilehrlehrerverbands auch für saisonunabhängige Natursportarten auszuweiten. Das DSLV Ausbildungszentrum bietet Seminar-und Verwaltungsräume mit direktem Anschluss an die Alpspitzbahn. Besonders stolz zeigen sich die Verantwortlichen über die Auswirkungen für die Region.“ Durch die Unterstützung der Gemeinde Grainau konnte das ca. 1.265 Quadratmeter große Grundstück direkt neben der Piste von der Bayerischen Zuspitzbahn erworben werden, “ sagte Pohl. Neben zahlreichen Mehreinnahme profitiert die Gemeinde auch von sieben Arbeitsplätzen und einer Ausbildungsstelle im neuen Ausbildungszentrum.

Von Lilian Edenhofer

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