Überwiegender Teil der Bevölkerung verhielt sich vorbildlich

Ausgangsbeschränkung: Nur wenige Verstöße am Wochenende

Die Gemeinden in unserer Region machen darauf aufmerksam, worauf während der Coronakrise besonders zu achten ist.
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Die Gemeinden in unserer Region machen darauf aufmerksam, worauf während der Coronakrise besonders zu achten ist.

GAP / Region –  Es waren Einzelne, die sich am vergangenen Wochenende nicht an die Regeln gehalten haben. Nur in wenigen Fällen musste die Polizei einschreiten. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat eine positive Bilanz gezogen.

Bei den momentan stattfindenden verstärkten Polizei-Kontrollen liegt das Hauptaugenmerk auf den Wochenendtagen. Wegen des schönen Frühlingswetters bestand die Befürchtung, dass viele Ausflügler im Alpenvorland und in den Bergregionen unterwegs sein würden. Die Polizei bereitete sich auf eine erhöhte Kontrolltätigkeit vor, besonders auf den Straßen, die zu beliebten Ausflugszielen führen. Mit Unterstützung von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurden am Wochenende mehrere Kontrollstellen eingerichtet. Wie sich herausgestellt hat, hat sich eine große Mehrheit an die Empfehlung gehalten. Die meisten Menschen haben trotz des schönen Wetters die beliebten und normalerweise stark besuchten Ausflugsorte gemieden.

Motorräder blieben in den Garagen

Die „Kontrollgruppe Motorrad“ nahm den Ausflugsverkehr vor allem auf den bei „Bikern“ beliebten Bergstrecken ins Visier. Nur ein Biker wurde auf der Kesselbergstrecke bei einer verbotenen Ausflugsrunde aufgegriffen und angezeigt. Die Polizei spricht den Motorradfahrern ein großes Lob aus.  Auch die Spazierfahrt eines Cabriofahrers endete mit einer Anzeige. 

Wenig los am Berg

In unserer Region wurden von der Kontrollgruppe Motorrad zudem zwei Camper aufgegriffen, die im Karwendel ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Nach einem Appel durch die Polizisten kehrten sie nach Hause zurück. Zur Überwachung des alpinen Geländes durchstreiften Einsatzkräfte der Alpinen Einsatzgruppe die Wanderwege in den heimischen Bergen und kontrollierten die Einhaltung der Rechtsverordnung – auch, ob Berghütten und Ausflugslokale sich an das Betriebsverbot hielten. Unterstützt wurden die Alpinbeamten dabei aus der Luft mit einem Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel. Sie stellten aber nur ganz vereinzelt Wanderer fest. Es wurden keine Beanstandungen erforderlich.

Heimische Gewässer kaum besucht

Die heimischen Gewässer wurden bei den Kontrolltätigkeiten nicht außer Acht gelassen. Einsatzrelevante Gewässer sowie deren Uferbereiche wurden mit Unterstützung von Diensthundeführern und der Reiterstaffel des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie von den jeweils örtlich zuständigen Polizeiinspektionen von Land überwacht. Es wurden nur wenige Personen angetroffen.

480 Anzeigen im südlichen Oberbayern am Samstag

Zwar blieb der überwiegende Teil der Bevölkerung den beliebten Ausflugszielen fern, doch am Samstag musste die Polizei im südlichen Oberbayern 480 Personen wegen Verstößen gegen die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung anzeigen. Es ging überwiegend um Verstöße, bei denen die Personen die bekannten Auflagen (zum Beispiel keine Gruppenbildung, Mindestabstand 1,50 Meter, sozialer Kontakt nur mit im selben Hausstand lebenden Angehörigen) missachteten. 

Polizeipräsident Robert Kopp betont: "Der überwiegende Teil der Bevölkerung hat erkannt, dass es um mehr geht, als um ein paar schöne Stunden Freizeit und hat sich verantwortungsvoll und vorbildlich verhalten. Beachten Sie bitte weiterhin die Regeln und halten Sie durch – retten wir weiterhin miteinander das Leben von Menschen!“ kb

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