Ausreichend Lehrkräfte im Landkreis

Gute Versorgung an den Grund- und Mittelschulen 

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Schulamtsleiterin Gisela Ehrl und ihr Kollege Schulrat Markus Köpf sind mit der Unterrichtsversorgung an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis zufrieden und wünschen allen Lehrkräften und Schülern einen guten Start. Besonders aufregend wird der für die 671 ABC-Schützen in unserem Landkreis.

Landkreis – Die großen Ferien sind vorbei, das neue Schuljahr hat gerade begonnen. Das Staatliche Schulamt in Garmisch-Partenkirchen informierte passend zum Schulstart über die Unterrichtsversorgung an den Schulen im Landkreis. Bei leicht rückgängigen Schülerzahlen sind die Grund- und Mittelschulen gut mit Lehrerstunden versorgt, wie Schulamtsleiterin Gisela Ehrl feststellt.

„Wir sind sehr zufrieden“, betont sie vor dem Hintergrund zahlreicher Schlagzeilen über Lehrermangel in anderen Regionen. Gesondert zugewiesene Lehrerstunden erleichtern die Planung: Neben dem Pflichtunterricht stehen den 20 Grundschulen im Landkreis 235 zusätzliche Lehrerstunden zur Verfügung, die für den zusätzlichen Förderunterricht sowie zu Differenzierungsmaßnahmen in jahrgangskombinierten Klassen genutzt werden. Denn die sind an den Grundschulen in unserem Landkreis Normalität, so können die vielen kleinen Grundschulen fortgeführt werden.

Weniger Schüler an Mittelschulen
Auch für die sieben Mittelschulen sind neben dem Pflichtunterricht ausreichend Stunden für Zusatzangebote zugewiesen, freut sich Schulrat Markus Köpf. Diese werden für zusätzlichen Unterricht in den gebundenen Ganztagsklassen, für Differenzierung und Individualisierung genutzt. Bei den Mittelschulen machen sich aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge leicht rückgängige Schülerzahlen bemerkbar. „Obwohl es 75 Schüler weniger sind, haben wir nur eine Klasse weniger, das bedeutet, dass wir die durchschnittliche Klassenbelegung absenken konnten und die Lernsituation damit verbessern“, erklärt Köpf. Der Klassendurchschnitt ist damit in den Grund- als auch Mittelschulen absolut im Oberbayernschnitt. Zufrieden ist man am Schulamt auch, dass der Vertretungspool personell sehr günstig ausgestattet ist – insgesamt stehen 28 Mobile Reserven zur Verfügung. 

Gebundene Ganztagsklassen

Weiter ausgebaut werden die Ganztagsschulangebote. Die Formen sind vielfältig und reichen von der verlängerten Mittagsbetreuung, über die sog. gebundenen Ganztagsklassen bis zur offenen Ganztagsbetreuung. Die Eltern können hier flexibel wählen, auch die klassische Hortbetreuung gibt es noch. 

Eine Herausforderung bleibt die Förderung von Schülern mit nichtdeutscher Erstsprache. Aktuell sind 160 Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Klassen der Grund- (85) und Mittelschulen (75). Die Situation hat sich konsolidiert und eingespielt.

Von Ilka Trautmann

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