Bahnsteig Hausberg mit Politprominenz eingeweiht

Sogar Bayern Wirtschaftsminister Martin Zeil war gekommen, um den neuen Hausberg-Bahnsteig einzuweihen. Die Sonne schien, die Temperaturen waren sommerlich und die hochkarätigen Gäste des kleinen Festakts gut aufgelegt.

„Der neue Bahnsteig hat alles, was einen richtigen und modernen Bahnsteig ausmacht", fasste Peter Huber, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG zusammen: „Unsere Vision ist es, die Metropolregion München besser, schneller und umweltfreundlicher an unsere Skigebiete anzubinden und mit diesem Bahnsteig machen wir einen großen Schritt in diese Richtung.“ Der Garmischer Ski-Express, der an den Winterwochenenden die Skifahrer von München nach Garmisch-Partenkirchen bringt, spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Bayern, Klaus-Dieter Josel, sagte: „Für alle Wintersportler haben die Bayerische Zugspitzbahn und die Deutsche Bahn ein erstklassiges und unschlagbar günstiges Kombiangebot geschaffen, das immer besser angenommen wird.“ Und auch in der Politik ist man voll des Lobes: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil sieht eine „Stärkung des Nahverkehrs“ und Bürgermeister Thomas Schmid hob die staufreie und umweltschonende Alternative zum Auto hervor – dies war ganz bewusst auch an die Adresse der Naturschützer gerichtet. Der neue Bahnsteig am Hausberg ist die letzte Ausbaustufe des Haltepunktes. Man kann nun bequem und ebenerdig in die Züge einsteigen, es gibt moderne Wetterschutzhäuschen, eine entsprechende Beleuchtung, Abfahrts- anzeiger für die Züge und eine Leit-einrichtung für Behinderte. Nicht nur der neue Bahnsteig, auch die kurzen Fußwege am Hausberg, die Umsteigemöglichkeit in die Zahnradbahn zur Zugspitze und das Kombiticket machen den Garmischer Ski-Express zu einem attraktiven Tourismusprodukt. So attraktiv, dass ihn Minister Zeil – wie er versprach – im nächsten Winter selbst nutzen möchte, um die neue Kandahar-Abfahrt zu testen.

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