Baufortgang am Klinikum Garmisch-Partenkirchen gesichert

Zu einem Gespräch über aktuelle Themen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen hatten sich Ministerpräsident Horst Seehofer, Bundestagsabgeordneter Alexander Dobrindt und Landrat Harald Kühn in der vergangenen Woche in der Staatskanzlei in München getroffen. Unter anderem sagte der Ministerpräsident hier seine Unterstützung für die Aufnahme des Bauabschnitts VII am Klinikum Garmisch-Partenkirchen in das diesjährige Krankenhausbauprogramm zu. Inzwischen erreichte das Klinikum der positive Bescheid.

20 neue Krankenhausbauvorhaben hat das baische Kabinett auf den Weg gebracht. Dabei wurde auch der Bauabschnitt VII am Klinikum Garmisch-Partenkirchen finanziell abgesichert. Dieses aus heutiger Sicht letzte Projekt nach fast zwei Jahrzehnten ständiger Bautätigkeit am Klinikum zur Sanierung und Modernisierung des Hauses umfasst ein Volumen von 25 Mio Euro, wovon aus dem beschlossenen Krankenhausprogramm 19,75 Mio Euro an Zuschüssen fließen. Vorgesehen ist, in der ersten Bauphase voraussichtlich ab der 1. Hälfte 2010 zunächst den östlichen Teil des Pflegebereiches zu sanieren; in dieser Zeit werden die Patienten in einem Ersatzgebäude untergebracht. In einem 2. Schritt sollen dann die Arbeiten im Westtrakt fortgesetzt werden. Nach Schätzung des Klinikum-Geschäftsführers Wolfgang Türk werden die Bauarbeiten zwei bis drei Jahre dauern. Auch für die Verkehrsprojekte im Loisachtal will sich Ministerpräsident Seehofer einsetzen. Dabei soll der Bereich Oberau ebenso unterstützt werden, d.h. möglichst zeitnahe Finanzierung und Realisierung, wie der Kramertunnel für Garmisch. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat ja (wie bereits berichtet) die Klage des Bund Naturschutz gegen den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern zur Verlegung der B 23 mit dem sogenannten Kramertunnel abgewiesen und damit den Weg für das wichtige Verkehrsprojekt frei gemacht, auch wenn Finanzierung und Baubeginn noch offen sind. Ebenso erörtert wurde das Thema der eventuellen Neugründung einer zweizügigen Realschule in Murnau. Derzeit ist die Angelegenheit noch völlig offen, da das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus alle fachlichen Aspekte prüfen will. Vor einer endgültigen Entscheidung soll ein persönliches Gespräch zwischen Staatsminister Dr. Spaenle, Landrat Harald Kühn und Murnaus Bürgermeister Dr. Michael Rapp stattfinden.

Auch interessant

Meistgelesen

Betreuung ist keine Frage der Uhrzeit
Betreuung ist keine Frage der Uhrzeit
180 Jugendliche aus Landkreis ohne Ausbildungsplatz
180 Jugendliche aus Landkreis ohne Ausbildungsplatz
Veteranen, Trachtler und Musiker feiern bei strahlendem Wetter
Veteranen, Trachtler und Musiker feiern bei strahlendem Wetter
Bad Kohlgruber beschädigt Türglas und beleidigt Beamte
Bad Kohlgruber beschädigt Türglas und beleidigt Beamte

Kommentare