BR-Dokumentation am 5. Juni

24h Bayern – Ein Tag Heimat

+
Ein Tag Heimat - am Pfingstmontag zeigt der BR Momentaufnahmen des Lebens im Freistaat.

Region - Am Pfingstmontag, 5. Juni, zeigt der Bayerische Rundfunk eine einmalige Momentaufnahme des Lebens im Freistaat: die Dokumentation „24h Bayern – Ein Tag Heimat“. Sie wird von 6 Uhr früh bis um 6 Uhr am darauffolgenden Morgen im BR Fernsehen ausgestrahlt und erzählt in Echtzeit einen Tag in Bayern aus der Perspektive seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Zu sehen sind unter anderem auch Christian Stückl, Spielleiter der Passionsspiele Oberammergau, Aphirat Nansurat, eine Servicekraft auf der Zugspitze und Wetterdiensttechniker Robert Schardt auf der Zugspitze.

Für das Projekt haben am 3. Juni 2016 insgesamt 104 Kamerateams parallel gedreht, verstreut über den ganzen Freistaat, in allen Regierungsbezirken. Hinter den Kameras standen viele renommierte und namhafte Regisseurinnen und Regisseure wie Doris Dörrie, Andres Veiel, Franz X. Bogner und Marcus H. Rosenmüller. Aus den rund 800 Stunden Filmmaterial – darunter Beiträge, die über eine Mitmachaktion direkt an den BR geschickt wurden – haben Regisseur Volker Heise und sein Team um Produzent Thomas Kufus von zero one film die 24-stündige Dokumentation komponiert. Die Produktion erfolgte zusammen mit der Münchner Produktionsfirma megaherz von Franz X. Gernstl und Fidelis Mager.

„Mit ‚24h Bayern‘ haben wir ein zeitgeschichtliches Dokument unseres Landes, unserer Gesellschaft und Kultur geschaffen, das von großer Nachhaltigkeit sein wird, auch für nachfolgende Generationen“, so BR-Intendant Ulrich Wilhelm. Von Wilhelm stammt die Idee, das 24-Stunden-Format – nach dem großen Erfolg von „24h Berlin“ und „24h Jerusalem“ – auf Bayern zu übertragen und das größte deutsche Bundesland über einen ganzen Tag in seiner Gesamtheit abzubilden. „Nach den umfangreichen Dreharbeiten vor einem Jahr und vielen Stunden im Schnitt ist es nun soweit“, so Wilhelm weiter. „Ich freue mich sehr auf die Ausstrahlung und wünsche mir, dass viele Menschen in Bayern dabei sind und uns im Programm begleiten.“

Ein Multimedia-Projekt

 „24h Bayern“ ist weit mehr als die 24-stündige Dokumentation, die am 5. Juni im BR Fernsehen zu sehen sein wird. Das Projekt ist vielmehr eine multimediale Entdeckungsreise, ein medienübergreifendes Event, das auch im Hörfunk, im Internet und in den sozialen Plattformen des Bayerischen Rundfunks seinen Platz hat.

Über das Programmereignis hinaus versteht sich die Dokumentation als visuelles Gedächtnis, als Quelle und Schatz für die Zukunft: „‚24h Bayern‘ ist kein Imagefilm, das ist uns ganz wichtig, sondern ein zeitgeschichtliches Dokument, eine Art Zeitkapsel, die das Leben in Bayern im Jahr 2016 mit all seinen Facetten, Problemen und schönen Dingen eingefangen hat“, erklärt Andreas Bönte, Leiter Programmbereich BR Fernsehen, ARD-alpha, 3sat. Dem Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg stellt der BR Filmmaterial von den Dreharbeiten zur Verfügung, damit es Teil des dort dokumentierten Querschnitts durch das Leben in Bayern wird. „Auch beim BR archivieren wir das gesamte – auch das nicht geschnittene – Material, um den Menschen, die nach uns kommen, erzählen zu können, wie wir im Jahr 2016 gelebt haben und was uns damals bewegt hat“, so Bönte. Auf der Website www.24hbayern.de ist am Ausstrahlungstag (5. Juni) ab 6 Uhr der Livestream abrufbar, darüber hinaus stehen umfangreiche Online- und Second-Screen-Angebote zur Verfügung – zum Beispiel ergänzende Geschichten zu ausgewählten Protagonisten, eine Filterfunktion zu den Drehorten oder die Rubrik „Bayern besser wissen“ mit Fakten rund um das Leben im Freistaat. Parallel dazu wird das Projekt in allen Social Media-Kanälen des BR weitergetragen, mit eigenen Porträts und Hintergrundgeschichten. Auch Hörfunk und Fernsehen begleiten „24h Bayern“ mit Beiträgen rund um den Ausstrahlungstag.

Wer am Pfingstmontag keine Zeit hat, kann die Dokumentation ab Dienstag, 6. Juni, in der BR-Mediathek anschauen.

Von Alma Jazbec

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Gaujugendfest am Sonntag
Gaujugendfest am Sonntag
Internationale Zusammenarbeit führte zum Erfolg
Internationale Zusammenarbeit führte zum Erfolg
Bürgerbegehren abgelehnt
Bürgerbegehren abgelehnt

Kommentare