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Großer Dank an die Helferinnen und Helfer

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Ehrung durch Söder
Fünf Helferinnen und Helfer erhielten beim Empfang stellvertretend für alle Einsatzkräfte die Ehrennadel des Freistaats Bayern. © FOTOPRESS THOMAS SEHR

Das schwere Zugunglück von Burgrain am 3. Juni und der G7-Gipfel auf Schloss Elmau vom 26. bis 28. Juni führten im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu zwei außergewöhnlichen, kräftezehrenden Großeinsätzen. Jetzt war die Zeit gekommen, die herausragenden Leistungen zu würdigen.

Die Einsatz- und Rettungskräfte stehen – bei welcher Einsatzlage auch immer – ohne zu Zögern in erster Reihe.. Das stellten sie in diesem Sommer bei zwei Großeinsätzen im Raum Garmisch-Partenkirchen unter Beweis. Das schwere Zugunglück von Burgrain am 3. Juni und der G7-Gipfel auf Schloss Elmau vom 26. bis 28. Juni führten im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu zwei kräftezehrenden Großeinsätzen. Jetzt war die Zeit gekommen, von höchster Stelle noch einmal die Wertschätzung öffentlich zu machen. Deshalb hatten Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann zu einem großen Helfer-Empfang mit Buffet nach Garmisch-Partenkirchen eingeladen. Die gut 1000 Abgesandten der Polizei, des BRK, der Freiwilligen Feuerwehren, des THW, der Bergwacht und weiterer Einsatzkräfte, wurden mit einer Ehrennadel des Freistaats geehrt. Stellvertretend für alle wurde die Auszeichnung fünf Helferinnen und Helfern im Kongresshaus persönlich überreicht. Markus Söder nutzte das Podium, um noch einmal auf die besondere Herausforderung des G7-Gipfels einzugehen. Das Zugunglück in Burgrain am 3. Juni habe in besonderer Weise das entschlossene Handeln der Blaulichtorganisationen unter Beweis gestellt: Innerhalb kürzester Zeit waren 750 Einsatzkräfte vor Ort gewesen und hätten Schlimmeres verhindert. Er dankte den Helferinnen und Helfern, die ohne zu fragen, bei Tag und Nacht in den Einsatz gehen. Dass Bayern so gut dastehe, „habe auch mit den Ehrenamtlichen der unterschiedlichen Organisationen zu tun“, so Ministerpräsident Söder. Auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann fand herzliche Worte der Anerkennung und lobte die reibungslose Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hilfsorganisationen und der Polizei beim G7-Gipfel und dem Zugunglück. tra

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