Rettung von Wanderern vom Jubiläumsgrat und Gaifgrat

Bergwacht Garmisch-Partenkirchen im Doppeleinsatz

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Rega 7 aus St. Gallen unterstützte die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen.

Region - Gleich zwei Mal rettete am Wochenende die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen Wanderer aus der Not, einmal sogar mit Unterstützung aus der Schweiz. 

Zwei Bergsteiger, die am Jubiläumsgrat nicht mehr weiter kamen, setzten am Samstag gegen 16.45 Uhr einen Hilferuf ab. Zwei Bergretter der Bereitschaft flogen daraufhin mit dem Rettungshubschrauber RK2 zu den beiden in Richtung Jubiläumsgrat. Nach kurzer Begutachtung der Stelle aus dem Hubschrauber wurden die  Bergretter per Winde abgesetzt. Den beiden in Not geratenen wurden Rettungsgurte angelegt und jeweils ein Bergretter mit einer der Hilfesuchenden zum Helikopter aufgewincht. Um 17.45 Uhr waren alle wieder am Depot der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen.

Gegen 21.15 Uhr erreichte die Bergwacht ein Notruf von zwei Wanderern. Einer der beiden hatte sich am Knie verletzt. Sie wollten vom Reintal aus über den Schützensteig aufsteigen und anschließend wieder ins Tal. Letztendlich konnten die Hilfesuchenden auf dem Gaifgrat, in der Nähe des Ausstiegs vom Schützensteig, lokalisiert werden. Aufgrund der Ausrüstung und des Zustandes des Patienten, war eine nächtliche Rettung notwendig. Da leider in ganz Bayern und näherer Umgebung kein für die Nacht tauglicher Windenhubschrauber zur Verfügung stand, musste ein Rettungshubschrauber aus der Schweiz angefordert werden. Mit Hilfe der Rega 7 aus St. Gallen wurde sowohl der Verletzte als auch sein Begleiter per Winde aufgenommen und zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Garmisch Partenkirchen geflogen.
von Kreisbote

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