Berufliche Perspektiven aufzeigen

Die Chancen der Hauptschüler auf dem Ausbildungsmarkt sollen sich erhöh-en, das ist das Ziel der Initiative „Schule nah am Beruf“, die die Wirtschaft gemeinsam mit dem Kultusministerium verfolgt. Nach der Schreinerinnung haben jetzt Vertreter der Bauwirtschaft dem Schulamt in Garmisch-Partenkirchen Unterrichtsmaterialien übergeben, die den Lehrkräften als Grundlage für die Berufsorientierung dienen sollen.

Schulrätin Anneliese Willfahrt (verantwortlich für die Hauptschulen im Landkreis) bedankte sich herzlich für die Informationsmappen, die Obermeister Hans Ulrich Greimel und Lehrlingswart Josef Ostler überreichten. Die Berufs-orientierung, so betont die Schulrätin, sei ein Schwerpunkt in der Hauptschule, „und besonders ab der 7. Klasse informieren unsere Lehrkräfte zielgerichtet über die verschiedenen Berufe.“ Genau das liegt den Vertretern der Bauinnung Garmisch-Weilheim-Starnberg am Herzen. „Der Kontakt zwischen den Schulen und der regionalen Bauwirtschaft ist uns wichtig; wir brauchen gute Leute, denen wir gute Arbeit bieten können“, betont Dipl.Ing. Greimel. Neben der notwendigen Allgemeinbildung ist auch die Ausbildungsreife ein Thema, denn die Wirtschaft stellt ihre Anforderungen an die Schüler. Die Grundlagenfächer, aber auch praktisches Geschick, Einsatzwille und Fleiß sind für die Ausbildung zur Fachkraft notwendig. Lehrlingswart Josef Ostler, seit Jahrzehnten in dieser Funktion, macht auf die vielen Möglichkeiten aufmerksam, die die Bauinnung bietet, „mittlerweile gehören 21 Berufsbilder zu uns.“ Auch der Leiter des Schulamtes, Peter Brandt, ist überzeugt: „Die Arbeitsblätter und Folien werden den Lehrern sicher gute Dienste leisten.“

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