Bis zu 170 Beschäftigte haben ein modernes Arbeitsumfeld im neuen Finanzamt Garmisch-Partenkirchen

Bei der offiziellen Einweihung (v.l.): Landrat Harald Kühn, Finanzamtsleiter Michael Bodenstedt, MdL Martin Bachhuber, Minister Markus Söder, Bürgermeister Thomas Schmid, Personalratsvorsitzender Engelbert Rieger und Peter Aumann (Leiter Staatl. Bauamt Weilheim). Foto: Thomas Sehr

Das Finanzamt hat in Garmisch-Partenkirchen einen starken Standort. „Das moderne Servicecenter ist das Markenzeichen des Neubaus und steht für noch mehr Bürgernähe“, betonte Finanzminister Dr. Markus Söder bei der offiziellen Einweihung vergangenen Donnerstag. Bayern hat seit 2009 rund 14 Millionen Euro in das Projekt investiert. Dieses Geld sei gut angelegt, sagte der Minister, denn es ist gleichzeitig ein Modell für nachhaltige und energiesparende Bauweise. Bis zu 170 Beschäftigte sollen hier ihren Arbeitsplatz haben. Bislang war das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen in fünf Gebäuden untergebracht, über das gesamte Ortsgebiet verteilt. „Der Neubau bündelt Bürgerfreundlichkeit und effiziente Verwaltung unter einem Dach“, so Söder.

Das neue Finanzamt bietet den Beschäftigten auf über 3.500 Quadratmetern ein hochwertiges und modernes Arbeitsumfeld. Das Servicecenter befindet sich zentral im Eingangsbereich im Erdgeschoss. Hier bekommen die Bürger alle Informationen zu ihrer Steuer. So können hier Steuererklärungen abgegeben, Auskünfte eingeholt und Formulare oder Broschüren mitgenommen werden. Auch steuerliche Freibeträge kann man sich hier sofort in die Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Über 95 Prozent der eingehenden Anträge und Anfragen können direkt erledigt werden. Der moderne, langgestreckte Neubau erfüllt alle Anforderungen an die Ökologie, Ökonomie sowie an ein modernes Arbeitsumfeld. Bayern hat eine Zertifizierung nach den Kriterien für Nachhaltiges Bauen des Bundes (BNB) beantragt. Eine Photovoltaikanlage vor dem Gebäude auf dem Dach der Carports erzeugt eine Gesamtleistung von rund 30 Kilowatt-Peak. Damit werden rund zwölf Tonnen Kohlendioxid im Jahr vermieden, rechnete Markus Söder vor. Der Neubau unterschreitet zudem die Energieeinsparverordnung für Gebäude und erreicht damit nahezu Passivhaus-Standard. Dank doppelter Wärme- pumpenanlage kann das Grundwasser zur Bauteilkühlung im Sommer und zur Gewinnung von Heizenergie im Winter genutzt werden.

Meistgelesen

Ausbildungskompass für die Region
Ausbildungskompass für die Region
Anstieg der Straftaten
Anstieg der Straftaten
25-jähriger Slowene stirbt
25-jähriger Slowene stirbt
Sohn der Pflegekraft festgenommen
Sohn der Pflegekraft festgenommen

Kommentare