Staatsanwaltschaft und Kripo ermitteln wegen versuchtem Tötungsdelikt

Bierflasche ins Gesicht geschleudert

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GAP - Weil er nach einem Streit seinem Kontrahenten am Sonntagabend, 1. Juli, eine Bierflasche ins Gesicht geworfen und ihn dadurch schwer verletzt haben soll, ermitteln die Strafverfolgungsbehörden jetzt gegen einen 28-jährigen eritreischen Staatsangehörigen wegen versuchten Totschlags.

Das Opfer, ein 25 Jahre alter Landsmann, musste in einer Münchner Spezialklinik operiert werden. Der Ermittlungsrichter erließ heute Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, er kam in Untersuchungshaft.

Am Sonntagabend war es in einer Wohnung in der Professor-Carl-Reiser-Straße in der Marktgemeinde gegen 22.15 Uhr zu einem Streit unter Asylbewerbern gekommen. Ein 28-jähriger Eritreer soll danach einem 25 Jahre alten Landsmann eine volle, verschlossene Bierflasche aus kurzer Distanz mit voller Wucht ins Gesicht geschleudert haben. Das Opfer erlitt dabei schwere Gesichtsverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Weil dort auch eine Augenverletzung diagnostiziert wurde, wurde der Mann in eine Münchner Fachklinik verlegt und am Auge operiert.

Der tatverdächtige 28-Jährige ließ sich von Beamten der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen in der Wohnung widerstandslos festnehmen. Er wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II unter dem Tatvorwurf des versuchten Totschlags dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Richter gab dem Antrag statt, der 28-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

von KB

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