Bildband zur Passion 2010 "im Kasten"

Die traditionsreiche Geschichte des Oberammergauer Passionsspiels beginnt 1633. Mitten im Dreißigjährigen Krieg, nach monatelangem Leiden und Sterben an der Pest, gelobten die Oberammergauer, alle zehn Jahre das „Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus“ aufzuführen. In diesem Jahr wird das Stück, das die Gemeinde Oberammergau in einzigartiger Kontinuität durch die Jahrhunderte getragen hat, zum 41. Mal auf die Bühne gebracht.

Im Passionstheater Oberammergau wurde in den zurückliegenden Tagen der Bildband zu den Passionsspielen 2010 von der Berliner Fotokünstlerin Brigitte Maria Mayer fotografiert. Spielleiter Christian Stückl und über 1.000 Darsteller, Musiker, Bühnenarbeiter, Schneider und Schreiner waren gefordert bei der Produktion des Bildbands, der in Zusammenarbeit mit dem Prestel Verlag entsteht. Das Bühnenbild und die Kostüme wurden (wie bereits im Jahr 2000) von dem Bühnenbildner Stefan Hageneier, Ausstattungsleiter am Bayerischen Staatsschauspiel München, komplett neu entworfen. Indes laufen die Proben auf Hochtouren, in nur wenigen Wochen – am 15. Mai – feiern die Passionsspiele 2010 Premiere. Insgesamt 102 Auf-führungen wird es heuer geben. Die Aufführung wird in diesem Jahr erstmalig am Nachmittag beginnen (14.30 bis 17 Uhr) und der zweite Teil nach einer Pause in den Abendstunden (20 Uhr bis 22.30 Uhr) gespielt. Passionsspielkarten ohne Übernachtung können nach Verfügbarkeit auch online gebucht werden; Interessenten können auch gern beim KREISBOTEN-Verlag nachfragen. Alle Infos auch unter www. passionsspiele2010.de

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