1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Garmisch-Partenkirchen

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche über den Messengerdienst WhatsApp

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

WhatsApp
Die Polizei warnt vor falschen Whatsapp-Hilferufen von Kindern oder Enkelkindern. Unbekannte wollen so Online-Überweisungen erpressen. © Fabian Sommer/DPA

Die Polizeidienststellen Oberammergau und Murnau warnen vor einer neuen Betrugsmasche über den Messengerdienst WhatsApp. Unbekannte wenden sich per Textnachricht an ihre potentiellen Opfer, geben sich als Kinder oder Enkelkinder aus und berichten, dass sie seit kurzem eine neue Handynummer haben. 

Die angeblichen Kinder oder Enkelkinder täuschen eine finanzielle Notlage vor und bitten um schnellstmögliche Überweisung von mehreren Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Leider waren die Täter auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bereits erfolgreich damit. Eine 58-jährige Geschädigte aus Oberammergau fiel dieser Masche zum Opfer. Ihr vermeintlicher Sohn gab vor, dass ihm sein Handy in die Waschmaschine gefallen sei. Er habe nun eine neues Handy und eine neue Rufnummer. Der vermeintlich Sohn könne nun eine Überweisung für einen neuen Fernseher nicht tätigen, da er mit dem neuen Handy noch keinen Zugriff auf sein Online-Banking habe.  Im weiteren Verlauf der WhatsApp-Nachrichten brachte der Unbekannte die Geschädigte dazu, einen vierstelligen Betrag auf ein Konto zu überweisen, damit der Fernseher bezahlt ist.
Eine 61-jährige Frau, ebenfalls aus Oberammergau, blieb misstrauisch. Auch sie erhielt mehrere WhatsApp-Nachrichten von einem bislang unbekannten Täter, der sich als ihr Sohn ausgab. In diesen Nachrichten täuschte der Unbekannte einen Notlage vor (Handy verloren). Er könne nun eine Rechnung in Höhe von 2600,- Euro nicht überweisen, da er sein online-Banking nicht mehr zur Verfügung habe. Die 61-jährige Frau bemerkte die Betrugsabsicht, leistete keine Zahlung und informierte die Polizei. kb

Auch interessant

Kommentare