Brigitte Fassbaender zieht positive Bilanz zum Strauss-Festival

Zum 21. Richard-Strauss-Festival am Heimatort des Komponisten in Garmisch-Partenkirchen hat der Veranstalter jetzt eine rundum positive Bilanz gezogen. Der glanzvolle Auftakt mit rotem Teppich und einer Rose für die Gäste, mit Ioan Holender, dem hochkarätigen Festredner, mit Preisverleihung und der gut aufgelegten, neuen Intendantin Brigitte Fassbaender machte neugierig. Innerhalb von sechs Tagen besuchten 5.000 Gäste die insgesamt dreizehn Veranstaltungen. Und Kammersängerin Brigitte Fassbaender freut sich zurecht über ein „ungeheuer positives Echo“ nach ihrer Premiere als neue künstlerische Leiterin des Festivals: „Das Publikum hat einen glücklichen, zufriedenen Eindruck gemacht. Das gibt mir Mut, in dieser Richtung weiterzumachen, auf die Zuschauer zuzugehen und sie an allem teilhaben zu lassen“.

Christian Wolf, Leiter des Richard-Strauss-Instituts, äußerte sich ebenfalls zufrieden und betonte die „äußerst harmonische Atmos- phäre“ vor und hinter den Kulissen des Festivals. Auch der erste Blick auf die Einnahmen erfreut die Veranstalter. So lag die Auslastung bei knapp 70 Prozent und die Einnahmen erreichten einen neuen Spitzenwert in Höhe von 122.000 Euro; dies ist mehr als in den letzten Jahren. So waren das Gastspiel der Wiener Staatsoper mit einer konzertanten Aufführung der Strauss-Oper „Capriccio“ und das Symphoniekonzert des Deutschen Symphonieorchester Berlin unter der Leitung von Ingo Metzmacher mit Waltraud Meier komplett ausverkauft. Auch die Liederabende, das Konzert mit dem Jungen Fes-tivalorchester, die Meisterkurse und das Künstlergespräch waren sehr gut besucht. Schon Bürgermeister Thomas Schmid hatte bei der Eröffnung zu diesem Programm gemeint „mehr geht nicht“; dieses Urteil haben die Musikliebhaber durch ihren zahlreichen Besuch untermauert. Nach dem Festival ist vor dem Festival: Unter dem Motto „Märchen und Mythen“ finden die nächsten Richard-Strauss-Tage vom 12. bis 18. Juni statt. „Die Thematik wird mit entsprechenden Werken eingelöst, dafür gibt es bei Strauss verschiedene Möglichkeiten“, macht Brigitte Fassbaender deutlich. Liederabende, eine konzertante Oper und ein Meisterkurs unter der Leitung von Ks. Deborah Polaski sind Teile des Programms, das im Oktober dieses Jahres präsentiert wird. „Seit über 20 Jahren ist dieses Festival eine hochkarätige Geschichte“, an die Prof. Brigitte Fass-baender gern anknüpft: „Ich hoffe, dass es Kreise zieht, welch wunderbare Musik in dieser schönen, fast magischen Landschaft geboten wird.“

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