Sechs Personen im Kleinwagen – kein Führerschein

Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser bei Mittenwald

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Mittenwald - Die Bundespolizei ermittelt gegen zwei mutmaßliche Schleuser, die am Wochenende festgenommen werden konnten. Auf der B2 bei Mittenwald trafen die Beamten auf einen Pakistaner und einen Iraner, die in ihren Fahrzeugen unabhängig voneinander mehrere Personen ohne die erforderlichen Dokumente nach Deutschland gebracht hatten.

Am frühen Sonntagmorgen stoppten Bundespolizisten bei Mittenwald einen in Italien zugelassenen Kleinwagen. Obwohl das Auto lediglich als Viersitzer zugelassen ist, saßen insgesamt sechs Personen darin. Der iranische Fahrer konnte sich für den Grenzübertritt ordnungsgemäß ausweisen. Sein vorgelegter Führerschein war jedoch gefälscht. Bei seinen fünf Begleitern handelt es sich um türkische Staatsangehörige. Die Männer im Alter zwischen 19 und 26 Jahren äußerten bei der Bundespolizei in Rosenheim jeweils ein Schutzersuchen. Sie wurden an die zuständige Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Ihr mutmaßlicher Schleuser musste auf richterliche Entscheidung hin die Untersuchungshaft antreten.

In der Nacht zu Samstag nahmen Bundespolizisten auf der B2 bei Mittenwald einen pakistanischen Staatsangehörigen fest. Er wird beschuldigt, in seinem Wagen zwei Männer illegal über die Grenze gebracht zu haben. Die 22 und 33 Jahre alten Pakistaner waren ohne ausreichende Papiere unterwegs. Da sie offenbar kein Interesse an Schutz und Asyl in Deutschland hatten, verweigerte die Bundespolizei ihnen die Einreise. Sie wurden den österreichischen Behörden überstellt. Für den 22-jährigen Fahrzeugführer ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft an. Er wurde in eine Münchner Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

von KB

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