Bundesverkehrsminister Tiefensee hatte zu einem Gespräch nach Berlin eingeladen

Garmisch-Partenkirchens Erster Bürgermeister Thomas Schmid wurde vor kurzem von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee nach Berlin eingeladen. Im Rahmen des Gesprächs erörterte der Bürgermeister alle wichtigen Brennpunkte in und um Garmisch-Partenkirchen, die in das Resort des Ministers fallen.

Im Vorfeld der Alpinen Skiweltmeisterschaften 2011 wurde dabei betont, wie wichtig ein zweispuriger Ausbau der Bahnstrecke München – Garmisch-Partenkirchen sei. Auch der Bau des Kramertunnels müsste – so Schmid – nach der Gerichtsentscheidung umgehend angegangen werden, um das Bewerbungskonzept für die Olympischen Winterspiele 2018 lückenlos auf die Beine stellen zu können. „Ich habe dem Minister auch aufgezeigt, wie ungemein wichtig die Ortsumfahrung Partenkirchen mit dem Wanktunnel ist“ so Schmid, der außerdem das Thema „Haltepunkt Griesen“ in aller Deutlichkeit ansprach. „Der Bundesverkehrsminister hat mir seine Unterstützung zur Sicherung des Winterhaltepunktes zur verkehrstech- nischen Anbindung unseres Ortsteils im Rahmen seiner Möglichkeiten zugesagt.“ Gleichzeitig hat sich Thomas Schmid nochmals schriftlich an das bayerische Wirtschaftsministerium sowie die Bayerische Eisenbahngesellschaft gewandt, um „ein Abschneiden der Einwohner Griesens von der Außenwelt“ zu verhindern. „In Zeiten in denen Klimaschutz auf allen Ebenen ein wichtiges Thema ist und die Reduzierung der Feinstaub- und CO2-Emmisionen höchste Priorität genießt, ist es den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln, wenn er von der Schiene auf die Straße verdrängt wird,“ so der Bürgermeister in seinen Schreiben.

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