Wochenbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Großteil hält sich an die Corona-Maßnahmen

Maskenpflicht
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Stichprobenartig wird auch die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und in den Ladengeschäfte kontrolliert.

Region - Die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung sowie der Abstands- und Schutzregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden auch in den vergangenen Tagen von den Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd kontrolliert. Auch die bayernweit geltende „Maskenpflicht“ im ÖPNV sowie in Ladengeschäften wird überwacht. Die Bilanz fällt erneut positiv aus. Der Großteil der Menschen hält sich an die Regeln.

Mehr als 22.000 Kontrollen führte die Polizei seit Montag, 27. April, bis zum Morgen des 3. Mai, im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd durch. Dabei wurden 993 Verstöße festgestellt. In 416 Fällen wurden Anzeigen erstattet, die meisten (386) davon wegen Missachtung der Ausgangsbeschränkung.

 In der traditionellen „Freinacht“ von 30. April auf den 1. Mai war angesichts der Ausgangsbeschränkung ein geringes Einsatzgeschehen zu verzeichnen. Die Einsatzzentrale zählte in der Nacht insgesamt 79 Einsätze. 12 Ruhestörungen, zwei Sachbeschädigungen und zwei Körperverletzungsdelikte wurden zur Anzeige gebracht. 

Das lange Wochenende mit dem 1. Mai-Feiertag wurde am Samstag vermehrt für Einkaufs- und Besorgungsfahrten genutzt. In den Städten und Gemeinden war tagsüber ein reges Verkehrsaufkommen feststellbar, die Ausflugsgebiete verzeichneten bei wechselhaftem Wetter einen verhältnismäßig schwachen Zulauf. 

Am Freitag, 1. Mai. und Samstag, 2. Mai, wurden im südlichen Oberbayern erstmals seit Beginn der Ausgangsbeschränkung in mehreren Gemeinden auch wieder Versammlungen durchgeführt, die sich gegen die geltenden Corona-Maßnahmen richteten. Strenge Auflagen bezüglich der Teilnehmerzahl und des Mindestabstandes mussten eingehalten werden. Die Versammlungen verliefen störungsfrei und friedlich.

Polizeipräsident Robert Kopp appelliert an die Bürger Bayerns: „Auch wenn es uns von Tag zu Tag schwerer fällt, auf soziale Kontakte zu verzichten, so zeigt sich, dass die Beschränkungen und Schutzregeln ihre Wirkung entfalten. Halten Sie sich an die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Nahverkehr bzw. beim Einkaufen und halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie die Ausgangsbeschränkung ein! Miteinander und mit gegenseitiger Rücksichtnahme können wir weitere Infektionen und damit auch tödlich verlaufende Erkrankungen verhindern.“   kb

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