Die Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis GAP

Homeschooling für viele Schülerinnen und Schüler

Coronavirus
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Das Coronavirus hält uns in Atem.

Landkreis GAP - Die Inzidenz bleibt auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen über dem Wert von 100. Deshalb gilt für viele Schülerinnen und Schüler wieder Homeschooling. Nur Viert- und Elftklässler sowie Abschlussklassen dürfen in Bayern derzeit bei einem Wert über 100 in den Wechsel- oder Präsenzunterricht. Hier muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außerdem sind für die Teilnahme am Unterricht in der Schule zwei Schnelltests pro Woche die Voraussetzung. Inwieweit die sogenannte Bundes-Notbremse, über die in dieser Woche noch beschlossen wird, eine Änderung für die Schulen bringen wird, muss abgewartet werden. Laut Beschlussvorlage sollte die Inzidenzgrenze für den Schulbetrieb auf einen Wert von 200 festgelegt werden. Nach mehreren übereinstimmenden Pressemeldungen soll für die Schulen nun, wenn das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, Distanzunterricht künftig ab einem Inzidenzwert von 165 verpflichtend sein.

  • Corona im Landkreis, Stand: 19. April, 16.00 Uhr
  • Gemeldete Infektionsfälle insgesamt: 3573 (davon interne1 Fälle: 3246)
  • Im Krankenhaus: 15 (intensiv: 10; invasiv beatmet: 7)
  • Aktuell erkrankt: 267
  • Neue Fälle seit der Meldung vom 18. April: 4 (intern)
  • Anzahl der Todesfälle: 105 (davon intern: 85)
  • 7-Tage-Inzidenz laut RKI: 125,52
  • 1. Impfung: 14.252 (Impfquote: 16,13 %)
  • 2. Impfung: 4.943 (Impfquote: 5,59 %)
  • Impfungen bei niedergelassenen Ärzten insgesamt: 2.990

Update vom 15. April: Ab Freitag, 16. April, stehen im Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen die ersten Zweitimpfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca an. Auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) sollen Personen unter 60 Jahren die Zweitimpfung nun jedoch 12 Wochen nach der Erstimpfung bekommen. Die Zweitimpfung erfolgt neuerdings mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna). Im Einzelfall kann die Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astra Zeneca jedoch trotzdem medizinisch sinnvoll sein. Eine individuelle Beratung durch den Impfarzt vor Ort ist selbstverständlich gegeben. Daher bittet das Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen nun alle Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sich beim Impfzentrum zu melden. Bevorzugt unter impfzentrum@lra-gap.de, alternativ auch telefonisch unter 08821 / 751-900. So kann ein neuer Termin bzw. mRNA-Impfstoff zugeteilt werden.

Update vom 14. April: Die Corona-Lage in Deutschland bleibt dynamisch, die Infektionszahlen steigen. Der Bundestag will über die bundesweit einheitliche Corona-„Notbremse“ am Mittwoch kommender Woche entscheiden. Während Virologen und Intensivmediziner den Schritt als überfällig bezeichnen, erhitzt vor allem die vom Bund flächendeckend geplante nächtliche Ausgangssperre ab einer Inzidenz von über 100 die Gemüter. In Bayern gilt sie derzeit ohnehin in allen Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100, allerdings ab 22 Uhr. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum zwischen 22 und 5 Uhr ist nur erlaubt, wenn dafür ein triftiger Grund vorliegt. Dazu zählen Notfälle oder medizinisch unaufschiebbare Behandlungen, der Weg zur Arbeit, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen, die Begleitung Sterbender oder die Versorgung von Tieren. Wer einen solchen Grund nicht vorweisen kann, muss zu Hause bleiben.

Update vom 13. April: Die Menschen in weiten Teilen Deutschlands müssen sich wohl auf nächtliche Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat das Bundeskabinett Dienstagmittag in Berlin beschlossen. Damit sei die Notbremse keine Auslegungssache mehr, sondern gelte automatisch. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung muss noch Bundestag und Bundesrat passieren, dies soll so schnell als möglich erfolgen. Die bundesweit einheitliche Notbremse ab einer Inzidenz von 100 sei „überfällig“, begründete Kanzlerin Merkel noch einmal ihre Forderung. Die Lage sei ernst, die dritte Welle habe Deutschland fest im Griff. In ihrem Statement wählte Merkel eindringliche Worte: Staat und Bürger dürften die Ärzte und Pflegekräfte in den Krankenhäusern „jetzt nicht im Stich lassen.“  

Update vom 12. April: Die Inzidenz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bleibt über dem Wert von 100; Tendenz momentan steigend. Inzwischen werden auch die Impfungen bei den niedergelassenen Ärzten erfasst: Bis zum Wochenende (Sonntag) hatten diese 1280 Menschen im Landkreis impfen können. Mit dem Impfstart in allen impfbereiten Arztpraxen hat für den Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) eine neue Zeitrechnung im Kampf gegen Covid-19 begonnen. Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – erklärte dazu: „Mit dem Beginn der Kampagne in allen impfbereiten bayerischen Praxen beginnt eine neue Phase, um Covid-19 nachhaltig bekämpfen zu können.“ Wichtig dabei: Die Zahl der gelieferten Impfdosen soll sich im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal deutlich erhöhen.

Update vom 8. April: Der Fokus ist weiterhin auf die Inzidenzen gerichtet, denn diese entscheiden auch darüber, wie es in den Schulen und Kitas weitergeht. Die Kultusminister der Länder haben über das weitere Vorgehen nach den Osterferien beraten. Eine Intention ist dabei, die Schulen und Kitas so lange wie möglich offen zu halten. Die Grundlage dafür sollen Schnell-Tests bilden. Alle bayerischen Schüler, Lehrkräfte und das weitere Schulpersonal müssen sich nach den Osterferien mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen lassen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Bei einer Inzidenz unter 100 gilt in den bayerischen Landkreisen Wechselunterricht; bei einem Wert über 100 dürfen nur die Abschlussklassen in den Wechselunterricht (inkl. 4. Klassen und 11. Klassen) - alle anderen verbleiben im Distanzunterricht. Nur mit negativem Selbsttest darf am Unterricht teilgenommen werden. Die Tests sollen direkt an den Schulen gemacht werden.

Update vom 7. April: Die Corona-Infektionszahlen und die Belegung der Intensivbetten sind in Bayern weiter auf hohem Niveau. In der Kabinettssitzung wurde deshalb ganz aktuell beschlossen, dass der Zeitpunkt für Lockerungen und Modellversuche noch nicht gekommen sei. Die bislang ab dem 12. April geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport bleiben weiter bis zum 26. April 2021 ausgesetzt. Gleiches gilt für die Modell-Projekte in Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100. Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis zwischen 100 und 200 sind Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) zulässig. Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests. Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote („Click & Meet“ mit vorheriger Terminvereinbarung) mit einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig.

Update vom 6. April: Das Corona-Testzentrum und das Corona-Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen am Alpspitz-Wellenbad waren auch über die Osterfeiertage in Betrieb. Erst- und Zweitimpfungen konnten entsprechend fortgeführt werden. Indes steigt die Inzidenz erneut und ist nun wieder über dem 100er Wert. Wie es nach den Osterferien in den Schulen weitergeht, bleibt abzuwarten.

Update vom 1. April: Vor wenigen Tagen hatten wir darüber berichtet, dass die Werbegemeinschaft Garmisch mit einem eigenen Testkonzept das Einkaufen in Garmisch-Partenkirchen sicherer machen möchte. Das Testzentrum der Garmischer Geschäftsleute am Richard-Strauss-Platz wurde jetzt, am Gründonnerstag, gestartet und befindet sich mit fünf Stationen in den Räumen der Tourist-Info. Drei bis fünf geschulte Mitarbeiter sollen in Schichten die Stationen besetzen. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, sich mittels QR-Code kurz anzumelden, der überall am Testzentrum zu finden ist. Ansonsten muss man je nach Aufkommen Geduld mitbringen, um das Tagesticket zu bekommen. Der Ablauf ist einfach: Die Menschen melden sich an, kommen zum Testen und kriegen das Ergebnis anschließend auf ihr Handy - gültig ist der Schnelltest für 24 Stunden. Von Montag bis Freitag sollen die Tests am Richard-Strauss-Platz zwischen 9.30 und 17 Uhr möglich sein.
Das Corona-Testzentrum und das Corona-Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen am Alpspitz-Wellenbad sind auch über die Osterfeiertage in Betrieb. Mit entsprechender vorheriger Terminvereinbarung bietet das Testzentrum am Karfreitag, 2. April, zu den regulären Öffnungszeiten von 17.00 bis 20.00 Uhr PCR-Tests an. An Ostersamstag, 3. April und Ostersonntag, 4. April, werden von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie von 18.00 bis 20.00 Uhr Antigen-Schnelltests angeboten. Und am Ostermontag, 5. April, werden zu den regulären Öffnungszeiten von 17.00 bis 20.00 Uhr wieder PCR-Tests durchgeführt. Im Corona-Impfzentrum läuft der Impfbetrieb über die Osterfeiertage entsprechend der Terminvergabe regulär weiter.

Update vom 31. März: Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die pandemiebedingten Grenzkontrollen zum Bundesland Tirol gestoppt. Die Infektionslage dort hat sich deutlich gebessert - Tirol wurde als einfaches Risikogebiet runtergestuft. Die Einreisesperre für bestimmte Personengruppen fällt damit nach Angaben der Bundespolizei in Bayern weg, auch das Beförderungsverbot für Bus- und Bahnunternehmen.
Bayern hat am Mittwoch auch mit den ersten Corona-Impfungen bei den niedergelassenen Ärzten begonnen. Gesundheitsminister Klaus Holetschek betonte: „Wir haben alles dafür getan, um noch vor Ostern mit den den Impfungen bei den Hausärzten durchzustarten. Das ist ein wichtiges Signal!“ Auch wenn es zunächst nur eine kleine Menge an Impfdosen zu verteilen gab - auch für den bayerischen Hausärzteverband ist der Impfstart in Bayern ein „gutes und hoffnungsvolles Signal im Kampf gegen die Corona-Pandemie.“

Update vom 29. März: Die Zahlen stagnieren bei einem Wert von über 100. Die Corona-Kontrollen an der Grenze zu Tirol bleiben vorerst, obwohl das RKI das österreichische Bundesland Tirol nicht mehr als Virusvariantengebiet einstuft. Die Bundespolizei ist nach wie vor an der Grenze präsent und kontrolliert Regelungen wie Anmelde- und Testpflicht (z.B. für Grenzpendler). Und es bedarf noch immer triftiger Gründe, um nach Tirol einzureisen. Zuletzt hatten sich die Bürgermeister von Mittenwald, Pfronten, Füssen und Garmisch-Partenkirchen mit einem offenen Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt, um Erleichterungen für den kleinen Grenzverkehr zu erreichen. Für Familienbesuche gibt es Lockerungen. Wer einen Familienbesuch nachweisen kann und sich weniger als 24 Stunden in Tirol aufhält, braucht keinen Test bei der Rückkehr nach Deutschland. Ab 6. April soll diese Regelung auch in der Gegenrichtung in Kraft treten. 

Update vom 25. März: Um die steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff zu bekommen, wurde der Lockdown in Deutschland bis 18. April verlängert. Angesichts der Infektionsdynamik soll auch die „Notbremse“ konsequent umgesetzt werden. Demnach treten die bis zum 7. März gegoltenen Maßnahmen wieder in Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen in der Region über 100 liegt. Und das ist auch bei uns der Fall. Ab Freitag gelten im Landkreis Garmisch-Partenkirchen deshalb die in der 12.BayIfSMV festgelegten inzidenzabhängigen Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz von über 100. Die privaten Kontakte müssen nun erneut runtergefahren werden und sind auf den eigenen Haushalt plus eine weitere Person beschränkt (Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt).

Update vom 22. März: Auch in unserem Landkreis steigt die 7-Tage-Inzidenz, an weitere Öffnungsschritte ist da nicht zu denken. Am Montag, 22. März, lag der Wert erstmals wieder über 100.  In Bezug auf den Unterricht an den Schulen gab das Landratsamt bekannt, dass derzeit noch Präsenzunterricht – soweit dabei der Mindestabstand durchgehend und zuverlässig eingehalten wird – oder Wechselunterricht stattfinden kann, da die 100er-Marke an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden muss. Wie es nach den Osterferien weitergehen wird, soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Nach der inzwischen allgemein bekannten Entscheidung zu AstraZeneca wird der Impfstoff auch bei uns im Landkreis wieder verimpft.

Update vom 18. März: Mit Spannung wartet auch das Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen darauf, welche Empfehlung die Europäische Arzneimittelbehörde EMA in Bezug auf den Impfstoff AstraZeneca geben wird. Nach dem Auftreten von Blutgerinnseln in Hirnvenen - inzwischen sind deutschlandweit 13 Fälle bekannt geworden - hatte auch unser Landratsamt alle Impftermine mit dem AstraZeneca Impfstoff vorsorglich storniert. Der deutsche Impfgipfel, der für Mittwoch geplant war, soll nun am Freitag stattfinden. Hier soll vor allem die Frage geklärt werden, wie es mit der Impf-Kampagne in Deutschland weitergeht.  

Update vom 16. März: Das Impfzentrum am Alpspitz-Wellenbad Garmisch-Partenkirchen hat auf die Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts sofort reagiert und den Einsatz von AstraZeneca vorsorglich eingestellt. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das Institut weitere Untersuchungen für notwendig. Vorausgegangen waren sieben Fälle, bei denen die Impfung mit diesem Präparat in Zusammenhang mit der Bildung von Blutgerinnseln stehen sollen. Deutschlandweit wurde AstraZeneca bereits über 1,6 Millionen verimpft, auch wenn das Risiko nur gering sei, so sagte Bundegesundheitsminister Jens Spahn in einem Fernsehinterview, „gehe man nun auf Nummer sicher“. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Für das Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen bedeutet das, dass vorerst keine Impfungen mehr mit AstraZeneca stattfinden. Alle Impftermine mit dem AstraZeneca Impfstoff werden storniert. Die betroffenen Personen bekommen dann einen neuen Impftermin zugeteilt. 

Update vom 15. März: Der deutschlandweite Trend steigender Inzidenzwerte macht auch vor dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen nicht halt. Am Sonntag bereits wurde die 50er-Marke überschritten. Vor allem der Einzelhandel blickt mit Sorgenfalten auf das Infektionsgeschehen, schließlich entscheidet der Wert 50 über die Möglichkeit der Öffnung. Übersteigt der Landkreis die 50er Grenze an drei aufeinanderfolgenden Tagen, geht es in die nächst höhere Inzidenzphase. Dann darf der Einzelhandel nur noch mit vorheriger Terminvergabe öffnen. Vor dem Stichtag Donnerstag ändert sich aber nichts, zumal das Landratsamt auf die neue Situation aufmerksam machen muss. Wird die 50er-Marke also weiterhin überschritten, folgt die entsprechende amtliche Bekanntmachung am Mittwoch.

Update vom 11. März: Die Inzidenz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist gestiegen und liegt mit 49,8 gerade noch unter 50. Dieser Wert ist der Dreh- und Angelpunkt dafür, ob die Geschäfte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen weiterhin geöffnet bleiben können. In dieser Woche war ein klein wenig Normalität eingekehrt - die Fußgängerzone von Garmisch zum Beispiel hatte sich belebt, die Menschen hatten die Möglichkeit zum Einkaufsbummel genutzt. Nun muss man bangen, ob die Zahlen weiter steigen: Wird ein maßgeblicher Inzidenzwert (35, 50, 100) an drei Tagen in Folge überschritten, gelten ab dem zweiten Tag nach der Überschreitung die inzidenzwertabhängigen strengeren Regelungen. 

Update vom 8. März: Die Inzidenz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt aktuell bei 40. Ein sehr entscheidender Wert, ermöglicht er doch - wenn er unter 50 bleibt - die Öffnung des Einzelhandels. Und so konnten heute die Geschäfte im Landkreis für den Kundenverkehr öffnen. Konkret bedeutet das für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 m² für die ersten 800 m² Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m²; auch die Öffnung von Museen, Galerien sowie kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, sind möglich. Für die weitere Entwicklung gilt: Wird ein maßgeblicher Inzidenzwert (35, 50, 100) an drei Tagen in Folge über- oder unterschritten, gelten ab dem zweiten Tag nach Über- bzw. Unterschreitung die inzidenzwertabhängigen neuen Regelungen.

Update vom 4. März: Die Inzidenz ist im Landkreis Garmisch-Partenkirchen momentan auf 35 gesunken. Derweil werden die aktuellen Beschlüsse von Bund und Ländern ausgewertet. Der Lockdown wird bis zum 28. März ausgedehnt, aber stufenweise abgeschwächt. Der Stufenplan sieht verschiedene Öffnungsschritte vor, entscheidend dafür sind die 7-Tage-Inzidenz-Werte. Für private Treffen gibt es Lockerungen: Die Kontaktregelungen sehen ab Montag, 8. März vor, dass man sich mit bis zu fünf Freunden, Verwandten und Bekannten aus zwei verschiedenen Haushalten treffen darf. Paare gelten als ein Haushalt; Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei Tagen hintereinander allerdings wieder auf mehr als 100 steigen sollte, gelten wieder die alten, strengen Regeln (die „Notbremse“ wird gezogen). 

Update vom 1. März: Mit Spannung werden die Beschlüsse aus den Bund-Länder-Gesprächen am Mittwoch erwartet. Die Anzeichen verdichten sich, dass der Lockdown wohl bis Ende März gelten soll. Aber bereits ab einer Inzidenz von 50 sind weitere Lockerungen im Gespräch. Zuletzt war der Druck von Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie nach einer Öffnungsperspektive immer lauter geworden. Auch in unserer Region hat man sich dafür stark gemacht. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist die Inzidenz momentan stabil und pendelt zwischen 40 und 50.

Update vom 25. Februar: Die Sorge vor einer dritten Welle bleibt, dennoch sind zum 1. März weitere Lockerungen für den Freistaat Bayern in Kraft getreten. Neben Friseuren dürfen auch Blumen- und Gartengeschäfte sowie weitere Dienstleistungsbetriebe und Musikschulen öffnen. „Der Einzelunterricht an Musikschulen wird ab dem 1. März in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wieder möglich sein“, gab Kunstminister Bernd Sibler bekannt. Friseure, Fuß- und Gesichtspfleger sowie Maniküre- und Nagelstudios dürfen ihre Dienste vom 1. März an wieder anbieten – hier gilt für die Kunden dann eine FFP2-Maskenpflicht. Auch Gärtnereien, Blumenläden, Baumschulen, Bau- und Gartenmärkte dürfen vom 1. März an wieder öffnen. In den Geschäften gelten die üblichen Auflagen wie eine Höchstzahl an Kunden je nach Größe und Maskenpflicht: Kunden müssen auch hier eine FFP2-Maske tragen.  

Update vom 23. Februar: Die 7-Tage-Inzidenz bleibt der Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags. Am vergangenen Wochenende war der Wert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unter 30 gesunken - inzwischen pendelt er sich zwischen 45 und 55 ein. Wenn die Inzidenz für mehrere Tage unter 35 sinkt, sind von der Politik weitere Lockerungen für Handel und bei einem stabilen Wert auch für die Gastronomie vorgesehen. Kritiker mahnen, dass man an dieser Zahl allein nicht alles festmachen könne und fordern eine Schnelltest-Offensive.
Eine erste Öffnung betrifft derzeit Schulen und Kitas. Nach vielen Wochen Homeschooling und Lernen zu Hause hat zum Beispiel für die Grundschüler wieder der Präsenzunterricht begonnen. Inwieweit die Schul- und Kita-Öffnungen, die nun in zehn Bundesländern greifen, eine Auswirkung auf das Infektionsgeschehen haben, bleibt abzuwarten. Erst nach zehn bis 14 Tagen wird man hierzu verlässliche Zahlen haben.

Update vom 18. Februar: Die Neuregelungen für Grenzpendler beschäftigen nicht nur die Bundespolizei und die Beamten der bayerischen Grenzpolizei, die die stationären Kontrollen vornehmen. Mit großem Kraftaufwand hat das Landrats­amt Garmisch-Partenkirchen in dieser Woche die benötigten offiziellen Bestätigungen für Grenzpendler aus systemrelevanten Branchen erstellt. Circa 800 Bescheide sind da zusammen gekommen. Eigentlich hätten Pendler bereits ab Mittwoch ihre Systemrelevanz mit Bescheinigungen der Landesämter vorweisen müssen. Dieses Datum wurde auf Freitag verschoben. Pendler aus Tirol müssen nun bei der Einreise nach Deutschland zusätzlich zu einem negativen Coronatest mit einer amtlichen Bescheinigung nachweisen, dass sie in einer Branche arbeiten, die systemrelevant ist. Nach dem Inkrafttreten der strengen Einreiseregelungen am Sonntag hatte das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen die Betriebe in der Region aufgerufen, ihre Mitarbeiter aus dem Ausland zu benennen. Viele Meldungen gingen ein – gut 800 Bescheide mussten seither ausgestellt werden. Laut Landratsamt Garmisch-Partenkirchen stammt ein Großteil der Anträge zum Beispiel aus Kliniken.

Update vom 15. Februar: Die 7-Tages-Inzidenz ist auch bei uns deutlich gesunken und liegt aktuell knapp unter 55. Aus Angst vor den Virus-Mutationen in Tirol und Tschechien gelten an den Grenzen zu Bayern verschärfte Einreisekontrollen. Für Berufspendler in systemrelevanten Berufen soll die Einreise möglich bleiben. Allerdings müssen auch sie sich vorab digital registrieren und benötigen einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ab dem 17. Februar, 0.00 Uhr, benötigen die systemrelevanten Grenzgänger eine offizielle Bestätigung des Landratsamtes am Sitz des Arbeitgebers, um weiterhin einreisen zu können. Warenverkehre bleiben offen. Lkw-Fahrer sind eine Ausnahmegruppe, die vom Einreiseverbot aus einem Virusvariantengebiet nicht erfasst wird.
Das Landratsamt bittet die Betriebe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, ihre Beschäftigten aus systemrelevanten Berufen schnellstmöglich zu melden. Dafür wurde auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.lra-gap.de/de/coronavirus.html (unter der Überschrift Grenzgänger / Grenzpendler) ein Formblatt bereitgestellt, dass bitte sorgfältig und leserlich ausgefüllt ans Landratsamt an die E-Mail-Adresse ga-bescheid@LRA-GAP.de zu schicken ist. Der Betrieb erhält dann, sofern die Beschäftigten unter die EU-Leitlinie fallen, schnellstmöglich eine entsprechende Bescheinigung per E-Mail zugesandt.

Update vom 11. Februar: Die Werte der 7-Tage-Inzidenz pendeln in unserer Region noch immer um die 70 und werden aufmerksam beobachtet, auch die Impfquote wird erfasst. Die 1. Impfung haben in unserem Landkreis bis zum Stichtag 10. Februar 2.445 Personen (Impfquote 2,77 %) bekommen; die zweite Impfung inzwischen 1.313 (1,49 %) impfwillige Personen. Gern würde man hier schon weiter sein, aber der Impffortschritt hängt auch bei uns von der Lieferung der Impfdosen ab.

Update vom 9. Februar: Engmaschig kontrolliert werden die Grenzübergänge nach Tirol. Ziel der Kontrollen ist die Einhaltung der Einreise-Quarantäne-Verordnung. Bei neun Personen musste allein am Dienstag am Grenzübergang Griesen das Fehlen eines Coronatests angezeigt werden. Ebenso wenig konnten diese Personen die notwendige elektronische Anmeldebescheinigung zum verpflichtenden Corona-Test vorweisen. Unter anderem handelte es sich um fünf Berliner und ein Pärchen aus München. Bis auf einen Österreicher, der nach Garmisch-Partenkirchen zum Zahnarzt musste, waren die restlichen acht Personen für eine Woche im Urlaub und beim Skifahren in der Schweiz gewesen. In allen Fällen wurden die für den jeweiligen Wohnort zuständigen Gesundheitsämter von der Grenzpolizeiinspektion Murnau informiert.

Update vom 4. Februar: Wer nach Österreich will, oder aus unserer Region regelmäßig pendelt, muss einen negativen Corona-Test vorweisen. Auf der österreichischen Seite der Grenze kontrollieren das Bundesheer und die Polizei - auf bayerischer Seite wird stichprobenartig kontrolliert. Arbeitspendler müssen sich bereits im Vorfeld online registrieren und wöchentlich einen negativen Test vorlegen. Zusätzlich werden die Kontrollen in den Tiroler Skigebieten verstärkt, da sich bereits mehrfach Touristen als Arbeitspendler ausgegeben haben. In Tirol ist zuletzt vermehrt die südafrikanische Corona-Mutation aufgetreten. Wer jetzt nach Österreich einreisen will, muss nicht nur einen Negativ-Test vorweisen, sondern trotzdem eine zehntägige Quarantäne einhalten.

Update vom 1. Februar: Das Impftempo lässt aller Orten zu Wünschen übrig und hängt ganz einfach von den Impfdosen ab, die unser Landkreis bekommt. Inzwischen konnte aber auch an der BG Unfallklinik Murnau eine erste Impfaktion für Ärzte, Mitarbeiter und Pflegepersonal vorgenommen werden. Am ersten Impftag erhielten 91 Mitarbeiter aus der Pflege, der Ärzteschaft und weiteren patientennahen Bereichen die erste Impfung; am Folgetag konnten noch 42 Impfdosen vergeben werden. Voller Zuversicht stellte das klinikinterne Impfteam, bestehend aus Pflegekräften und Ärzten, innerhalb weniger Tage die Mitarbeiter-Impfstelle in einem separaten Bereich der Klinik auf die Beine. Verabreicht wird der Impfstoff des deutschen Entwicklers Biontech. Das Vakzin wird morgens im Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen unter besonderen Transportbedingungen abgeholt, fachgerecht zwischengelagert, umgehend zubereitet und verabreicht. „Die größte logistische Herausforderung ist es, auf die kurzfristig zugesagten Liefermengen zu reagieren, ohne den Arbeitsalltag in der Klinik zu beeinflussen“, erklärt Dr. Frithjof Wagner, Oberarzt und Ärztlicher Leiter der Mitarbeiter-Impfstelle an der BG Unfallklinik Murnau. „Unser Team ist so aufgestellt, dass wir sofort starten können, sobald wir einen Impfstoff aus Garmisch-Partenkirchen bekommen. Spätestens, wenn die Impfstofflieferungen sprudeln, können wir täglich bis zu 200 Impfungen durchführen“, so Wagner.

Update vom 28. Januar: Nicht nur die Werte der 7-Tage-Inzidenz werden aufmerksam beobachtet, auch die Impfquote wird erfasst. Die 1. Impfung haben in unserem Landkreis bis zum Stichtag 28. Januar 1.707 Personen (Impfquote 1,93 %) bekommen; die zweite Impfung inzwischen 707 (0,80 %) impfwillige Personen. Gern würde man hier schon weiter sein, aber fehlender Impfstoff lässt die Impfkampagne auch bei uns ins Stocken geraten. Die ersten Impftermine für die Ü80, die außerhalb von Pflegeeinrichtungen leben, wurden jetzt ganz aktuell für das Wochenende bestätigt. 120 Einladungen zum Impfzentrum am Alpspitz-Wellenbad sind rausgegangen, allerdings liegen inzwischen 7000 Anmeldungen aus dieser Prioritätengruppe vor. Wann die nächsten Impfeinladungen für die Ü80-Gruppe rausgehen, ist eine Frage der Impflieferungen, wie der Pressesprecher des Landratsamtes Stephan Scharf erklärt. Sobald dann wieder Impfstoff zur Verfügung steht, werden alle, die sich vorab registriert haben, nach und nach Termine bekommen. „Es wird leider nur sporadisch vorangehen, denn es hängt ganz einfach von den Impfdosen ab, die unser Landkreis bekommt“, dämpft Scharf die Hoffnungen auf einen schnellen Impffortschritt.

Update vom 25. Januar: Eigentlich hatte man im Landkreis Garmisch-Partenkirchen angepeilt, mit den Impfungen für die über 80-Jährigen, die außerhalb von Pflegeeinrichtungen leben, Ende Januar starten zu können. Fehlender Impfstoff macht diese Planungen zunichte. Wie in ganz Deutschland ist die Impfkampagne auch in unserem Landkreis durch fehlende Nachlieferungen ins Stocken gekommen. Ein verbindlicher Termin für den Impfstart für diese Gruppe kann vom Landratsamt noch nicht angegeben werden. Aber die Registrierung für die über 80-Jährigen im Landkreis läuft weiter: Telefon-Hotline 08821-751900 oder über die Homepage www.impfzentren.bayern.
Sobald der Impfstoff zur Verfügung steht, werden alle, die sich vorab registriert haben, Termine bekommen.

Update vom 21. Januar: Mit großer Aufmerksamkeit werden in allen Landkreisen die Werte der 7-Tage-Inzidenz beobachtet, sind diese doch ausschlaggebend dafür, ob eine Ausgangsbeschränkung auf den 15-Kilometer-Radius zur Anwendung kommt.  Derzeit zeigt sich der Wert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stabil. Unterdessen wird das Impfzentrum am Alpspitz-Wellenbad weiter aufgestockt, u.a. wird so der Wartebereich ausgeweitet. Noch aber geht es mit den Impfungen am Impfzentrum nicht los - vorerst sind die mobilen Impfteams noch in den Altenheimen unterwegs, um den Heimbewohnern die zweite Dosis zu spritzen bzw. werden Krankenhaus- und Pflegepersonal geimpft.

Update vom 18. Januar: Neue Virus-Variante am Klinikum Garmisch-Partenkirchen entdeckt
Sorge bereitet der Corona-Ausbruch im Klinikum Garmisch-Partenkirchen mit insgesamt 73 Fällen - 52 Infizierte gibt es aktuell unter den Patienten und 21 positiv getestete Mitarbeiter. Die Zahlen sind gegenüber der Erstmeldung vom 14. Januar nach oben geschnellt. Bei einigen Tests wurde zudem eine neue Variante - also eine Mutation - festgestellt. Drei Tests wurden nach Berlin geschickt und von den Experten der Berliner Charité inzwischen als neue Variante bestätigt. Jetzt soll diese neue Virus-Variante erforscht werden; es handelt sich um eine geringe Abweichung in einem kleinen Teilbereich eines Proteins. Generell ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Viren verändern. Unabhängig davon wurden die Maßnahmen im Klinikum Garmisch-Partenkirchen nochmals verschärft: Die Corona-Stationen wurden zu Isolierstationen. Das gesamte Personal muss sich vor Dienstantritt einem Schnelltest unterziehen.
Die Neuinfektionen am Klinikum Garmisch-Partenkirchen beschränken auf zwei Cluster außerhalb der Covid-Bereiche. Aufgefallen waren sie durch eigene Testungen. Betroffen sind Stationen auf der Ebene 2 und Ebene 5 des Klinikums, das sind internistische und geriatrische Abteilungen. Die Stationen wurden zu Isolierbereichen deklariert. „Wir haben die Lage im Griff und genug freie Bettenkapazitäten“, konnte Klinikums-Geschäftsführer Frank Niederbühl beruhigen. Die neue Variante wurde übrigens bei bisher 35 Betroffenen festgestellt. Grund zur Panik bestehe nicht, heißt es aus der Klinik. Keine der bekannten Virus-Varianten führt bisher zu einer höheren Sterblichkeit. Auch besteht nach aktuellen Erkenntnissen kein verminderter Schutz durch die bekannten Impfstoffe. Auch Christian Drosten, Virologe bei der Berliner Charité äußerte sich auf Twitter gelassen: „Wir haben keinerlei Hinweis auf eine besondere Mutation. Kein Grund zur Sorge“, schrieb er.

Update vom 14. Januar: Anstieg von Coronafällen im Klinikum Garmisch-Partenkirchen
Am Abend des 13. Januar und am Vormittag des 14. Januar wurde am Klinikum eine deutliche Zunahme stationärer Covid19-Patienten registriert. Auch MitarbeiterInnen des Klinikum Garmisch-Partenkirchen sind betroffen. Die Häufung von Covid19 Infektionen wurde durch die engmaschigen Kontrollen, die das Klinikum Garmisch-Partenkirchen seit Anfang der Pandemie etabliert hat, erkannt. Auf den Isolierstationen 2C/2D befinden sich derzeit 15 Covid19-Patienten sowie 12 Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Hinzugekommen sind 17 Patienten und 8 Mitarbeiter, die derzeit zwei Bereichen des Hauses zuzuordnen sind. Der hausinterne Krisenstab hat in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen präventiv folgende Maßnahmen für das Klinikum festgelegt:
·   Alle elektiven (planbaren) Operationen werden bis auf weiteres verschoben.
·   Ambulante Operationen, Sprechstunden sowie Familienzimmer-Angebote werden abgesagt.
·   Alle Mitarbeiter und Patienten der COVID-Bereiche sowie der Funktionsbereiche werden systematisch mittels PCR getestet.
·  Die übrigen nicht COVID-Bereiche des Hauses (Mitarbeiter und Patienten) werden heute mit Antigen-Schnelltests getestet.
·  Das Gesundheitsamt unterstützt bei der Kontaktverfolgung / Reihentestung durch zusätzliche personelle und Labor-Kapazitäten.
·  Für Notfälle steht unser Klinikum weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.
Sehr erfreulich ist in diesem Zusammenhang die sehr hohe Impfbereitschaft der MitarbeiterInnen im Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Neben den laufenden Impfungen im Impfzentrum wird das Klinikum ab morgen Impfungen bei Mitarbeitern auch selbst durchführen.

Update vom 12. Januar 2021: Auch wenn das Impfzentrum seit dem 15. Dezember für den Impfbetrieb bereitsteht, konnte hier noch nicht mit den Impfungen begonnen werden. Ab dem 26. Januar aber sollen am Alpspitz-Wellenbad die Corona-Impfungen starten. Zunächst werden Bürgerinnen und Bürger geimpft, die 80 Jahre oder älter sind und zu Hause leben. Die Termine werden seit dem 12. Januar unter der Telefonnummer 08821 / 751-900 vergeben. Ab sofort steht auch die bayernweite Online-Plattform unter www.impfzentren-bayern zur Terminvergabe bereit. Umfassende Informationen zum Ablauf der Impfung und den verwendeten Impfstoffen finden alle Interessierten auch auf der gemeinsamen Informationsplattform von Landratsamt und Rotem Kreuz unter www.coronagap.de. 

Update vom 22. Dezember: Schreckliche Folgen hatte ein Corona-Ausbruch im BRK Seniorenwohnen Garhöll in Murnau. Innerhalb von nur zwei Wochen sind insgesamt 20 Bewohner verstorben, 18 von ihnen waren positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Gerade über die Feiertage stellt die Isolation für die Heimbewohner eine große Belastung dar. Im BRK Seniorenwohnen herrscht ein absolutes Besuchsverbot außer für Angehörige von sterbenden Patienten. Leitung und Mitarbeiter bemühen sich durch verschiedene Aktionen, es den Bewohnern etwas leichter zu machen, wie Einrichtungsleiter Martin Herber dem Tagblatt in einem Interview berichtete.

Update vom 10. Dezember: Nun hat es auch die Waldburg-Zeil-Kliniken in Oberammergau erwischt. 47 Mitarbeiter wurden bei einer Routine-Reihentestung mit PCR-Tests positiv getestet, wie Klinikdirektor Robert Tauber uns informierte. Keiner der positiv getesteten Mitarbeiter zeige Symptome, sagte der Direktor. Es gehe allen gut. Sie stünden nun für zehn Tage unter behördlicher Quarantäne.

Das gesamte Haus sei seit Freitag getestet worden, insgesamt 360 Mitarbeiter und die noch anwesenden Patienten. Viele der Patienten seien frühzeitig aus der orthopädischen Klinik entlassen worden, nur akute Fälle und die Alterspatienten seien noch im Haus. Bislang ist unter ihnen niemand nachweislich angesteckt worden, wie auch das Landratsamt bestätigte.

„Wir führen schon seit Monaten sehr strikte Hygienemaßnahmen durch: Unsere Mitarbeiter tragen alle FFP2-Masken, es gilt ein strenges Besuchsverbot bis auf wenige seltene Ausnahmen“, erklärt Tauber und zeigt sich verwundert, dass es dennoch zu den Infektionen kam. „Nun tun wir alles, was in unserer Macht steht, um die Situation zu entzerren, wir nehmen keine neuen REHA-Patienten auf und behandeln nur noch akute Fälle.“

Eine weitere traurige Nachricht wurde heute bekannt: Noch ein Todesfall ist dazu gekommen. Es handelt sich um eine 76-jährige alleinstehende Seniorin. Sie wohnte Zuhause und steht in keinem Zusammenhang mit dem BRK Seniorenwohnen Murnau. (moc)

Update vom 9. Dezember: Vergangene Woche wurde bekannt gegeben, dass das Coronavirus im Seniorenwohnheim ausgebrochen sei. Nun gab das Landratsamt bekannt, dass drei der infizierten Bewohner gestorben sind. Die Stimmung war anfangs noch optimistisch gewesen, denn die erkrankten Bewohner hatten keine oder nur geringe Symptome gezeigt, bis auf eine Person. Sie war bereits vor der Testung im Krankenhaus eingeliefert worden. Auch sie gehört zu den Verstorbenen. Mittlerweile sind 41 von 130 Bewohnern positiv getestet worden. 15 Pflege-Mitarbeiter haben sich ebenfalls nachweislich an Covid-19 infiziert und befinden sich in Isolation. (moc)

Update vom 1. Dezember: Am vergangenen Wochenende sind laut Landratsamt 52 Neuinfektionen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gemeldet worden. 23 Fälle gehen auf einen Corona-Ausbruch im BRK-Seniorenwohnen Murnau zurück. 18 Fälle stellte man in insgesamt drei Asylbewerber-Unterkünften fest. Die Bewohner der betroffenen Einrichtungen wurden unter Quarantäne gestellt.

Quarantäne-Situation in den Asylunterkünften angespannt

Wie der Pressesprecher des Landratsamts Stephan Scharf mitteilte, seien die Asylbewerber auf einen konkreten Verdacht hin getestet worden. Reihentestungen fänden nicht statt. Betroffen sind die Gemeinschaftsunterkünfte in Oberau, Bad Kohlgrub und in Garmisch-Partenkirchen an der Münchner Straße. Sie werden vom Landkreis betrieben. Die Wohnsituation wurde bislang nicht entzerrt. „Natürlich würden wir gerne mehr Raum schaffen, aber das ist nicht möglich. Es stehen uns keine Immobilien zur Verfügung“, sagt Scharf.

Diesen Bereich dürfen die Bewohner der Asylbewerberunterkunft in Oberau in den nächsten beiden Wochen nicht verlassen. Eine sehr belastende Situation für die Betroffenen.

Großteil der Bewohner des Seniorenwohnheims ohne Symptome

Beim BRK-Seniorenwohnen in Murnau ist man vorerst beruhigt: Bis auf eine vorerkrankte, hochbetagte Person seien alle wohlauf und würden keine Symptome zeigen, berichtet Pressesprecherin Elisabeth Mark. Die positiv getesteten Bewohner würden alle zusammen in einem Wohnbereich leben, der sich gut abgrenzen lasse. Bislang liegt bei 23 von insgesamt 130 Bewohnern ein positives Testergebnis vor. Auch die 73 Mitarbeiter seien getestet worden, hier stünden die Ergebnisse jedoch noch nicht fest, teilt Mark mit. Der Dienst könne aufrecht erhalten werden, auch wenn sich einige Mitarbeiter momentan in Quarantäne befänden. (moc)

Update vom 11. November, 17 Uhr: Die neuen Zahlen zur Infektionslage wurden vom Landratsamt veröffentlicht. Für den Mittwoch, 11. November, wurden insgesamt 13 Neuinfektionen gemeldet. Aktuell werden 9 an Covid-19 erkrankte Personen im Krankenhaus behandelt, die Zahl der Toten im Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt jetzt bei 21.

Wichtige Information für Grenzpendler: Um den Grenzverkehr für Pendler zwischen Tirol und Bayern zu vereinfachen, können sich Grenzpendler aus dem benachbarten Tirol, die im Landkreis Garmisch-Partenkirchen tätig sind, kostenlos an der Teststation des Landkreises auf dem Parkplatz am Alpspitzwellenbad in Garmisch-Partenkirchen testen lassen. In einer Pressemitteilung des Landrats­amtes vom 5. November wurde mitgeteilt, dass auch Tests bei Hausärzten in Bayern unter Angabe des Stichworts „Bayern-Test“ möglich seien. Aufgrund von unklaren Abrechnungsmodalitäten besteht diese Möglichkeit derzeit – und wohl auch auf absehbare Zeit – nicht. Eine Terminvereinbarung für einen Test an der Landkreis-Teststation Alpspitzwellenbad ist über die Internetseite unter www.lra-gap.de und hier unter „Informationen rund um Corona“ möglich. Das Landrats­amt bittet alle Grenzpendler, die nach der bayerischen Einreisequarantäneverordnung vorgeschriebenen Meldungen des Testergebnisses über die Internetseite des Landratsamtes hochzuladen. Der Upload-Link ist unter www.lra-gap.de/de/coronavirus.html unter der Subüberschrift „Grenzpendler -Tests“ zu finden. Es ist auch möglich, das Test­ergebnis beim Landratsamt - Fachbereich Grenzpendler - Olympiastraße 10, per Brief einzureichen. (kb)

Update 5. November, 17.00 Uhr: Die neuen Zahlen wurden soeben vom Landratsamt veröffentlicht. Mittlerweile sind für den gestrigen Tag insgesamt 20 Neuinfektionen gemeldet worden. 24 Neuinfektionen wurden für heute gemeldet. Aktuell werden 13 an Covid-19 erkrankte Personen im Krankenhaus behandelt, vier Personen mehr als noch gestern bekannt war. (moc)

Update 5. November, 11.00 Uhr: Am Dienstag, 3. November, sind 32 Neuinfektionen im Landkreis gemeldet worden, gestern kamen 10 hinzu. Wie der Pressesprecher vom Landratsamt Stephan Scharf erklärt, sei die hohe Zahl der gemeldeten Neuinfektionen vom Dienstag auf keinen besonderen Vorfall zurückzuführen. Die Ausbreitung des Coronavirus sei in unserem Landkreis diffus. Es handelt sich bei den 42 neu-infizierten Personen der vergangenen zwei Tage um Menschen aus verschiedenen Altersklassen, zwischen sieben und 84 Jahren. Sie verteilen sich auf den gesamten Landkreis. 14 Personen kommen aus Garmisch-Partenkirchen. Der Rest aus Murnau, Uffing, Seehausen, Ohlstadt, Mittenwald, Bad Bayersoien, Bad Kohlgrub, Oberammergau, Unterammergau, Eschenlohe, Farchant und Grainau. Die Allgemeinverfügung, die ursprünglich bis zum kommenden Sonntag, 8. November, galt, wird heute bis Ende November verlängert. Die Frist wird an die bundesweiten Bestimmungen des soften Lockdowns angepasst. (moc)

Weil die Zahl der Neuinfektionen rapide steigt, sind die Mitarbeiter des Gesundheitsamts nicht mehr in der Lage, die Kontakte der Infizierten vollständig nachzuverfolgen. Darum wird die Bevölkerung darum gebeten, selbst aktiv zu werden.

Bei einem positiven Corona-Test die Kontaktpersonen sofort informieren

Wenn man positiv getestet wurde, soll man alle Personen, die man die Tage zuvor getroffen hat, kontaktieren, damit diese sich je nach Infektionsrisiko in Quarantäne begeben können. Kriterien zur Kontaktnachverfolgung und die entsprechenden Maßnahmen hat das Robert-Koch-Institut veranschaulicht.

Auf Bürgeranfragen zu Covid-19 möglichst verzichten

Zudem bittet das Gesundheitsamt darum, möglichst auf Bürgeranfragen zu verzichten und sich online zum Coronavirus zu informieren, zum Beispiel auf den Internetseiten des Landratsamts, des Bayerischen Gesundheitsministeriums oder des Robert-Koch-Instituts. Nach wie vor soll man als infizierte Person oder gefährdete Kontaktperson mit dem Gesundheitsamt in Kontakt treten, telefonisch unter 08821 / 751-500 oder per Email an corona@lra-gap.de . Diese Personen sollen noch die Möglichkeit haben, das Gesundheitsamt zu erreichen. Alle anderen Anfragen sollen daher momentan zurück gestellt werden. (moc)

1) Als interne Fälle werden im Landkreis wohnhafte Personen bezeichnet. Externe Fälle wurden im Landkreis getestet, sind aber nicht dort gemeldet. Für die 7-Tage-Inzidenz berücksichtigt das Bayerische Landesamt für Gesundheit (LGL) nur die internen Fälle.
2) Die 7-Tage-Inzidenz bezeichnet die Anzahl der Neuinfektionen von 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz wird dem Landratsamt vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übermittelt. Die übrigen Werte gibt das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen bekannt.

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