Die Corona-Pandemie im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Impfaußenstelle in Murnau schließt Ende August

Virusabbildung
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Das Coronavirus und seine Varianten beschäftigen uns weiterhin.
  • Ilka Trautmann
    VonIlka Trautmann
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Auch in unserem Landkreis ist die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, zurückgegangen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat sich das Landrats­amt zusammen mit dem BRK-Kreisverband dazu entschlossen, den Betrieb der Außenstelle des Impfzentrums Garmisch-Partenkirchen im Kultur- und Tagungszentrum in Murnau zum 31. August 2021 einzustellen. „Die leider Gottes geringen Impfzahlen in der Außenstelle in Murnau rechtfertigen den Aufwand eines regulären Impfbetriebs nicht mehr, so wurden bislang im Juli nur etwa 300 Impfungen durchgeführt, im Mai und Juni waren es noch rund 850 pro Monat. Nach Bedarf wird aber ein vollwertiger Ersatz durch mobile Impfteams geschaffen, die dann die Gemeinden im nördlichen Landkreis anfahren“, unterstreicht Landrat Anton Speer. Bis zum 31. August sind noch 200 Impfungen in der Außenstelle in Murnau geplant. Zudem besteht bis Ende August die Möglichkeit, sich dort immer dienstags und sonntags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr, ohne Termin impfen zu lassen. Personen, die ab dem 11. August ihre Erstimpfung noch in der Außenstelle erhalten, bekommen ihre Zweit­impfung dann im Impfzentrum in Garmisch-Partenkirchen.

Corona im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Stand: 27. Juli, 16 Uhr):

• Fälle insgesamt: 4087; Fälle intern: 3720

• Hospitalisiert: 0; Intensiv: 0; Invasiv beatmet:0

• Verstorben: 114 (davon 87 intern)

• Noch Kranke gesamt: 15

• Neue interne Fälle: keine

• 7-Tage-Inzidenz (RKI): 6,8

Impfungen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Stand: 27. Juli, 16 Uhr):

• Impfzentrum des Landkreises: Erstimpfung: 24.916 (Impfquote: 28,19 %); Zweitimpfung: 22.189 (Impfquote: 25,11 %)

Niedergelassene Ärzte: Erstimpfung: 24.936 (Impfquote: 28,21%); Zweitimpfung: 21.413 (Impfquote: 24,23 %)

Gesamt (mit Klinikum): Erstimpfung: 50.550 (Impfquote: 57,20 %); Zweitimpfung: 44.275 (Impfquote: 50,10 %)

Update vom 18. Juli: Die Inzidenzwerte in Deutschland sind weiterhin niedrig, doch die Sorge vor der Delta-Variante beschäftigt vor allem die Politik. Mit einfach zugänglichen Impfangeboten und Impfanreizen will Bayern das Corona-Impftempo erhöhen. So sollen für komplett Geimpfte etwa Quarantäne-Regeln nach dem Urlaub nicht mehr gelten. Das Impfzentrum Garmisch-Partenkirchen bietet derzeit offene Impfungen an, ohne Termin und Reservierung. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe von BionTech und Moderna. Impfzeiten im Impfzentrum Garmisch-Partenkirchen: Mo 9.30 - 12.00 und 15.30 - 19.00 Uhr; Di 9.30 - 12.00 und 15.30 - 19.00 Uhr; Mi 15.30 - 19.00 Uhr; Do 9.30 - 12.00 und 15.30 - 19.00 Uhr; Fr 9.30 - 12.00 und 15.30 - 19.00 Uhr; Sa 9.30 - 12.00 und 15.30 - 19.00 Uhr; So 9.30 - 12.00 und 15.30 - 19.00 Uhr. Kontakt kann man unter Email impfzentrum@lra-gap.de oder unter Tel. 08821 / 751-900 aufnehmen.

Update vom 7. Juli: Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn haben angesichts der sich ausbreitenden aggressiveren Delta-Variante des Coronavirus auf die Bedeutung der Impfungen hingewiesen. Als Ziel wurde eine Impfquote Richtung 80 Prozent genannt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums hatten bis Sonntag 56,5 Prozent der deutschen Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten, vollständig geimpft waren demnach 38,9 Prozent. 

Update vom 1. Juli: Bayerns Kultusminister Michael Piazolo hatte den Schülern schon Mitte Juni Hoffnung gemacht, dass auch im Freistaat die Maskenpflicht am Sitzplatz im Klassenzimmer bald gelockert werden kann. Nun ist es beschlossene Sache. Nach den Grundschülern dürfen in Bayern ab 1. Juli auch Schüler an den weiterführenden Schulen am Sitzplatz im Klassenzimmer befreit aufatmen: Voraussetzung für den Wegfall der Schutzmaske ist eine 7-Tage-Inzidenz unter 25. Auf den Gängen und Toiletten im Schulgebäude bleibt es grundsätzlich bei der Maskenpflicht.

Update vom 28. Juni: Die Impfpriorität an den bayerischen Impfzentren wird noch in dieser Woche freigegeben, das betonte Ministerpräsident Markus Söder nach dem bayerischen Impfgipfel. Das Impftempo soll auch mit dieser Maßnahme gesteigert werden: Bis zu den Sommerferien sollen 70 Prozent der Bayern erstgeimpft und 50 Prozent zweitgeimpft sein. Die Corona-Lage ist aktuell sehr stabil, doch Sorge bereitet die ansteckende Delta-Variante. Diese zu ignorieren, „wäre ein schwerer Fehler“, sagte Söder.

Update vom 23. Juni: Die Resonanz auf die Sonderimpfaktion am Impfzentrum Garmisch-Partenkirchen für über 60-Jährige mit AstraZenca war verhalten. 120 Impfdosen hatte man nach Rücksprache mit der Regierung dafür vorgehalten, 26 Anmeldungen waren eingegangen. Das Landratsamt hatte auch die Hausärzte abgefragt, denn sie kennen ihre Patienten besser und können entsprechende Empfehlungen geben. Da das Interesse dennoch gering blieb, hatte man im Vorfeld der Sonderimpfaktion einen Teil des Impfstoffs nach Rosenheim weitergeben können. In den kommenden zwei bis drei Wochen wird man am Impfzentrum Garmisch-Partenkirchen nach Auskunft des Landkreissprechers Wolfgang Rotzsche bei den Erstimpfungen wieder Fahrt aufnehmen können. Moderna und Biontech sollen dabei zum Einsatz kommen.

Update vom 21. Juni: Auch unser Landkreis kann im Impfzentrum am Alpspitz-Wellenbad in Garmisch-Partenkirchen jetzt einen Sonderimpftag für über 60-jährige Landkreisbürgerinnen und -bürger anbieten. Am Mittwoch, 23. Juni, werden hier Erstimpfungen mit AstraZeneca vorgenommen. Anmelden kann man sich ab sofort nach vorheriger Registrierung in BayIMCO (www.impfzentren.bayern) per Email unter Impfzentrum@lra-gap.de oder über das Callcenter 08821/751-900. Bei der Terminvergabe gilt die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen.

Update vom 14. Juni: Das sind gute Nachrichten für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Die Gesamtimpfquote für Erstimpfungen wird in dieser Woche noch die 50 Prozent erreichen, damit haben dann 43.000 Menschen ihre erste Impfung erhalten. Auch bei den Zweitimpfungen wurde kräftig aufgeholt. Hier liegt man jetzt bei über 26 Prozent (das sind mehr als 23.000 Geimpfte). Fest steht auch, dass die Impfzentren am Alpspitz-Wellenbad in Garmisch-Partenkirchen und im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum bis Ende September weiter betrieben werden. Dies hat das Landratsamt bestätigt. Damit wird auch sichergestellt, dass die Menschen ihre Zweitimpfungen erhalten. Die 7-Tage-Inzidenz ist indes auch in unserem Landkreis weiterhin rückläufig und liegt aktuell bei einem Wert um die 20.

Update vom 10. Juni: Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) macht den Schülern Hoffnung, dass auch im Freistaat die Maskenpflicht am Sitzplatz im Klassenzimmer bald gelockert werden kann. Voraussetzung sei eine stabile Inzidenz deutlich unter 50 (besser noch unter 25), Lüftungskonzepte und die Weiterverfolgung der Teststrategie. Ob er sich in der Koalition damit durchsetzen kann, ist noch unklar. Die Bundesländer Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatten zuvor angekündigt, die Maskenpflicht in Schulen aufzuheben – sofern dort die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt. Virologen reagieren skeptisch und mahnen, dass die Infektionsereignisse wieder steigen könnten. Das Tragen der Maske habe einen hohen potenziellen Nutzen, so ihr Appell. Die Debatte läuft.

Update vom 7. Juni: Die 7-Tage Inzidenz in Bayern entwickelt sich erfreulich - das bayerische Kabinett hat deshalb weitere Lockerungen bei einer Inzidenz unter 50 beschlossen, die seit dieser Woche und damit seit 7. Juni gelten. So können sich die Bürgerinnen und Bürger über weitere Erleichterungen bei den Kontaktbeschränkungen, bei Einkauf, Sport und Kultur freuen und auch die Innengastronomie darf nun wieder öffnen. Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien: Gebiete mit Inzidenz unter 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Diese klare Regelung soll das Prozedere einfacher machen. Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern etc.) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen - bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 brauchen nicht Geimpfte oder Genesene eines negativen Tests.

Update vom 4. Juni: Die 7-Tage Inzidenz sinkt in ganz Deutschland wieder, auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Am 4. Juni liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 37,3. Laut der noch geltenden Bundes-Notbremse ist dieses Prozedere festgelegt: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 35, 50 oder 100, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt (www.lra-gap.de)

Update vom 2. Juni: Die 7-Tage Inzidenz ist in ganz Deutschland wieder leicht angestiegen, auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen hatten sich die Zahlen zuletzt wieder nach oben bewegt. Am 2. Juni wurde mit einem Wert von 52,02 die so wichtige 50er Marke erstmals wieder überschritten. Mit einem erneuten expotientiellen Wachstum rechnet das RKI allerdings nicht. Laut der noch geltenden Bundes-Notbremse ist dieses Prozedere festgelegt: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 35, 50 oder 100, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt (www.lra-gap.de)

Update vom 1. Juni: Die Inzidenz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bleibt unter 50, auch wenn die Zahlen zuletzt wieder gestiegen waren und aktuell bei einem Wert von 44 liegen (Stand 1. Juni). Shopping ist weiterhin ohne Terminbuchung und Testnachweis möglich. Auch in der Außengastronomie, in Freibädern, Fitnessstudios sowie beim Sport entfällt die Testpflicht. Ein Blick auf die Landkreise im Oberland: In Weilheim-Schongau ist die 7-Tage-Inzidenz über die 50er Marke geklettert und liegt hier bei 65. Im Landkreis Starnberg ist man aktuell bei 7,3. In Bad Tölz-Wolfratshausen liegt der Wert bei 25,8 und Landsberg am Lech meldet 19,1. 

Update vom 27. Mai: Die Corona-Zahlen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind weiterhin rückläufig. Da die Inzidenz seit mehr als fünf Tagen stabil unter 50 liegt, ist Shopping wieder ohne Terminbuchung und Testnachweis möglich. Zudem entfällt in der Außengastronomie, in Freibädern, Fitnessstudios sowie beim Sport die Testpflicht. Die Kontaktbeschränkungen werden jedoch erst bei einer anhaltenden Inzidenz unter 35 weiter gelockert: Erlaubt sind dann Treffen von bis zu zehn Personen aus drei Haushalten. Auch wenn die Inzidenzen im Landkreis den zweiten Tag in Folge unter 35 liegen (Stand 27. Mai): Derzeit gilt aktuell die unter-50-Regel mit maximal 5 Personen aus zwei Hausständen.

Update vom 25. Mai: Die Corona-Zahlen im Landkreis gehen weiter nach unten. Weitere Lockerungen entsprechend einem Wert zwischen 35 und 50 gelten deshalb ab dem 26. Mai:
·  Einzelhandel: Einkaufen ohne Terminvergabe und Testpflicht, Schutz- und Hygienekonzepte (z.B. evtl. Beschränkung der Kundenanzahl) gelten weiterhin und auch das Tragen einer FFP2-Maske.
·  Außengastronomie: Zwei Haushalte (max. 5 Personen) dürfen an einem Tisch sitzen; ein Test ist nicht erforderlich.
· Sport: erlaubt ist kontaktfreier Sport in Gruppen von bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren. Ein Corona-Test ist nicht erforderlich.
· Kulturstätten: geöffnet unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts, wobei sich die Besucherzahl nach dem vorhandenen Besucherraum bestimmt, so dass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Besuchern gewahrt bleibt. Für die Besucher besteht FFP2-Maskenpflicht. Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung sind nicht notwendig.

Update vom 17. Mai: Durch die aktuell stabilen Inzidenzwerte unter 100, kann die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, nach knapp sieben Monaten Schließung vorraussichtlich am 21. Mai, öffnen. Neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln gelten weitere Vorgaben für die Bahnbetriebe.

Update vom 12. Mai: Seit 1. Mai schon sind die Inzidenzwerte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unter der 100er Marke. Damit ist seit Freitag, 7. Mai, wieder das Terminshopping (Click & Meet) ohne Negativtest möglich. Für die privaten Kontakte gilt, dass sich der eigene Hausstand mit einem weiteren Hausstand - max. 5 Personen - treffen darf (Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt). Seid dem 10. Mai darf bei einer stabilen Inzidenz unter 100 auch die Außengastronomie bis max. 22 Uhr öffnen (mit Test, Termin und Hygieneauflagen).

Update vom 5. Mai: Die zur Zeit sinkenden Coronafallzahlen haben die Bayerische Regierung zu Lockerungen ab einer stabilen Inzidenz von unter 100 bewegt. Teilweise treten die Regelungen schon ab Montag in Kraft. Bayern stellt bereits ab 6. Mai – und damit früher als der Bund – vollständig Geimpfte und Genesene in vollem Umfang negativ getesteten Personen gleich. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. unter 50 können die Kreisverwaltungsbehörden ab Montag, den 10. Mai, Erleichterungen für die Außengastronomie (Öffnung bis 22 Uhr), für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und Sport zulassen.

Update vom 4. Mai: Seit 1. Mai sind die Inzidenzwerte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wieder unter die 100er Marke gefallen und liegen Stand 4. Mai bei 93,9.
Vielfach taucht die Frage auf, wie man die Corona-Schnelltests sicher entsorgt. Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen macht darauf aufmerksam, dass nach Empfehlungen des RKI Schnelltests, die in privaten Haushalten, Betrieben und Institutionen anfallen, über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Auf keinen Fall dürfen diese über die Papier-, Gelbe- oder Biotonne entsorgt werden. Die benutzten Schnelltests sollten am besten in einem reißfesten, dichten Folienbeutel in die Restmülltonne gegeben werden. Im Entsorgungsbereich des Landkreises Garmisch-Partenkirchen wird der eingesammelte Restmüll direkt einer Siedlungsabfallverbrennungsanlage zugeführt. Bei Fragen steht die Abfallberatung unter 08821 / 751-376 oder -363 gerne zur Verfügung.

Update vom 3. Mai: Nach einer kurzzeitigen Lockerung der Corona-Maßnahmen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mussten diese wieder verschärft werden. Der Landkreis wies an drei aufeinanderfolgenden Tagen (28.04, 29.04. und 30.04.) einen Schwellenwert von über 100 in Bezug auf die 7-Tage-Inzidenz auf. Seit 2. Mai gelten deshalb wieder die strengeren Regeln entsprechend einem Inzidenz-Wert von über 100. Dies betrifft die Kontaktbeschränkungen und die nächtliche Ausgangssperre, die Bereiche Einzelhandel, Dienstleistungen sowie den Schulbetrieb und Kindertageseinrichtungen und organisierte Spielgruppen. Ob es zu Lockerungen noch in dieser Woche kommen kann? Seit 1. Mai sind die Inzidenzwerte wieder unter die 100er Marke gefallen und liegen Stand 3. Mai bei 97,3.
Die Regelung für sinkende oder steigende Inzidenzwerte beinhaltet folgendes Vorgehen: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 50, 100 oder 150, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt (www.lra-gap.de)

Update vom 29. April: Die Inzidenz für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat die 100 wieder gerissen, und das am zweiten Tag in Folge. Ob die Lockerungen (z.B. Click & Meet ohne Negativtest; Präsenz- und Wechselunterricht) Bestand haben oder wieder zurückgefahren werden, hängt von der Inzidenz am Freitag, 30. April und dem ersten Mai-Wochenende ab.
Die Regelung für sinkende oder steigende Inzidenzwerte beinhaltet folgendes Vorgehen: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 50, 100 oder 150, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt.

Update vom 28. April: Die Inzidenz für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist wieder knapp über dem 100er Wert. Dennoch bleiben die Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz unter 100 für die kommenden Tage zunächst gültig - siehe unser Update vom 27. April.
Die Regelung für sinkende oder steigende Inzidenzwerte beinhaltet folgendes Vorgehen: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 50, 100 oder 150, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt.

Update vom 27. April: Für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen gelten ab dem 28. April die Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz unter 100. Danach ist Terminshopping („Click & Meet“) ohne Corona-Test, aber mit vorheriger Terminvereinbarung bei einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche möglich. Im privaten Bereich dürfen sich im Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Angehörigen eines Hausstands mit insgesamt fünf Personen eines weiteren Hausstands treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Nach gleicher Vorgabe ist auch kontaktfreier Sport erlaubt sowie kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren. Ebenso können Museen und Ausstellungen für Besucher nach vorheriger Terminbuchung öffnen. Für den Museums- bzw. Ausstellungsbesuch gelten der Mindestabstand von 1,5 m sowie die FFP2-Maskenpflicht. Aufgehoben ist zudem die Ausgangssperre zwischen 22.00 bis 5.00 Uhr.

Update vom 26. April: Der sogenannte „Inzidenzschalter“ in Bayern wird an die bundesrechtlichen Regelungen angepasst. Da der Landkreis Garmisch-Partenkirchen einer von zwei Landkreisen in ganz Bayern ist, der am vergangenen Freitag unter der 7-Tag-Inzidenz von 100 lag (und auch zum Wochenstart unter der 100er Marke ist), gelten in dieser Woche die Regelungen für einen Wert zwischen 50 und 100 und es findet in allen Klassen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit einem Mindestabstand von 1,5 m statt. Ab der 18. Kalenderwoche ist dann allein maßgeblich, ob ein Schwellenwert an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten bzw. an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird. Ab dem übernächsten darauf folgenden Tag gelten dann die verschärften bzw. gelockerten Maßnahmen.

Update vom 22. April: Die Inzidenz in Garmisch-Partenkirchen liegt laut RKI knapp unter 100 (Meldung vom Donnerstag).
Unterdessen hat auch BAYERN die Impfpriorisierung für AstraZeneca aufgehoben. Der Impfstoff kann damit in den bayerischen Arztpraxen auch an Menschen unter 60 Jahren verimpft werden. Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek: „Die Priorisierung bei AstraZeneca ist ab sofort aufgehoben, der Impfstoff kann in den Arztpraxen auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden. Seit dem 19. April wird AstraZeneca für Erstimpfungen in Bayern nur in Haus- und Facharztpraxen verimpft. Die Ärzte kennen ihre Patienten gut und wissen, wem sie aus dem Kreis der unter 60-Jährigen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Ständigen Impfkommission ein Impfangebot mit diesem Wirkstoff machen können und beraten hierzu ausführlich.“ 

Update vom 21. April: Der Bundestag hat nach hitziger Debatte die bundeseinheitliche Notbremse gegen die dritte Corona-Welle beschlossen. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten nun in ganz Deutschland näher. Schulen und Kitas sollen ab einer Inzidenz von 165 schließen. Schon am Donnerstag soll der Bundesrat ebenfalls grünes Licht für den Bundes-Lockdown geben. Bei den Schulschließungen will Bayern nachschärfen und bei einer Inzidenz von 100 bleiben.

Update vom 20. April: Die Impfpriorisierung rückt in der Diskussion immer wieder einmal in den Fokus. Jetzt hat mit Sachsen das erste Bundesland Tatsachen geschaffen. Nach Meldungen von dpa können sich in Sachsen ab sofort alle impfwilligen Bürger mit dem Impfstoff von AstraZeneca in Arztpraxen unabhängig vom Alter impfen lassen. Sachsen hebt damit die Impfpriorisierung für diesen Impfstoff auf. Ob das ein Vorbild auch für andere Bundesländer ist?

Update vom 19. April: Die Inzidenz bleibt auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen über dem Wert von 100. Deshalb gilt für viele Schülerinnen und Schüler wieder Homeschooling. Nur Viert- und Elftklässler sowie Abschlussklassen dürfen in Bayern derzeit bei einem Wert über 100 in den Wechsel- oder Präsenzunterricht. Hier muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außerdem sind für die Teilnahme am Unterricht in der Schule zwei Schnelltests pro Woche die Voraussetzung. Inwieweit die sogenannte Bundes-Notbremse, über die in dieser Woche noch beschlossen wird, eine Änderung für die Schulen bringen wird, muss abgewartet werden. Laut Beschlussvorlage sollte die Inzidenzgrenze für den Schulbetrieb auf einen Wert von 200 festgelegt werden. Nach mehreren übereinstimmenden Pressemeldungen soll für die Schulen nun, wenn das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, Distanzunterricht künftig ab einem Inzidenzwert von 165 verpflichtend sein.

Update vom 15. April: Ab Freitag, 16. April, stehen im Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen die ersten Zweitimpfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca an. Auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) sollen Personen unter 60 Jahren die Zweitimpfung nun jedoch 12 Wochen nach der Erstimpfung bekommen. Die Zweitimpfung erfolgt neuerdings mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna). Im Einzelfall kann die Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astra Zeneca jedoch trotzdem medizinisch sinnvoll sein. Eine individuelle Beratung durch den Impfarzt vor Ort ist selbstverständlich gegeben. Daher bittet das Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen nun alle Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sich beim Impfzentrum zu melden. Bevorzugt unter impfzentrum@lra-gap.de, alternativ auch telefonisch unter 08821 / 751-900. So kann ein neuer Termin bzw. mRNA-Impfstoff zugeteilt werden.

Update vom 14. April: Die Corona-Lage in Deutschland bleibt dynamisch, die Infektionszahlen steigen. Der Bundestag will über die bundesweit einheitliche Corona-„Notbremse“ am Mittwoch kommender Woche entscheiden. Während Virologen und Intensivmediziner den Schritt als überfällig bezeichnen, erhitzt vor allem die vom Bund flächendeckend geplante nächtliche Ausgangssperre ab einer Inzidenz von über 100 die Gemüter. In Bayern gilt sie derzeit ohnehin in allen Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100, allerdings ab 22 Uhr. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum zwischen 22 und 5 Uhr ist nur erlaubt, wenn dafür ein triftiger Grund vorliegt. Dazu zählen Notfälle oder medizinisch unaufschiebbare Behandlungen, der Weg zur Arbeit, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen, die Begleitung Sterbender oder die Versorgung von Tieren. Wer einen solchen Grund nicht vorweisen kann, muss zu Hause bleiben.

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