Die Corona-Pandemie im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Stabile Inzidenz unter 100: Bahnbetriebe dürfen am 21. Mai öffnen

Virusabbildung
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Das Coronavirus hält uns weiterhin in Atem.
  • vonIlka Trautmann
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Durch die aktuell stabilen Inzidenzwerte unter 100, kann die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, nach knapp sieben Monaten Schließung vorraussichtlich am 21. Mai, öffnen. Neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln gelten weitere Vorgaben für die Bahnbetriebe.

Corona im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Stand: 17. Mai, 16.40 Uhr):

• Fälle insgesamt: 3902; Fälle intern: 3553

• Hospitalisiert: 11; Intensiv: 5; Invasiv beatmet: 5

• Verstorben: 109 (davon 87 intern)

• Noch Kranke gesamt: 112

• Neue Fälle seit 10. Mai: 20

• 7-Tage-Inzidenz (RKI): 57,7

Impfungen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Stand: 17. Mai, 16.40 Uhr):

• Impfzentrum des Landkreises: Erstimpfung: 20.664 (Impfquote: 23,38 %); Zweitimpfung: 7.866 (Impfquote: 8,90 %) 

Niedergelassene Ärzte: Erstimpfung: 13.717 (Impfquote: 15,52 %); Zweitimpfung: 380 (Impfquote: 0,43 %)

Klinikum GAP: Erstimpfung: 698; Zweitimpfung: 673 (betrifft die eigenen Angestellten)

Gesamt: Erstimpfung: 35.079 (Impfquote: 39,69 %); Zweitimpfung: 8.919 (Impfquote: 10,09 %) 

Update vom 12. Mai: Seit 1. Mai schon sind die Inzidenzwerte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unter der 100er Marke. Damit ist seit Freitag, 7. Mai, wieder das Terminshopping (Click & Meet) ohne Negativtest möglich. Für die privaten Kontakte gilt, dass sich der eigene Hausstand mit einem weiteren Hausstand - max. 5 Personen - treffen darf (Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt). Seid dem 10. Mai darf bei einer stabilen Inzidenz unter 100 auch die Außengastronomie bis max. 22 Uhr öffnen (mit Test, Termin und Hygieneauflagen).

Update vom 5. Mai: Die zur Zeit sinkenden Coronafallzahlen haben die Bayerische Regierung zu Lockerungen ab einer stabilen Inzidenz von unter 100 bewegt. Teilweise treten die Regelungen schon ab Montag in Kraft. Bayern stellt bereits ab 6. Mai – und damit früher als der Bund – vollständig Geimpfte und Genesene in vollem Umfang negativ getesteten Personen gleich. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. unter 50 können die Kreisverwaltungsbehörden ab Montag, den 10. Mai, Erleichterungen für die Außengastronomie (Öffnung bis 22 Uhr), für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und Sport zulassen.

Update vom 4. Mai: Seit 1. Mai sind die Inzidenzwerte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wieder unter die 100er Marke gefallen und liegen Stand 4. Mai bei 93,9.
Vielfach taucht die Frage auf, wie man die Corona-Schnelltests sicher entsorgt. Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen macht darauf aufmerksam, dass nach Empfehlungen des RKI Schnelltests, die in privaten Haushalten, Betrieben und Institutionen anfallen, über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Auf keinen Fall dürfen diese über die Papier-, Gelbe- oder Biotonne entsorgt werden. Die benutzten Schnelltests sollten am besten in einem reißfesten, dichten Folienbeutel in die Restmülltonne gegeben werden. Im Entsorgungsbereich des Landkreises Garmisch-Partenkirchen wird der eingesammelte Restmüll direkt einer Siedlungsabfallverbrennungsanlage zugeführt. Bei Fragen steht die Abfallberatung unter 08821 / 751-376 oder -363 gerne zur Verfügung.

Update vom 3. Mai: Nach einer kurzzeitigen Lockerung der Corona-Maßnahmen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mussten diese wieder verschärft werden. Der Landkreis wies an drei aufeinanderfolgenden Tagen (28.04, 29.04. und 30.04.) einen Schwellenwert von über 100 in Bezug auf die 7-Tage-Inzidenz auf. Seit 2. Mai gelten deshalb wieder die strengeren Regeln entsprechend einem Inzidenz-Wert von über 100. Dies betrifft die Kontaktbeschränkungen und die nächtliche Ausgangssperre, die Bereiche Einzelhandel, Dienstleistungen sowie den Schulbetrieb und Kindertageseinrichtungen und organisierte Spielgruppen. Ob es zu Lockerungen noch in dieser Woche kommen kann? Seit 1. Mai sind die Inzidenzwerte wieder unter die 100er Marke gefallen und liegen Stand 3. Mai bei 97,3.
Die Regelung für sinkende oder steigende Inzidenzwerte beinhaltet folgendes Vorgehen: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 50, 100 oder 150, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt (www.lra-gap.de)

Update vom 29. April: Die Inzidenz für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat die 100 wieder gerissen, und das am zweiten Tag in Folge. Ob die Lockerungen (z.B. Click & Meet ohne Negativtest; Präsenz- und Wechselunterricht) Bestand haben oder wieder zurückgefahren werden, hängt von der Inzidenz am Freitag, 30. April und dem ersten Mai-Wochenende ab.
Die Regelung für sinkende oder steigende Inzidenzwerte beinhaltet folgendes Vorgehen: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 50, 100 oder 150, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt.

Update vom 28. April: Die Inzidenz für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist wieder knapp über dem 100er Wert. Dennoch bleiben die Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz unter 100 für die kommenden Tage zunächst gültig - siehe unser Update vom 27. April.
Die Regelung für sinkende oder steigende Inzidenzwerte beinhaltet folgendes Vorgehen: Sinkt der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bzw. steigt er an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter bzw. über die Grenze von 50, 100 oder 150, gelten die Regelungen der jeweiligen Stufe ab dem übernächsten Tag. Die Landratsämter machen diese Änderungen jeweils bekannt.

Update vom 27. April: Für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen gelten ab dem 28. April die Regelungen für eine 7-Tage-Inzidenz unter 100. Danach ist Terminshopping („Click & Meet“) ohne Corona-Test, aber mit vorheriger Terminvereinbarung bei einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche möglich. Im privaten Bereich dürfen sich im Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Angehörigen eines Hausstands mit insgesamt fünf Personen eines weiteren Hausstands treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Nach gleicher Vorgabe ist auch kontaktfreier Sport erlaubt sowie kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren. Ebenso können Museen und Ausstellungen für Besucher nach vorheriger Terminbuchung öffnen. Für den Museums- bzw. Ausstellungsbesuch gelten der Mindestabstand von 1,5 m sowie die FFP2-Maskenpflicht. Aufgehoben ist zudem die Ausgangssperre zwischen 22.00 bis 5.00 Uhr.

Update vom 26. April: Der sogenannte „Inzidenzschalter“ in Bayern wird an die bundesrechtlichen Regelungen angepasst. Da der Landkreis Garmisch-Partenkirchen einer von zwei Landkreisen in ganz Bayern ist, der am vergangenen Freitag unter der 7-Tag-Inzidenz von 100 lag (und auch zum Wochenstart unter der 100er Marke ist), gelten in dieser Woche die Regelungen für einen Wert zwischen 50 und 100 und es findet in allen Klassen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit einem Mindestabstand von 1,5 m statt. Ab der 18. Kalenderwoche ist dann allein maßgeblich, ob ein Schwellenwert an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten bzw. an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird. Ab dem übernächsten darauf folgenden Tag gelten dann die verschärften bzw. gelockerten Maßnahmen.

Update vom 22. April: Die Inzidenz in Garmisch-Partenkirchen liegt laut RKI knapp unter 100 (Meldung vom Donnerstag).
Unterdessen hat auch BAYERN die Impfpriorisierung für AstraZeneca aufgehoben. Der Impfstoff kann damit in den bayerischen Arztpraxen auch an Menschen unter 60 Jahren verimpft werden. Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek: „Die Priorisierung bei AstraZeneca ist ab sofort aufgehoben, der Impfstoff kann in den Arztpraxen auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden. Seit dem 19. April wird AstraZeneca für Erstimpfungen in Bayern nur in Haus- und Facharztpraxen verimpft. Die Ärzte kennen ihre Patienten gut und wissen, wem sie aus dem Kreis der unter 60-Jährigen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Ständigen Impfkommission ein Impfangebot mit diesem Wirkstoff machen können und beraten hierzu ausführlich.“ 

Update vom 21. April: Der Bundestag hat nach hitziger Debatte die bundeseinheitliche Notbremse gegen die dritte Corona-Welle beschlossen. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten nun in ganz Deutschland näher. Schulen und Kitas sollen ab einer Inzidenz von 165 schließen. Schon am Donnerstag soll der Bundesrat ebenfalls grünes Licht für den Bundes-Lockdown geben. Bei den Schulschließungen will Bayern nachschärfen und bei einer Inzidenz von 100 bleiben.

Update vom 20. April: Die Impfpriorisierung rückt in der Diskussion immer wieder einmal in den Fokus. Jetzt hat mit Sachsen das erste Bundesland Tatsachen geschaffen. Nach Meldungen von dpa können sich in Sachsen ab sofort alle impfwilligen Bürger mit dem Impfstoff von AstraZeneca in Arztpraxen unabhängig vom Alter impfen lassen. Sachsen hebt damit die Impfpriorisierung für diesen Impfstoff auf. Ob das ein Vorbild auch für andere Bundesländer ist?

Update vom 19. April: Die Inzidenz bleibt auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen über dem Wert von 100. Deshalb gilt für viele Schülerinnen und Schüler wieder Homeschooling. Nur Viert- und Elftklässler sowie Abschlussklassen dürfen in Bayern derzeit bei einem Wert über 100 in den Wechsel- oder Präsenzunterricht. Hier muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außerdem sind für die Teilnahme am Unterricht in der Schule zwei Schnelltests pro Woche die Voraussetzung. Inwieweit die sogenannte Bundes-Notbremse, über die in dieser Woche noch beschlossen wird, eine Änderung für die Schulen bringen wird, muss abgewartet werden. Laut Beschlussvorlage sollte die Inzidenzgrenze für den Schulbetrieb auf einen Wert von 200 festgelegt werden. Nach mehreren übereinstimmenden Pressemeldungen soll für die Schulen nun, wenn das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, Distanzunterricht künftig ab einem Inzidenzwert von 165 verpflichtend sein.

Update vom 15. April: Ab Freitag, 16. April, stehen im Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen die ersten Zweitimpfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca an. Auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) sollen Personen unter 60 Jahren die Zweitimpfung nun jedoch 12 Wochen nach der Erstimpfung bekommen. Die Zweitimpfung erfolgt neuerdings mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna). Im Einzelfall kann die Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astra Zeneca jedoch trotzdem medizinisch sinnvoll sein. Eine individuelle Beratung durch den Impfarzt vor Ort ist selbstverständlich gegeben. Daher bittet das Impfzentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen nun alle Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sich beim Impfzentrum zu melden. Bevorzugt unter impfzentrum@lra-gap.de, alternativ auch telefonisch unter 08821 / 751-900. So kann ein neuer Termin bzw. mRNA-Impfstoff zugeteilt werden.

Update vom 14. April: Die Corona-Lage in Deutschland bleibt dynamisch, die Infektionszahlen steigen. Der Bundestag will über die bundesweit einheitliche Corona-„Notbremse“ am Mittwoch kommender Woche entscheiden. Während Virologen und Intensivmediziner den Schritt als überfällig bezeichnen, erhitzt vor allem die vom Bund flächendeckend geplante nächtliche Ausgangssperre ab einer Inzidenz von über 100 die Gemüter. In Bayern gilt sie derzeit ohnehin in allen Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100, allerdings ab 22 Uhr. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum zwischen 22 und 5 Uhr ist nur erlaubt, wenn dafür ein triftiger Grund vorliegt. Dazu zählen Notfälle oder medizinisch unaufschiebbare Behandlungen, der Weg zur Arbeit, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen, die Begleitung Sterbender oder die Versorgung von Tieren. Wer einen solchen Grund nicht vorweisen kann, muss zu Hause bleiben.

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