Medizinische Hilfe dennoch rund um die Uhr gewährleistet

Klinikum Garmisch-Partenkirchen für Besucher geschlossen

Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen schließt seine Pforten seit gestern für Besucher. Es wurden Ausnahmen festgelegt, wie beispielsweise der Besuch durch werdende Väter oder eine angehörige Person von unheilbar kranken Patienten.
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Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen hat seine Pforten seit gestern für Besucher geschlossen. Es wurden Ausnahmen festgelegt, wie beispielsweise der Besuch durch werdende Väter oder eine angehörige Person von unheilbar kranken Patienten.

GAP – Die meisten Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden, gehören vermutlich zu einer Risikogruppe. Alte Menschen oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sind besonders gefährdet, wenn sie sich mit dem Coronavirus anstecken.

In Bayern gelten seit gestern Vormittag massive Einschränkungen für Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen. Zum Schutz der alten und kranken Menschen, also der Corona Risikogruppe und zum Schutz der Mitarbeiter lässt das Klinikum Garmisch-Partenkirchen keine Besuche mehr zu. 

Ausnahmen: Diese Personen dürfen noch zu Besuch in das Klinikum

Ausnahmen wurden festgelegt: Werdende Väter, ein Elternteil eines erkrankten Kindes sowie eine angehörige Person von Patienten mit begrenzter Lebenserwartung dürfen weiterhin als Besucher das Klinikum betreten. „Wir hoffen auf die Einsicht aller Beteiligten“ so Bernward Schröter, Geschäftsführer vom Klinikum. „Mir tut das leid, da wir wissen, wie wichtig die Besucher auch für die Genesung der Patienten sind. Aber eine Ansteckung des Personals kann massive Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit unseres Klinikums haben“. Alle Patienten wurden informiert und gebeten, den Angehörigen Bescheid zu sagen. Täglich wird neu entschieden und bewertet. Vertreter aus Medizin, Pflege, Verwaltung und Geschäftsführung, können nur zeitnah auf aktuelle Geschehnisse und politische Entscheidungen reagieren. 

Aktuelle Maßnahmen des Klinikums Garmisch-Partenkirchen

Das Ambulante OP-Zentrum im Klinikum Garmisch-Partenkirchen wird als Sichtungseinheit genutzt, um Patienten erst einmal einzuteilen. Menschen mit Atemwegsinfekt oder grippeähnlichen Anzeichen können hier direkt und ohne Kontakt mit anderen Patienten untersucht und gegebenenfalls weiter behandelt werden. Für die weitere Beobachtung oder Behandlung von Patienten hat das Klinikum einen eigenen isolierten Bereich geschaffen, der vom restlichen Klinikum räumlich getrennt ist. „Wer medizinische Hilfe benötigt, bekommt diese nach wie vor. Und zwar jeden Tag rund um die Uhr", sagt der Ärztliche Direktor Dr. Werner Leidinger. „Die Maßnahmen dienen rein als Schutz- und Vorsichtsmaßnahme zur Erhaltung unserer Behandlungsmöglichkeiten." Nach wie vor wird aber dringend empfohlen, bei Verdacht auf Ansteckung vorerst zu Hause zu bleiben und das Gesundheitsamt zu informieren, solange die Stärke der Symptome es zulässt. kb

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