Erfolgsveranstaltung zum 25. Jubiläum

Creme Frech begeisterte das Publikum

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Beim Weihnachtsmärchen der Theatergruppe Creme Frech haben die Satansbraten einen teuflischen Spaß.

„Wir sind die Teufelsbraten und sind so gut geraten“, singen fröhlich die drei kleinen Teufelchen. Mit dem spannenden Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ – frei nach den Gebrüdern Grimm – feierte die Theatergruppe Creme Frech ihr 25-jähriges Jubiläum.

Die Premiere war ein einziges Vergnügen und begeisterte die kleinen und großen Zuschauer im U1 – darunter viele ehemalige Mitglieder des Ensembles. Zu den Jubiläumsgästen zählten Landrat Anton Speer: „Creme Frech ist eine Erfolgsgeschichte“ und die Erste Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer. „Sie bereichern das kulturelle Leben“, lobte die Rathauschefin die Theatergruppe um Regisseurin und Leiterin Meggy Schäfer.

Wovon handelt die diesjährige Märchenaufführung, bei der Darsteller im Alter von 8 bis 66 Jahre gemeinsam auf der Bühne stehen? Um Reichtum und Macht. Der böse und gierige König Ottokar (Martin Kirschner) und sein Minister (Max Jeschke) wollen „Höllengold“ herstellen. Nur die Tochter des Königs, Prinzessin Isabella (Tessa Imminger) sorgt sich um die Armut im Land. Nach einer Weissagung wird ein Glückskind (Andreas Seibel) die Prinzessin heiraten und neuer Herrscher des Landes werden. Das wollen Minister und König verhindern. Er schickt das Glückskind „in die Hölle, um die drei goldenen Haare des Teufels zu holen“, die er braucht, um Gold zu machen. Auf dem Weg dorthin kommt das Glückskind an einem leeren Brunnen vorbei. „Der König hilft nicht“, klagen zwei Frauen (Celina Gutbrod, Franziska Gerbl). Er begegnet einer alten Frau (Lara Schönauer), die auf einen vertrockneten Apfelbaum zeigt. „Er hatte früher goldene Äpfel.“ Und es trifft an einem Fluss auf einen düsteren Fährmann (ebenfalls Lara Schönauer). Es geschieht so einiges auf dem Weg in die „Unterwelt“. Hilfe kommt unerwartet von den „Höllenbewohnern“, den drei Teufelsbraten und der Teufelsgroßmutter. Und am Ende siegt das Gute. 

In der Spielfassung von Sabine Bachmann und Meggy Schäfer wird beeindruckend gespielt, getanzt und gesungen. Das fantasievolle Bühnenbild stammt von Karin Rudolf. Die dazu passenden kreativ gestalteten Kostüme entwarf Kostümbildnerin Sabine Bachmann. „Sauber in die (Klavier-)Tasten gehauen und das auch noch stimmig“, wie Creme Frech-Mitglied Wolfi Hostmann lachend sagte, hatte Beatrice Carraro. Begeisterter langanhaltender Applaus und Bravo-Rufe für eine großartige Aufführung eines großartigen Ensembles. Für die verbleibenden Aufführungen am 21. und 22. Dezember gibt es leider keine Karten mehr. ask

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