Das Alpen Film Festival kommt am 22. Juli nach Murnau

Anspruchsvolle Outdoor-Filme

Ballons
+
Aufgrund der hohen Nachfrage laufen die Kurzfilme am Donnerstag, den 22. Juli um zwei Spielzeiten: 18.30 + 20.30 Uhr.

Murnau – Am Donnerstag, 22. Juli, gastiert das brandneue Alpen Film Festival (AFF) im Kino Griesbräu in Murnau. Aufgrund der hohen Nachfrage gleich zweimal: Einmal um 18.30 Uhr und dann noch einmal um 20.30 Uhr.

Die Macher des BOFF haben sich ein neues Festival einfallen lassen: Hier geht es nicht mehr nur um pure Action, sondern um sinnvolle Aktionen. Das neue Festival setzt auf die Kraft des Alpinismus sowie auf Kreativität und Filmkunst. Im Fokus stehen fünf Kurzfilme, die den Alpinismus als Lebenseinstellung in den Vordergrund stellen. Anstelle von Actionfilmen im Gebirge oder Ski-Posen zeigt das AFF Filmkunst, Selbstironie und Aktionen, die Sinn ergeben. Spitzen-Alpinisten offenbaren ihre verletzlichen Seiten, große Filmemacher ihre Leidenschaft für die Stille der Arktis.

Wo? Die fünf Kurzfilme werden live präsentiert im Kino Griesbräu, Obermarkt 37

Wann? Am Donnerstag, 22. Juli / Beginn: 18.30 + 20.30 Uhr, Dauer: circa 100 Minuten,

Tickets: www.kino-murnau.de

Programm:

„Lifelines: The Story of two friends” von: Frank Kretschmann, Erlangen / mit: Stefan Siegrist und Roger Schäli. „Die Geschichte einer Freundschaft zwischen großen Egos und steilen Wänden.“ Der Film erzählt die Geschichte zweier Ausnahme-Alpinisten, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet: Roger Schäli und Stephan Siegrist lebten in einer Wohngemeinschaft in Interlaken, als sie ihre ersten großen Abenteuer planten. Ihre WG war Basislager und Startrampe für zwei große Profikarrieren. Beide wurden erfolgreiche Alpinisten, ihre Wege jedoch trennten sich. Roger driftet bis heute zwischen Patagonien und Griechenland und genießt das Leben als endlosen Road-Trip. Stefan lebt als eidgenössische Alpin-Ikone ein geregeltes Leben mit Haus und Familie. Das Klettern und die Berge verbindet die beiden Schweizer jedoch bis heute.

„Building Bridges“ & Making Of Building Bridges von: One Inch Dreams, Rosenheim / mit: Niklas Winter „Das Making Of eines Films zu zeigen, ist ein Novum in der Abenteuer-Film-Szene.“ „Building Bridges“ ist eine Analogie auf das komplizierte deutsch-amerikanische Verhältnis. Hoch über dem Monument Valley, im Heiligen Land der Navajo Indianer, umkreisen sich zwei Heißluftballons. Es scheint, als würden sie miteinander tanzen, verbunden durch ein schmales Band: eine Highline, auf der Niklas Winter balanciert. Über den eindrucksvollen Film hinaus zeigt das Alpen Film Festival auch das Making Of von „Building Bridges“. Die Produktion war eine emotionale Achterbahnfahrt, die nur durch das Gefühl von Zusammenhalt und dank einer gemeinsamen Vision zu einem Kinoerlebnis wurde.

„Ski Vacation” von: Whiteroom Productions, Innsbruck / mit: Raphael Webhofer „Es wird Zeit, die Ski-Szene aufs Korn zu nehmen!“ Ein brasilianisches Pärchen verschlägt es auf ihrem Ski-Roadtrip nach Obergurgl. Dort wird ihnen mit großer Skepsis, aber auch herben Charme begegnet. Zwischen der Brasilianerin und ihrem Skilehrer entwickelt sich eine gewisse Nahbeziehung. Für ihren etwas tollpatschigen Freund gestaltet sich die Lage deutlich schwieriger. Die Platzhirsche der Ski-Szene lassen ihn ordentlich auflaufen und treiben ihre Späße mit ihm. Freilich hat keiner damit gerechnet, welch’ großartiger Skifahrer der Brasilianer ist, und so nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung. „Das Skibusiness ist viel zu ernst geworden. Mit unserem neuesten Film wollten wir zeigen, dass es auch anders geht“, sagt Regisseur Johannes Hoffmann.

„In Between“ von: Rolf Steinmann, Fischbachau / mit: Moschusochsen. „Acht Minuten Ruhe und Kraft.“ Jede einzelne Einstellung ist ein Gemälde. Jede Szene dieses Kurzfilms macht deutlich, mit wie viel Können und Respekt sich Regisseur Rolf Steinmann seinen Protagonisten nähert: Moschusochsen. Bei Temperaturen von minus 40 Grad Celsius filmte Steinmann die Tiere in ihrer gnadenlos rauen, unendlich weiten Welt der Arktis.

Den genauen Drehort will der Filmemacher nicht verraten, um die urzeitlichen Tiere zu schützen. Für seinen Film, den er selbst finanziert hat, erhielt er den Oscar unter den „Wildlife“-Filmen.

„Herrmann Huber“ von: Tom Dauer / mit: Herrmann Huber

„Hermann Huber ist eine lebende Legende.“ 90 Jahre pralles, manchmal hartes, oft abenteuerliches, aber immer erfülltes Leben: Mit einem filmischen Porträt verneigt sich Autor und Filmemacher Tom Dauer vor einem Mann, der sein Leben den Bergen gewidmet und dabei nie vergessen hat, dass das Bergleben Teil eines Ganzen ist; vollständig erst, wenn Familie, Freundschaft, Beruf, Weltoffenheit und Menschenliebe ihren Platz darin finden. Hermann Huber beginnt als 15-Jähriger in der Salewa Lederwarenfabrik GmbH zu arbeiten.

Er baut die Sparte Bergsport kontinuierlich aus. 1972 wird er Geschäftsführer und als „Mr. Salewa“ auch international bekannt. Neben seinen beruflichen Erfolgen reiht Hermann klettersportliche Erfolge weltweit aneinander. Das besondere aber ist: Auch im hohen Alter hat sich Hermann Huber seine Begeisterung, seine Neugier und seinen Tatendrang bewahrt. kb

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin setzt ihr Auto gegen  Baum
Garmisch-Partenkirchen
Alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin setzt ihr Auto gegen Baum
Alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin setzt ihr Auto gegen Baum
Stadtradeln 2021 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen – ein voller Erfolg
Garmisch-Partenkirchen
Stadtradeln 2021 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen – ein voller Erfolg
Stadtradeln 2021 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen – ein voller Erfolg
Das große Aufräumen in der Partnachklamm
Garmisch-Partenkirchen
Das große Aufräumen in der Partnachklamm
Das große Aufräumen in der Partnachklamm
Erfolgreiche Fahrraddemo
Garmisch-Partenkirchen
Erfolgreiche Fahrraddemo
Erfolgreiche Fahrraddemo

Kommentare