Das Sommerhochwasser hatte die Seinsbach-Brücke schwer beschädigt, jetzt konnte sie erneuert werden

Beliebter Wanderweg in Mittenwald wieder nutzbar

Seinsbach-Brücke
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Freuen sich über die neue Seinsbach-Brücke (v.l.): Andreas Funk, Veronika Boldinger, Verena Hornsteiner und Bürgermeister Enrico Corongiu.
  • VonWolfgang Kunz
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Mittenwald – Der Weg zwischen Mittenwald über die Aschauer Alm nach Krün ist ab sofort wieder durchgehend nutzbar. Im Juli hatte das aus dem Karwendel kommende Hochwasser die Fundamente der Seinsbach-Brücke schwer beschädigt und den Weg damit quasi unpassierbar gemacht. „Die Wassermassen hatten auch die Widerlager der Brücke zerstört“, erklärt Flussbaumeister Andreas Funk vom zuständigen Wasserwirtschaftsamt Weilheim, „zudem war die alte Holzverbauung verfault und hätte eh erneuert werden müssen. Als Fachleute haben wir deshalb der Marktgemeinde Mittenwald bei den Planungen beratend zur Seite gestanden“.

Die erste Überlegung war eine einseitige Erneuerung der in Flussrichtung links liegenden unterspülten Seitenmauern. „Wir haben uns dann aber für eine beidseitige Befestigung entschieden“, ergänzt Veronika Boldinger als stellvertretende Sachgebietsleiterin Wasserbau und Gewässerentwicklung im Wasserwirtschaftsamt Weilheim. „Der Gemeinde haben wir vorgeschlagen, dass hier acht Meter breite Bachbett auf beiden Seiten mit Wasserbausteinen einzufassen“, so die Expertin. Damit wird dem Seinsbach viel von seiner Wucht genommen.

Für die Tiefbauamtschefin Verena Hornsteiner eine nachvollziehbare Lösung. „Gleichzeitig haben wir auch die alte Holzbrücke erneuert und der Forstbetrieb Bad Tölz hat uns während der Bauarbeiten entsprechende Lagerflächen zu Verfügung gestellt“. Für die Bauausführung war der Mittenwalder Bauhof unter Leitung von Christoph Hagn verantwortlich. Die Arbeiten vor Ort wurden an den Baggerbetrieb Achatz aus Krün vergeben.

Für Mittenwalds Bürgermeister Enrico Corongiu alles in allem eine gute Lösung. „Ein Lob an alle Beteiligten für die gute Planung und Ausführung. Die Gemeinde hat 20.000 Euro investiert, damit ist der beliebte Wanderweg nun wieder durchgehend passierbar“. kun

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