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Z‘ruck g‘schaut Dahoam - blicken Sie mit uns auf ein ereignisreiches Jahr 2022 zurück

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Jahresrückblick 2022
Jahresrückblick 2022 © Kreisbote

Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende entgegen, es wird mit dem Begriff „Zeitenwende“ charakterisiert. Viele Besorgnis erregende Schlagzeilen haben die zurückliegenden 12 Monate weltweit und in Deutschland geprägt.

Corona gehörte weiterhin dazu, die Regierung verschärfte zu Jahresbeginn die Verordnungen. Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in Seniorenheimen sollten ab 15. März 2022 gesetzlich verpflichtet werden, einen Nachweis über eine vollständige Impfung gegen Covid-19 zu erbringen. Von dieser Nachweispflicht verabschiedete man sich im Laufe des Jahres. Die Omikron-Variante hatte die Ausbreitung des Coronavirus beschleunigt, gleichzeitig für einen milderen Verlauf gesorgt und inzwischen wurde sogar die Isolationspflicht im Krankheitsfall aufgehoben. Führende Virologen sehen Anzeichen für ein Ende der Pandemie.

Eine Zeitenwende läutete der 24. Februar ein. Die russische Armee begann einen flächendeckenden Angriff auf die Ukraine. Die ukrainische Armee, die von den westlichen Staaten unterstützt wird, leistet seither erbitterten Widerstand. Die Zivilbevölkerung leidet, Millionen Menschen sind vor dem Krieg geflohen. Der Krieg hat nicht nur die bisherige europäische und internationale Sicherheitsordnung verändert. Als Reaktion auf den anhaltenden russischen Angriff auf die Ukraine verschärften die EU, die USA und weitere Staaten ihre Sanktionen gegen Russland. Dies wirkt sich unmittelbar auf unseren Alltag aus: Energie- und Rohstoffpreise verteuerten sich, Lieferketten sind gestört, die Inflation bremst die wirtschaftliche Entwicklung aus. Die Industrie und Landwirtschaft, die mittelständischen Unternehmen, die Handwerksbetriebe und die privaten Haushalte sehen die steigenden Energiekosten mit wachsender Sorge.

Auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, die Solidarität ist groß. Mit großem Engagement ging es außerdem an die Vorbereitung des G7-Gipfels auf Schloss Elmau. Erneut herrschte für Wochen Ausnahmezustand im Landkreis – die Polizeipräsenz war hoch. Alle Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen in der Region, die Behörden und Ämter, stellten Einsatzpläne zusammen und bereiteten Notfallszenarios vor. Die Gipfeltage selbst Ende Juni verliefen erneut friedlich und ganz ohne Störungen.

Anfang Juni erschüttere das schwere Zugunglück bei Burgrain nicht nur die Region, sondern ganz Deutschland. Fünf Tote waren zu beklagen. Die Aufräumarbeiten zogen sich hin. Zugausfälle gab es bis in den November hinein. Inzwischen untersucht die Deutsche Bahn bundesweit Betonschwellen, die als mögliche Ursache ins Blickfeld geraten waren.

Viele weitere Nachrichten prägten den Alltag. Wenn Sie Muße haben, dann lesen Sie gerne unsere neue Sonderveröffentlichung „Z‘ruck g‘schaut“ durch. Wie immer ist es nur eine Auswahl aus einer Fülle an Ereignissen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. 

Hier finden Sie Glückwünsche aus dem Landkreis

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