Derby-Niederlage für DNL-Team

Für die DNL-Mannschaft des SC Riessersee seht wieder einmal eine englische Woche auf dem Programm. Am heutigen Mittwochabend, 2. Dezember, tritt sie ab 19 Uhr beim SB Rosenheim an. Am vergangenen Wochenende bestritt das Team aus Garmisch-Partenkirchen eine Begegnung. Es ging zu Hause gegen den EC Bad Tölz. Dabei gab es eine 6:7-Niederlage. Damit wurde die Chance verpasst, in der Tabelle näher an den Lokalrivalen zu rücken. Gerade einmal fünf Minuten waren im Derby absolviert, als Thomas Merl die Führung für die Gäste erzielte. Kurze Zeit später musste er mit einer Knieverletzung vom Eis. Als die Bad Tölzer das zweite Mal mit einem Spieler mehr auf dem Eis waren, Alois Witting saß gerade eine Strafe ab, landete die Scheibe das zweite Mal im Kasten von Louis-Vinzent Albrecht, diesmal hatte Sebastian Koberger getroffen. Noch vor dem ersten Drittelende gelang Nickolas Latta der Anschlusstreffer.

Was folgte, war ein schwarzes Mitteldrittel aus Sicht der Gastgeber, nachdem zunächst Andre Geratz noch den Ausgleich erzielt hatte, in dem sie fünf Gegentreffer kassierten. „Da haben wir in der Defensive die Positionen nicht gehalten und unkonzentriert gespielt“, berichtet Trainer Ron Chyzowski. Immer wieder tauchten die Bad Tölzer Spieler alleine vor Torhüter Abrecht auf, der von seinen Kollegen spärlich im Stich gelassen wurde. Innerhalb von 30 Sekunden schoss Leo Pföderl einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste heraus, ehe Markus Eberhardt auf 3:4 verkürzte. Erneut Pföderl und Huba Sekesi brachten die „Buam“ mit drei Toren Differenz in Front. Kapitän Marcus Weber schaffte in Überzahl Treffer Nummer vier für die Werdenfelser, ehe Sekesi ebenfalls bei fünf gegen vier erfolgreich war. Für Eberhardt war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt bereits beendet, er musste mit nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe nach einem Stockstick vorzeitig zum Duschen. Im letzten Drittel kamen die Riesserseer noch einmal auf. Zunächst schoss Latta das 5:7, ehe Michael Schöppl drei Minuten vor dem Ende der Partie sogar das 6:7 gelang, doch zum mehr reichte es nicht mehr. „Wir sind leider zu spät aufgewacht und so konnten wir das Spiel nicht mehr drehen“, ärgerte sich Chyzowski nach der zweiten Niederlage im dritten Vergleich mit dem Erzrivalen. „Wir haben in den vergangenen beiden Begegnungen in Berlin und gegen Bad Tölz zusammen zehn Treffer geschossen, normalerweise muss das für Punkte reichen“, ärgert sich der Trainer. Doch die Begegnungen wurden mit 4:6 und 6:7 verloren. „Entscheidend ist, wie wir vor dem eigenen Tor agieren, wenn man da gut spielt, dann ist man auch erfolgreich“, lautete das Fazit von Chyzowski. „Die Phase mit den Aussetzern ist in jedem Spiel bei uns zu lange, so dass wir das dann in der verbliebenen Zeit nicht mehr ausbügeln können.“ Durch die Derby-Niederlage vergrößerte sich der Rückstand auf den EC Bad Tölz in der Tabelle auf neun Zähler. Dadurch wird es immer schwieriger noch in den Kampf um einen Play-off Platz einzugreifen. Heute Abend geht es nun nach Rosenheim, die derzeit auf Wolke sieben schweben und bis auf den zweiten Tabellenplatz nach oben geklettert sind. Einmal konnten die Riesserseer den Grün-Weißen in der laufenden Saison schon Paroli bieten. Das erste Spiel gewannen sie auswärts mit 3:2 nach Penaltyschießen. Im heimischen Olympia-Eissportzentrum gab es hingegen zwei Niederlagen. Während die Weiß-Blauen beim 0:8 ohne jegliche Chance blieben, war das zweite Aufeinandertreffen schon enger und endete 5:7.

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