Deutliches Votum der Garmisch-Partenkirchner Standort Richard-Strauss-Platz bestätigt – 50 Prozent der Stimmberechtigten beteiligten sich an der B ...

Die Ergebnispräsentation zur freiwilligen Bürgerbefragung ging recht zügig vonstatten, zumal das recht deutliche Votum keinen Spielraum für Interpretationen lässt: 62,58 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die an der Befragung teilgenommen haben, sprechen sich für ein Kongresszentrum am bestehenden Standort aus. Das geplante Fünf-Sterne-Hotel wünschen sich 48,30 Prozent in der touristischen Sonderzone am Olympia-Eissportzentrum. Für einen multifunktionalen Ausbau des Eisstadions haben sich 50,93 Prozent ausgesprochen;  weitere 33,13 Prozent könnten sich dabei sogar den Abriss der Halle 2 vorstellen.

Als erfreulich und als ein gutes Signal wertet Bürgermeister Thomas Schmid die hohe Bürgerbeteiligung, die mit 50,53 Prozent in der Tat zeigt, dass die Thematik viele Garmisch-Partenkirchner interessiert. Was immer also jetzt in Sachen Kongresshaus mit Sanierung und Ausbau, Teilabriss oder einem kompletten Neubau passiert, wird am Richard-Strauss-Platz passieren. Bürgermeister Thomas Schmid versicherte bei der Ergebnisanalyse vor etwa 50 versammelten Zuhörern, dass das Votum der Bürger die Grundlage für die weiteren Pläne und für Wettbewerbsausschreibungen sein soll. Dass die Mehrheit der befragten Bürger ein Fünf-Sterne-Hotel in der touristischen Sonderzone am Eisstadion favorisiert, wertet Tourismusdirektor Peter Nagel ebenfalls als Auftrag. „Jetzt können wir den Investoren einen Standort präsentieren, der von der Bevölkerung mitgetragen wird.” Ob dort freilich ein Fünf-Sterne-Haus zu realisieren sei oder ein Vier-Sterne-Plus-Hotel, bleibe abzuwarten. Erschüttert zeigte er sich über die 31,06 Prozent, die ein solches Premium-Hotel weder am Standort Kongresshaus noch in der Sonderzone wollen – „da wissen einige immer noch nicht, wovon wir hier leben.” Absolut deutlich ist das Signal zum dritten Fragenkomplex, dem Olympia-Eissportzentrum. Hier muss auch nach dem Willen der Bevölkerung dringend etwas geschehen. Mit den Ergebnissen der freiwilligen Bürgerbefragung kann der Gemein- derat nun an die konkreten Planungen gehen und entsprechende Konzepte erstellen.

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