Fünf Einsätze in teils schwierigem Gelände

Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen wurde gefordert

Bergwacht GAP
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Fünf Einsätze in teils sehr schwierigem Gelände forderten die Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen.

GAP - Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen wurde wieder gefordert. Von Freitag bis Montag hatten sie fünf Einsätze abzuarbeiten.

Am Freitag erfolgte gegen 18 Uhr eine Alarmierung. Ein Person hatte sich am Kramer in abschüssigem Gelände verstiegen. Zusammen mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 5 machten sich zwei Bergretter auf die Suche nach dem Blockierten. Da über längere Zeit kein Telefonkontakt und keine genaueren Koordinaten des Vermissten bekannt waren, wurde zwischenzeitlich noch ein weiterer Hubschrauber mit Wärmebildkamera hinzugezogen. Gegen 21 Uhr konnte der Patient in einem Kar auf der Nordseite des Kramers gefunden und mittels Winde am Hubschrauber geborgen werden.

Am Samstag wurde die Berwacht zuerst zu einer gestürzten E-Bikerin in Nähe der Farchanter Alm im Estergebirge gerufen. Das Einsatzfahrzeug fuhr inkl. Bergwachtärztin zur Erstversorgung hinauf und brachte sie anschließend ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Im Anschluss daran meldete sich eine Person, die sich im Bereich des Feldernkopf in Nähe der Enningalm verstiegen hatte. Das Mannschaftsfahrzeug fuhr mit drei Bergrettern zu Enningalm und gingen der verlaufenen Person entgegen. Sie konnte relativ schnell gefunden werden und gegen 19 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.

Montags wurden sie um 9:55 Uhr alarmiert. Wanderer meldeten Hilferufe oberhalb des Wegs durchs Reintal an die Zugspitze. Ein Bergretter, der bereits an der Bockhütte war, konnte die Person, welche um Hilfe schrie ausfindig. Sie war in steilem Felsdurchsetztem Gelände. Daraufhin wurde der Rettungshubschrauber Christoph Murnau alarmiert. Zwei Bergretter wurden oberhalb der Person abgesetzt. Ein direkter Winch zum Patienten war aufgrund seiner Position unter einem überhängendem Felsen nicht möglich. Die Bergretter bauten oberhalb einen Stand auf und einer wurde zum Patienten abgeseilt. Zusammen mit einem behelfsmäßigen Flaschenzug kletterten Bergretter und Patient zum Stand nach oben. Alle wurden im Anschluss mittels Winde aufgenommen und ins Tal gebracht.

Um 13:20 Uhr erfolgte der nächste Einsatz. Eine Frau stürzte auf dem Weg vom Hausberg Richtung Tal. Mittels Smartlocator konnte sie genauer lokalisiert werden. Das Bergrettungsfahrzeug fuhr mit vier Bergrettern und Bergwachtarzt in die Nähe der Einsatzstelle an der Kandaharexpress Talstation. Die Patientin wurde schnell gefunden, dort erstversorgt und mit der Gebirgstrage zum Fahrzeug gebracht. Von dort ging es ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Bei allen Beteiligten wird sich für die gute Zusammenarbeit bei den Einsätzen bedankt! kb

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