Die generalsanierten St. Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen punkten auch mit hochmoderner Lüftungsanlage

Größere Nachfrage einkalkuliert

St. Irmengard Schulgebäude
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Blick auf das generalsanierte, teils neugebaute St. Irmengard Schulgebäude. Die Außenanlagen sollen im Herbst 2021 fertig sein.

GAP – Termingerecht fand in den Weihnachtsferien der Umzug aus den Containern in der Bahnhofstraße in das generalsanierte, teils neugebaute St.-Irmengard-Schulgebäude statt. Der Unterrichtsbetrieb hätte pünktlich beginnen können. Jetzt wird der Lockdown genutzt, um Restarbeiten fertigzustellen, Mängel zu beseitigen. Der Turnhallenneubau geht weiter. Dieser soll ebenso wie die Außenanlagen im Herbst 2021 fertig sein. 60,7 Millionen Euro hat die Erzdiözese München-Freising insgesamt investiert.

„Diese Schule empfinde ich als ein großes Geschenk an die Kinder, Eltern und Lehrkräfte, ja an den gesamten Landkreis“, wertet Gymnasialschulleiter Otmar Würl das große Engagement der Erzdiözese. Helle, freundliche, voll digitalisierte Klassenzimmer, im Neubau holzgetäfelt, große Lärmschutzfenster, lichtdurchflutete Gänge, Lichtschächte, neue Aula, ausgestattet mit modernster Technik und den Pausenhof auf ihrem Dach und eine Bibliothek über zwei Etagen. Alles barrierefrei und mit zentralen Lüftungsanlagen versehen. Wow! Wer hier lernen darf, kann dies mit gesteigerter Freude tun. Beim Bau wurden auch die Vorschläge der drei Schulleiter Würl, Wolfgang Mühldorfer (Realschule), Bernhard Eiser (Fachoberschule - FOS) und des gesamten Lehrerteams berücksichtigt. Die Bildungsverantwortliche, Ordinariatsdirektorin Dr. Sandra Krump, stand stets im engen Kontakt zur Schule. Ihr ist wichtig, dass sich junge Menschen beim Lernen wohlfühlen. Das ist erreicht. Allein der freie Blick aufs Wettersteingebirge sorgt für Aha-Momente.

Im alten Gebäudeteil und ebenfalls unterm Dach wurden die Räumlichkeiten für die offene Ganztagsschule nach oben geöffnet, mit zusätzlichen Fenstern versehen. Auch eine hochmoderne Lüftungsanlage gehört zur Ausstattung. Lesen Sie mehr auf Seite 2.

Perfekte Ausstattung für ein gutes Lernklima

„Hoffentlich kommen wir bei dieser Traumaussicht überhaupt noch zum Lernen“, mutmaßt Eiser, der sein Büro so wie die gesamten Oberstufenklassen von Gymnasium und FOS im Neubau hat. Auch die anderen Pädagogen sind von den Unterrichtsbedingungen an den neuen St-Irmengard-Schulen mit Dienst-Tablets in digitalisierten Räumen begeistert. Sechs verglaste Lehrerstützpunkte in den verschiedenen Etagen bringen sie den Kindern und Jugendlichen näher. Verglast sind auch die Kunsträume unterm Dach, die einem Atelier gleichen. Im alten Gebäudeteil und ebenfalls unterm Dach wurden die Räumlichkeiten nach oben geöffnet und mit zusätzlichen Fenstern versehen. Der Klimaschutz spielte bei allen Überlegungen eine entscheidende Rolle.

Neben umfassender Wärmedämmung, dreifacher Fensterverglasung, LED-Beleuchtung, Öko-Strom und Fernwärme, die von den hiesigen Gemeindewerken aus Biogas erzeugt wird, ist das absolut Innovative die hochmoderne Lüftungsanlage. Sie saugt Luft an, filtert diese, tauscht sie in Klassenzimmern, Sanitäranlagen, Technikräumen und Aula zweimal pro Stunde aus. „Damit sind wir auch in Sachen Corona bestens ausgerüstet“, verdeutlicht Mühldorfer. Wichtig ist, dass ein Wärmeaustauscher 80% der Wärme vor dem Ausblasen zurückgewinnt. Die 954 Schülerinnen des Gymnasiums, der Realschule und Fachoberschule (hier auch Schüler) dürfen sich auf beste Bedingungen, zu denen auch Frischwasserbrunnen und auf Wunsch eine warme, in der Schulküche zubereitete Mahlzeit gehören, freuen. „Das alles wird sich positiv auf das Lernen auswirken“, ist Würl ebenso wie seine Direktoren-Kollegen überzeugt. Sie rechnen künftig mit größerer Nachfrage. Der Platz wäre vorhanden. Weil zur neuen Bildungseinrichtung auch ein neues Logo gehört, präsentieren sich die drei erzbischöflichen St.-Irmengard-Schulen mit einem moderneren Symbol. sm

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