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Die „Lange Nacht der Feuerwehr“: Wehren im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stellen ihre wichtige Arbeit vor

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Von: Franziska Pawel

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Lange Nacht der Feuerwehr
Zur bayernweiten „Langen Nacht der Feuerwehr“ zeigten die Wehren im Landkreis verschiedene Einsatzübungen. Die Oberauer Feuerwehr demonstrierte unter anderem, wie sie bei einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen vorgehen. ©  Franziska Pawel

Landkreis – Retten, Bergen, Löschen – ganz genau wissen die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer nie, was sie bei ihrem nächsten Einsatz erwartet. Wenn der Piepser geht, zählt für sie nur so schnell wie möglich am Feuerwehrhaus zu sein, damit binnen kürzester Zeit Hilfe am Einsatzort ist. In der „Langen Nacht der Feuerwehr“ zeigten die Wehren im Landkreis, worauf sie im Notfall vorbereitet sind.

Bei der Oberauer Feuerwehr folgten die großen und vielen kleinen Besucherinnen und Besucher gespannt den Einsatzübungen. Los ging es um 18 Uhr mit einem simulierten Verkehrsunfall, bei dem zwei Autos frontal zusammengestoßen waren. Eindrucksvoll fuhren die Feuerwehrautos mit Sirene am „Einsatzort“ vor. Die Kameradinnen und Kameraden mussten zunächst von einer „technischen Hilfeleistung mit eingeklemmter Person“ ausgehen.

Nachdem der Einsatztrupp von den beiden Gruppenführern und dem Einsatzleiter in „Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp“ unterteilt worden war, machten sich die Kameradinnen und Kameraden an die Arbeit. Hand in Hand, und Schritt für Schritt, gingen sie bei der sogenannten „Crash-Rettung“ vor. Hierbei wurde das Dach und die Türen mit „Schere und Spreizen“ abgetrennt. So konnten die beiden „Verletzten“ befreit werden.

Nicht nur die Großen demonstrierten bei der „Langen Nacht der Feuerwehr“, was so alles in ihnen steckt, auch die Jugendfeuerwehr war mit Feuereifer dabei und zeigte einen „Löschangriff“. Gerade der Nachwuchs ist wichtig für das Ehrenamt. Der bundesweite Aktionsabend war dafür gedacht der Bevölkerung die vielfältige und wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute nahezubringen, aber natürlich auch, um neue Mitglieder zu werben.

Gerade für die ganz Kleinen war der Abend eine tolle Erfahrung, um die spannende Arbeit und die Gerätschaften der Feuerwehr hautnah mitzuerleben. Bei den Veranstaltungen im Landkreis wurde deutlich, dass Teamgeist hier groß geschrieben wird. Wer jetzt auch Lust bekommen hat, Teil der Freiwilligen Feuerwehr zu werden, der kann sich bei der Wehr seiner Heimatgemeinde melden. Denn Nachwuchs wird immer gebraucht! fzi

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