Die Süßkartoffel hat mit unserer Kartoffel nicht viel gemeinsam – aber sie steckt voller gesunder Power

Vielseitig verwendbar

Bowl mit Süßkkartoffel
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Süßkartoffelspalten passen zu vielem.

Inzwischen findet man sie überall im Handel: die Süßkartoffel. Und seit sich herumgesprochen hat, wie vielseitig sie sich zubereiten lässt, ist ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.

Das auch als Batate bekannte Gemüse ist botanisch in Wirklichkeit nur sehr entfernt mit unserer Kartoffel verwandt. Die orangefarbene Knolle, deren Herkunft irgendwo in Südamerika liegt, kann man heute ganz leicht in jedem Supermarkt bekommen.

Mit der Beliebtheit wächst auch die Anbaufläche hierzulande immer weiter. Hierfür haben in Deutschland laut den Experten von „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“ vor allem Anbauversuche unterschiedlicher Forschungseinrichtungen erfolgreich den Weg geebnet. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass der heimische Anteil an den in Deutschland verfügbaren Süßkartoffeln bei 7 bis 11 Prozent liegt – genauer lässt sich das nicht sagen, denn die Anbauflächen werden bis jetzt nicht statistisch erfasst.

Unabhängig davon, wo sie angebaut wird: Die Süßkartoffel bringt mit Sicherheit immer jede Menge gesunde Power mit. In ihr stecken viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide oder auch Anthocyane. Sie sollen als Antioxidantien vor freien Radikalen schützen. Beta-Carotin, die Vitamine B2 und B6 sowie Biotin finden sich ebenfalls in der Süßkartoffel. Besonders groß ist auch der Anteil an Vitamin E: Schon 100 Gramm der Knolle decken rund 30 Prozent des täglichen Bedarfs an diesem fettlöslichen Vitamin. Für Schwangere interessant ist der hohe Anteil an natürlicher Folsäure.

Ernährungsexperten schreiben der Süßkartoffel viele positive Wirkungen zu: Unter anderem soll sie den Blutdruck regulieren, das Herz schützen, wichtige Ballaststoffe enthalten sowie Entzündungen hemmen.

In der Küche präsentiert sich die Süßkartoffel besonders vielseitig und einfach unwiderstehlich lecker. Wie der Name schon sagt, schmeckt sie etwas süßer als ihre Namenskollegin. Das liegt an vier Gramm Saccharose pro 100 Gramm, dem klassischen weißen Zucker also.

Vor dem Verzehr sollte man die Knolle auf jeden Fall schälen, denn die Schale ist eher fest und daher nicht zum Essen geeignet. Die Zubereitung ist dann ganz einfach. Für ein Püree schält man die Süßkartoffel, schneidet sie in grobe Würfel und kann sie dann nach ca. fünfzehn Minuten Kochzeit abgießen und stampfen.

Für eine Suppe kocht man die Würfel gleich in Brühe und fügt nach dem Pürieren je nach Geschmack Sahne oder Kokosmilch hinzu. Exotisch und fruchtig kommt so eine Süßkartoffelsuppe dann mit Limetten und Granatapfelkernen daher.

Richtig köstlich und ganz einfach zubereitet ist sie als klassische Ofenkartoffel. Probieren Sie die Süßkartoffel auch als Grillgemüse oder als Auflauf.

Rezeptideen findet man viele im Internet – da heißt das Motto dann einfach ausprobieren. Lassen Sie sich von der gesunden Knolle überzeugen. Wir wünschen schon mal Guten Appetit! kb

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