Sicherheitspolitik im Umgang mit der global größten Volkswirtschaft

Diskussion über den Einfluss Chinas in Europa im Marshall Center

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Generalmajor Franz Weidhüner (Bildmitte) war ein aufmerksamer Zuhörer.

Der Amtschef des Streitkräfteamts der Bundeswehr aus Bonn, Generalmajor Franz Weidhüner, besuchte das George C. Marshall Center in Garmisch-Partenkirchen, um sich einen persönlichen Eindruck über den derzeit stattfindenden Hochwertlehrgang zum Thema „Einfluss Chinas in Europa“ zu machen.

Er ist der oberste Vorgesetzte für alle Auslandsdienstposten der Bundeswehr. Da das Marshall Center zwar in Deutschland beheimatet ist, jedoch eine einzigartige deutsch-amerikanische Bildungs- und Forschungseinrichtung ist, untersteht ihm auch der Deutsche Anteil. Das „Senior Executive Seminar“ (SES) ist das Aushängeschild des Marshall Centers. Einmal im Jahr treffen sich hier hohe Führungskräfte aus aller Welt, um über aktuelle sicherheitspolitische Themen zu sprechen und gemeinsam über Lösungsansätze zu beraten.

China ist das Thema, das zur Zeit die Welt interessiert. Die absehbar globale größte Volkswirtschaft hat in den letzten Jahren weltweit massiv Investitionen an strategisch wichtiger Infrastruktur und Industrieunternehmen mit Schlüsseltechnologie getätigt. Wichtige Überseehäfen, internationale Flugplätze und Abbaurechte von Rohstoffen in Afrika waren der Fokus Chinas in den letzten Jahren. Derzeit hat die aufstrebende Weltmacht Europa anvisiert. Wie sich diese Investitionen auf die Mitgliedstaaten der Europäische Union auswirken und ob es sich dabei gegebenenfalls um ein Sicherheitsrisiko für Europa handelt, beschäftigte die Teilnehmer am Hochwertseminar unter der Alpspitze. Generalmajor Weidhüner dankte dem US-Direktor Keith W. Dayton und stv. DEU Direktor Johann Berger für die exzellente Führung der deutsch-amerikanischen Bildungseinrichtung, an der die transatlantische Partnerschaft täglich aktiv gelebt wird, mit dem Ziel die Welt etwas berechenbarer und sicherer zu machen.  kb

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