Schnellere Coronavirus-Tests möglich

Erste Drive-In Teststationen in Garmisch-Partenkirchen eingerichtet

In Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald betreiben das Gesundheitsamt und das BRK die ersten Drive-In-Teststationen für den Coronavirus-Test.
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In Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald betreiben das Gesundheitsamt und das BRK die ersten Drive-In-Teststationen für den Coronavirus-Test.

GAP – Wer auf Corona getestet werden soll, muss in Zukunft nicht warten, bis er zuhause aufgesucht wird. Durch die Einrichtung mobiler Abstrichstationen wird der Coronavirus-Test einfacher und sicherer für die Beteiligten. Es gilt aber weiterhin, dass die Veranlassung des Tests durch das Gesundheitsamt genehmigt werden muss. 

Gestern (18. März) sind die ersten mobilen Abstrichstationen, sogenannte „Drive-in Tests“, des Gesundheitsamts Garmisch-Partenkirchen in Betrieb gegangen. Sie befinden sich derzeit auf dem Parkplatz „Wittelsbacher Park“ in Garmisch-Partenkirchen und an der Grundschule in Mittenwald. Die Stationen sind mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes eingerichtet worden. Weitere Stationen sind im Landkreis in Planung.
Eine Testung auf das neue Coronavirus kann nur erfolgen, wenn zuvor vom Gesundheitsamt die Notwendigkeit abgeklärt wurde. Von dort gibt es die entsprechende Aufforderung, sich testen zu lassen; nur vom Gesundheitsamt werden Termine vergeben. Wer zum Drive-In-Test kommt, sollte seine Versichertenkarte vorzeigen. Die Kosten übernimmt bei begründeten Verdachtsfällen die Krankenkasse. Am Mittwoch, 18. März, wurden erstmals Bürgerinnen und Bürger im Landkreis durch einen sogenannten „Drive-In“ auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet. Am ersten Tag wurden auf dem Wittelsbacher Platz knapp 20 Personen getestet. Die Betroffenen erhalten die Ergebnisse in der Regel am nächsten Tag vom Gesundheitsamt.

Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) hat Krisenstab in Garmisch-Partenkirchen eingerichtet

Der BRK-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen hat am Montag einen Krisenstab eingerichtet. Es ist Aufgabe des BRK, die Bevölkerung medizinisch zu versorgen und die Behörden bei der Bewältigung der Coronakrise zu unterstützen, besonders bei der Versorgung von Menschen in Quarantäne und Menschen aus den Risikogruppen. Auch die Betreuung der Kinder von Angehörigen sogenannter systemrelevanter Berufe und die Unterstützung des Gesundheitsamtes bei der Testung von Corona-Verdachtsfällen gehören dazu. Der BRK unterstützt zudem die Kliniken bei der Verlegung von Patienten, um Betten für Corona-Patienten frei zu machen. Diese Dienste werden sowohl durch Ehrenamtliche aus allen Gemeinschaften als auch durch hauptamtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes sichergestellt. kb

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