Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat Tagesausflügler und Verkehrsaufkommen im Blick  

Ausflugsziele im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind stark besucht

Ansammlung von Menschen auf der Eisfläche
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Viel los, zum Beispiel am Riessersee im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Region - In den letzten Tagen nutzten viele Tagestouristen die meist trockene Witterung, um die touristischen „Hotspots“ im südlichen Oberbayern zu besuchen. Vor allem die zugefrorenen Seen und die teilweise vom Schnee bedeckten Berge und Hügel zogen viele Menschen in die Natur. Dadurch entstanden an manchen Orten sehr belastende Verkehrsverhältnisse, auch Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmen mussten geahndet werden.

Stellenweise kilometerlange Staus verhinderten für viele Ausflügler das eigentlich erhoffte Ausflugsvergnügen oder machten die Heimfahrt zur Geduldsprobe.. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd befinden sich zahlreiche touristische „Hotspots“. Die An- und Abfahrtswege sowie öffentlichen Parkplätze sind durch den Ausflugsverkehr oft überfüllt, vielerorts sind öffentliche Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, so dass Fahrzeuge am Fahrbahnrand oder auf Wiesen abgestellt werden.

Wie auch auf dem Bild zu sehen ist, sind zugefrorene Seen aktuell ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen befinden sich große Ansammlungen an Menschen, meist ohne Einhaltung der Abstandsregelungen, auf den Eisflächen. Dieses Verhalten trägt nicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei. Die Regeln der Infektionsschutzmaßnahmen gelten auch in der Natur. Außerdem sollte vor dem Antritt jeder Fahrt abgewägt werden, ob man für seinen Ausflug wirklich den eigenen Wohnort verlassen muss. Seit Montag, 11. Januar, gilt insbesondere eine mögliche Radiusbeschränkung von 15 Kilometern für den Wohnort, sofern der 7-Tage-Inzidenzwert über 200 liegt.

Die Polizeibeamten sind zur Bekämpfung von vermeidbaren Infektionsgefahren angehalten, das Vorliegen von triftigen Gründen für das Verlassen der eigenen Wohnung (Allgemeine Ausgangsbeschränkung), aber auch die Beachtung der Kontaktbeschränkung im Rahmen von ganzheitlichen Kontrollen zu überprüfen und dabei festgestellte Verstöße zur Anzeige zu bringen.  Zudem kontrollieren die vom Ausflugsverkehr tangierten Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auch weiterhin, teilweise mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei, verstärkt die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und das Freihalten der Zufahrtsstraßen in den Ausflugsregionen. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Verwarnungsgeld oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige bis hin zur Abschleppung des Fahrzeugs führen. fzi

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