Einbrecherduo unter Anklage

Einbruchserie geklärt

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Bereits Mitte Februar wurden die beiden Männer verhaftet.

Nach gut dreimonatiger Ermittlungsarbeit konnten die Sachbearbeiter der PI Garmisch-Partenkirchen die Akte zu einer Einbruchsserie nun an die Staatsanwaltschaft in München abgeben. Dem Einbrecherduo werden aufgrund der vorliegenden Beweise insgesamt 39 Straftaten zur Last gelegt.

Im Ortsgebiet von Garmisch-Partenkirchen wurden im Zeitraum vom 6. November 2017 bis zur Festnahme der beiden Täter am 16. Februar dieses Jahres überwiegend Einbruchsdiebstähle in gewerbliche Objekte begangen. Beim Versuch, in das Rathaus von Garmisch-Partenkirchen einzubrechen, konnten die Täter schließlich nach einem Hinweis eines Anwohners kurz nach der Tat festgenommen werden. Seither sitzen die beiden türkischen Staatsangehörigen in Untersuchungshaft. Über ihre Motivlage haben sich die Männer bislang nicht geäußert. Zusätzlich zu den Einbrüchen in gewerbliche Objekte konnten dem Duo noch vier Pkw-Aufbrüche, ein Wohnungseinbruchsdiebstahl sowie ein Raub zur Last gelegt werden. Vergleiche der bei der Festnahme getragenen und bei einer Wohnungsdurchsuchung sichergestellten Schuhe mit den am Tatort gesicherten Schuhspuren gaben im Rahmen der Ermittlungen einen ersten Hinweis auf die Täterschaft. Zahlreiche DNA-Spuren von den Tatorten führten schließlich ebenfalls zu dem Einbrecherduo. Bei den 39 Taten konnten die beiden Männer gut 23.000 Euro an Bargeld und Diebesgut im Wert von gut 3.600 Euro erbeuten. Lediglich ein Teil des Diebesgutes konnte bei den Durchsuchungen sichergestellt werden. Zu dem Stehlschaden kommt mit insgesamt 28.700 Euro noch ein enormer Betrag an verursachtem Sachschaden. Seitens der Polizei wird die jüngste Einbruchserie nach der Täterfestnahme im Februar für beendet angesehen. Seit dieser Zeit wurden bei der Inspektion keinerlei derartige Einbrüche mehr gemeldet. Dank eines sehr guten Hinweises eines aufmerksamen Nachbarn und der zu diesem Zeitpunkt verstärkten Streifen und Fahndungstätigkeit konnten die Täter letztlich festgenommen werden. Nach Erhalt der Unterlagen wird nun bei der Staatsanwaltschaft München II die Anklage vorbereitet.    Von Kreisbote

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