Haftstrafen für Einbrecherbande

Internationale Zusammenarbeit führte zum Erfolg

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In Innsbruck wurden die Urteile verkündet.

Viele können sich  noch an die letztjährige Einbruchsserie in Bergbahnen erinnern, die die Polizei über Monate hinweg beschäftigt hat.  Von Beginn an standen die deutschen Beamten mit österreichischen Kollegen, die ebenfalls betroffen waren, in Kontakt. Gegen fünf Albaner wurden jetzt in Innsbruck die Urteile gefällt.

Zahlreiche Bergbahnen im bayerischen und österreichischen Grenzgebiet waren im vergangenen Jahr Ziel einer überregional agierenden Einbrecherbande geworden.

In verschiedenen Gemeinden an der Alpenkette zwischen Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen kam es im Jahresverlauf 2016 zu zahlreichen Einbrüchen in Bergbahnen und Hotels. Allein im Zeitraum 18. bis 25. August brachen zunächst unbekannte Täter zweimal in die Jennerbahn in Schönau am Königssee, die Kampenwandbahn in Aschau im Chiemgau und die Kreuzeckbahn in Garmisch-Partenkirchen ein. Neben der entwendeten Beute – nach derzeitigem Stand alleine in Oberbayern ein sechsstelliger Betrag - verursachten die Täter bei den Einbrüchen auch einen hohen Sachschaden.

Bei der Kripo Traunstein wurde im Fachkommissariat Grenze, mit Sitz in Bad Reichenhall, die Ermittlungsgruppe „Bergbahn“ eingerichtet. Aufgrund gleichgelagerter Fälle im österreichischen Bundesland Tirol wurden Informationen und Ermittlungsergebnisse ausgetauscht sowie die weiteren Maßnahmen zwischen den bayerischen und österreichischen Sicherheitsbehörden eng abgestimmt. Kurz vor Weihnachten 2016 gelang es schließlich Beamten des Landeskriminalamtes (LKA) Tirol, fünf albanische Staatsangehörige zwischen 21 und 39 Jahren (drei Männer, zwei Frauen) nach Einbrüchen in Zauchensee festzunehmen. Die Täter waren „gut getarnt“ mit einem weißen Wohnmobil und einem Pkw mit italienischer Zulassung unterwegs.

Jetzt wurden die Täter verurteilt. Ein 37-Jähriger wurde zu 3 Jahren Haft verurteilt, gegen einen 40-Jährigen lautete das Urteil auf 4 Jahre Haft. Gegen drei weitere Beteiligte wurden ebenfalls Haftstrafen ausgesprochen, die – nach Anrechnung der Untersuchungshaft – in Bewährungen umgewandelt wurden.  kb

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