Geschäftsstellenleiter des Kreisboten Garmisch-Partenkirchen wurde in den Ruhestand verabschiedet

Für uns geht eine Ära zu Ende

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Verlagsleiter Helmut Ernst (li.) bedauert nicht nur das Ausscheiden eines wichtigen Mitstreiters, sondern auch „den Verlust des Menschen, der die Geschicke maßgeblich mitgestaltet hat.“

Landkreis / GAP  – Und dann ist er plötzlich da, der letzte Arbeitstag. Man hat es seit langem gewusst und doch ist es für alle Beteiligten ein ganz besonderer Tag. Der langjährige Kreisboten-Geschäftsstellenleiter Rudolf „Rudi“ Kutschenreiter wurde am Dienstag von seinem Team in Garmisch-Partenkirchen in den Ruhestand verabschiedet. Verlags- leiter Helmut Ernst aus Weilheim und Arbeitskollegen aus früheren Jahren waren zu der kleinen Feier gekommen, um dem 65-Jährigen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt zu wünschen.

So manche Anekdote machte die Runde und es kam auch Wehmut auf, „denn ich habe gern hier gearbeitet“, bekannte Rudi Kutschenreiter. 

Am 1. März 1975 trat er seine Arbeit an – Volkmar Mühlfellner, der Gründer des gleichnamigen Verlags, hatte ihn da- mals eingestellt: „Sie kommen aber wirklich, weil ich den anderen drei Bewerbern jetzt absage“ – damit war alles perfekt. Dass aus dieser Abmachung fast 40 Jahre beim Kreisboten-Verlag werden sollten, damit hatte wohl keiner gerechnet. „Ich hatte mir das eigentlich als Übergangslösung gedacht“, erinnert sich Kutschenreiter. Keine zehn Jahre später war er Geschäftsstellenleiter in Garmisch-Partenkirchen. Jedes Jahrzehnt brachte zügige Weiterentwicklungen. Waren die ganz frühen Anfänge noch von einer Ausgabe pro Woche im kleinen Format geprägt, ist der Kreisbote mit seinen wöchentlich zwei Ausgaben in der Medienlandschaft in Oberbayern und im Allgäu längst fest verankert und feiert heuer das 50-jährige Jubiläum. „Gerade die letzte Zeit ist unglaublich schnell verflogen, ständig gab es Neuerungen“, stellt Kutschenreiter fest: Die technische Ausstattung der Arbeitsplätze, ein neues Erfassungssystem und vieles mehr ließen die Zeit wie im Flug vergehen. 

Und bei der persönlichen Rückschau auf fast 40 Jahre – was ist zu sagen? „Ich hatte immer einen guten Draht zu den Kunden, mitunter sind Freundschaften daraus entstanden“, stellt der fünffache Familienvater – mittlerweile gehören auch drei Enkel zur Familie – fest. Und an diese Adressaten geht auch sein Dank: An die Familie, die ihm den Rücken freigehalten hat, an alle Kollegen und an die Kunden. „Ich hab wirklich bis zur letzten Stunde an der aktuellen Ausgabe gearbeitet, deshalb tut es mir leid, dass ich mich nicht überall persönlich verabschieden konnte.“

Künftig mit einer Doppelspitze

Mit dem Ausscheiden von Rudi Kutschenreiter in den verdienten Ruhestand geht eine Ära des Kreisboten in Garmisch-Partenkirchen zu Ende. Doch die Kontinuität der Geschäftsführung bleibt gewahrt. Schon im Vorfeld hat sich die Verlagsleitung für eine Doppelspitze entschieden: Alexandra Wanninger, seit 2001 Außen- dienstmitarbeiterin beim Kreisboten Garmisch-Partenkirchen, ist neue Geschäftsstellenleiterin  und Rene Lauritsch, seit 2006 Außendienstmitarbeiter, wurde zum Verkaufsleiter bestellt. Beide können sich im florierenden Anzeigengeschäft auf ein gut eingespieltes und engagiertes Team im Außendienst stützen:  Sascha Zura ist seit 2007 dabei, Regina Neuner seit 2009 und Christoph Melischko unterstützt seit diesem Frühjahr das Team.

Von Ilka Trautmann


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