Gefahren am Berg werden oft unterschätzt

Einsatzreiche Woche bei der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen

Schnee in den Hochlagen
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Bei der Tourenplanung ist wichtig zu beachten, dass in höheren Lagen noch sehr viel Schnee liegt!

GAP - Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen berichtet über eine einsatzreiche Woche. Die Gefahren am Berg werden oft unterschätzt und so wurde die Bergwacht mehrmals alarmiert.

Am Montag wurde die Bergwacht von vier Erschöpften gerufen, die durch das Reintal zur Zugspitze wollten. Per Telefon vereinbarte man, dass sie durch das Reintal wieder zurück gehen. Sie wurden gegen 21:00 Uhr am Umschlagplatz aufgelesen.
Am Dienstag wurden die Bergwacht gegen 13:30 Uhr am Eckbauer zu einem Patienten mit Herzproblemen gerufen. Um eine möglichst schnelle Versorgung zu garantieren, fuhr das Einsatzleiterfahrzeug samt Bergwachtarzt voraus. Das Rettungsfahrzeug kam wenige Minuten nach diesem beim Patienten an. Nach der Erstversorgung wurde der Patient ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Am Freitag hatten die Bergwacht zwei Einsätze abzuarbeiten. Um 12:40 Uhr alarmierte die ILS Oberland die Helfer zu einem jungen Mann mit Kreislaufproblemen zwischen Eckbauer und Graseck. Da sich der Zustand extrem schnell verschlechterte, wurde der Rettungshubschrauber Christoph Murnau zum Einsatz hinzugezogen. Dieser stand glücklicherweise wegen eines Einsatzes zuvor am Klinikum in Garmisch. Ein Bergretter sowie die Ärztin des Hubschraubers wurden mittels der Winde zum Patienten gebracht. Der Patient wurde nach der Versorgung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.
Am Abend gegen 21:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Partnachklamm gerufen. Vier Personen standen samt Kind am Südportal der Partnachklamm. Sie konnten nicht mehr nach Graseck aufsteigen. Sie wurden mittels des Rettungsfahrzeuges abgeholt und ins Tal gebracht.

In der Nacht am 31. Mai wurde der Einsatzleiter gegen 01:00 Uhr gerufen um einen Polizeihubschrauber, der bei den Kameraden der Bergwacht Grainau im Einsatz war, zu betanken.
Am Montag, dem 31. Mai, wurde die Bergwacht um 14:52 Uhr von zwei Erschöpften gerufen, die zwischen Knorrhütte und Sonn-Alpin nicht mehr weiter kamen. Ein Bergretter wurde vom Hubschrauber der ARA Flugrettung - Station Reutte RK-2 zu den beiden gebracht. Sie wurden per Hubschrauber ins Tal gebracht.

Wichtig ! Beachtet bei der Tourenplanung, dass in höheren Lagen noch sehr viel Schnee liegt! eb

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