Eishockeybegegnung: Polizei musste oft einschreiten

Böller auf SCR Torhüter geworfen

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Die Polizei hatte beim Spiel SCR gegen SB Rosenreim einiges zu tun.

GAP - So einiges zu tun hatte die Polizei im Rahmen der DEL2-Eishockeybegegnung SCR-SB Rosenheim am Samstag zwischen 20 und 22.30 Uhr. Wie die Polizei berichtet, kam es zu einigen „Vorfällen“, die durch sie aufgenommen werden mussten. Unter anderem entfernte ein "Scherzbold" das Kennzeichen eines Vereinsbusses.

Eine 28-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim warf während er Begegnung im zweiten. Drittel) einen Plastiktrinkbecher in Richtung Eisfläche. Dieser blieb zum Glück am Absperrnetz hängen, so dass keiner der Akteure auf dem Eis getroffen wurde. Als die Personalien der Frau festgestellt werden sollten, machte sie falsche Angaben über ihre Person. Ihr richtiger Name konnte erst bei der PI GAP festgestellt werden. Sie erwartet nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen falscher Namenangabe. Zudem erhielt sie einen Platzverweis und ein Stadionverbot.

Mit zwei Promille im Eishockeystadion

Ein 27-Jähriger Rosenheimer warf gleich zu Beginn der Eishockeybegegnung einen Böller in Richtung des SCR-Torhüters. Der Böller explodierte neben dem Spieler auf der Eisfläche, der zum Glück unverletzt blieb. Der Werfer konnte identifiziert und festgenommen werden. Er war mit knapp zwei Promille erheblich alkoholisiert. Das Spiel musste unterbrochen werden und stand wegen der aufgeheizten Stimmung kurz vor dem Abbruch. Den Böllerwerfer erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Zudem wird er mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt.

Außerdem war ein Scherzbold unterwegs:Während der ersten Drittelpause wurde bekannt, dass das vordere Kennzeichen eines Fanbusses mit RO-Zulassung fehlt. Offenbar wurde es von „Scherzbolden“ abmontiert und in der Achenfeldstraße abgelegt. Eine Streife der PI GAP konnte das Kennzeichen finden und an die Halterin aus Großkarolinenfeld/Lkr. Rosenheim übergeben.

Ein 19-Jähriger aus Bernau am Chiemsee schlug nach Spielende beim Verlassen des Eisstadions auf einen Außenscheinwerfer ein, so dass dieser herabfiel und kaputt war. Es entstand Sachsachen in Höhe von ca. 200 EUR. Gegen den Bernauer wurde ein Ermittlungsverfahren wg. des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet.

Von Alma Jazbec

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