Eishockeyzeit startet mit beliebtem Stadionfest

Jetzt sind sie alle da: In der vergangenen Woche trafen die Spieler des SC Riessresee in Garmisch-Partenkirchen ein. Am Samstag waren sie gemeinsam beim Abendessen und lernten sich kennen, am Montagabend trafen sie sich erstmals auf dem Eis mit dem neuen Trainer Maurizio Mansi. Nun geht es Schlag auf Schlag. Nach der ersten Trainingswoche kommt es jetzt am Samstag, 8. August, bereits zum ersten Testspiel. Um 18 Uhr ist der Aufsteiger ESV Kaubeuren in Garmisch-Partenkirchen zu Gast.

Dies ist eine erste Standortbestimmung und gleichzeitig ein Wiedersehen mit ehemaligen SCR-Spielern: Florian Hechenrieder, Mats Lindmark, Daniel Oppolzer, Anton Saal und Petr Sikora trugen in der Vergangenheit schon das Trikot der Werdenfelser. Nicht mehr an Bord der Kaufbeurer ist Trainer Marcus Bleicher, der mit dem Team in der vergangenen Saison den Aufstieg gefeiert hatte, aber keinen neuen Vertrag bekam. Neuer Cheftrainer ist nun Bleichers bisheriger Assistent, Ken Latta, neuer Co-Trainer Robert Köchler, der zuletzt im Trainerstab des Bayernligisten EHC Sonthofen und zuvor Trainer in Haßfurt, Kempten und Oberstdorf war. Vor dem Spiel steigt schon rund ums Olympia-Eissportzentrum das traditionelle Stadionfest ab 15 Uhr. Es ist erst das zweite Mal in der Ära des neuen SCR unter Geschäftsführer Ralph Bader, dass nicht die Tölzer Löwen der Gegner sind, 2005/06 war es der EHC München gewesen. Der ECT ist dann am 14. August im Olympia-Eissportzentrum zu Gast. „Die Spiele in der Liga gegen Kaufbeuren werden sicherlich die sein, die am besten besucht werden“, sagt Geschäftsführer Ralph Bader. Nach dem Spiel gegen die Allgäuer findet auf dem Balkon vor dem Foyer die traditionelle Vorstellung der Mannschaft statt. „Ich habe bereits Formationen im Kopf, wie wir möglicherweise spielen könnten, aber die Testspiele sind dazu da, dass man viel ausprobieren kann“, sagt Mansi. Beim Zusammenstellen der Mannschaft war ihm wichtig, dass er in der Verteidigung ein ausgewogenes Verhältnis von Rechts- und Linksschützen hat. So wird einer aus dem Trio Sepp Lehner, Josef Frank und Markus Gleich mit je einem Linksschützen (Kevin Kapstad, Nicolas Dumoulin und Bernhard Ebner) ein Duo bilden. Temporäre Verstärkung hat der SCR auch in der Abwehr bekommen. Denn mit Sebastian Eickmann hat ein bisheriger Spieler der Werdenfelser eine Förderlizenz für die kommende Saison erhalten. Er war nach der vergangenen Saison zum Oberligisten EV Füssen gewechselt. Wenn er von den Allgäuern nicht benötigt wird, könnte der 19Jährige bei den Weiß-Blauen in der 2. Bundesliga wieder zum Einsatz kommen.

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