Entlaufener Hund überlebt Kältewelle

Happy End für Ronja

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Hans Zwick und Franziska Böttger vom Tiernotfall Rettungsdienst Oberland und Susanne Rosenhäger, Hundetrainerin Tierheim

GAP - Ende gut, alles gut für Hündin Ronja: Engagierte Helfer retteten das Tier, nach mehreren Tagen im Freien, aus der kälte.

Die die Mischlingshündin Ronja war am 22. Februar in Partenkirchen entlaufen. Sie war von einer privaten Tierschutzorganisation aus Rumänien vermittelt worden und erst seit zwei Wochen bei ihrer Halterin. Am Samstag wurde Ronja am Farchanter Tunnel gesichtet und am Sonntag früh teilte eine Anwohnerin Tessy Lödermann mit, dass der Hund an einem Heustadel auf den Wiesen bei Partenkirchner Friedhof sei. Sofort machten sich Tierheimmitarbeiter, darunter die Hundetrainerin des Tierheims, Susanne Rosenhäger, auf den Weg. 

Es war aber einfach nicht möglich sich dem Hund so zu nähern, dass er eingefangen werden konnte. Nachdem eisige Temperaturen herrschten, setzte das Tierheim alles daran, Ronja so schnell wie möglich sicher zu stellen. Dies gelang weder mit einer Narkotisierung (darauf reagierte sie überhaupt nicht), noch ging sie in die Hundefalle. Drei ganze Tage waren Tierheimmitarbeiter unterstützt von Tierfreunden und einer Anwohnerin, die den Hund und die Falle im Auge behielt, vor Ort. Zweimal kam der Tiernotfall Rettungsdienst Oberland dazu und es wurde versucht, den Hund mit einem langen Schafzaun zu sichern. Als ehemaliger Straßenhund kannte Ronja jeden Trick, sich zu entziehen. Sie nahm zwar bereitwillig Futter an, aber war immer sofort auf der Flucht, wenn sie merkte, dass man sie einfangen wollte. Es war auch behutsames Vorgehen notwendig, damit der Hund in dem Stadelanbau blieb und nicht den Standort wechselte. 

Am 28. Februar war ein Einsatzteam um 8 Uhr vor Ort. Endlich konnte Ronja eingefangen worden. Der Wind hatte eine Tür des Stadels zugeschlagen und dahinter war Ronja. Nachdem die Tür mit einem Netz gesichert war, konnte Ronja in die Enge getrieben und in eine Hundebox verbracht werden. Tessy Lödermann: "Als wir nach Tagen des Hoffens Ronja endlich in der Box hatten, sind Tränen der Erleichterung geflossen. Wir alle sind froh, dass der Hund überlebt hat und den Menschen dankbar, die uns bei der tagelangen Rettungsaktion unterstützt haben." Ronja erholt sich nun erst einmal im Tierheim von den Strapazen.

von Kreisbote

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