Unsere Region kann aus dem LEADER-Förderprogramm zusätzliche Mittel abrufen

Erfolgsgeschichte für unseren Landkreis

LEADER Förderprogramm
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Darüber freuen sich Martin Kriner, der Manager der LAG Zugspitz Region (links) und Landrat Anton Speer: Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen erhält zusätzliche Finanzmittel für die aktuelle LEADER-Förderperiode.

Landkreis – Gute Nachrichten hatten dieser Tage Landrat Anton Speer und der Manager der LAG Zugspitz Region, Martin Kriner. Unser Landkreis erhält als LEADER-Region für die aktuelle Förderperiode, die bis Ende 2020 läuft, mehr Finanzmittel.

Als das Förderprogramm 2015 anlief, herrschte so manche Skepsis, erinnert sich Landrat Speer. Doch längst ist es für unsere Region zur Erfolgsgeschichte geworden. LEADER ist eine französische Abkürzung. Ziel des Förderprogramms, das aus EU- und Landesmitteln gespeist wird, ist ganz konkret, die Entwicklung ländlicher Regionen anzukurbeln. Wer von Beginn an fleißig Projekte eingereicht hat –und dazu gehört der Landkreis Garmisch-Partenkirchen – wird zusätzlich belohnt, denn Mittel aus dem sogenannten Bayerntopf, für den 10 Millionen berteitgestellt werden, gibt es on top. 

„Wer weitere Projekt­ideen hat, kann Kontakt mit uns aufnehmen. Es ist viel möglich, wir kümmern uns um die Prüfung und Einreichung“, verspricht Martin Kriner. Er ist der Manager der LAG Zugspitz Region. Die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) sind die Träger zwischen den kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren. Da die LAG Zugspitz Region alle vorgegebenen Ziele (genannt Meilensteine) erreicht hat, profitiert sie jetzt von zusätzlichen Mitteln. Derzeit werden in unserer Region durch LEADER 23 Einzel- und 7 Kooperationsprojekte mit einer Zuschusshöhe von insgesamt rund 1,8 Mio. Euro finanziell unterstützt. Die Projektinvestitionssumme liegt bei etwa 4,6 Mio. Euro. 

Besonders gut läuft bei uns das Bürgerengagement. Viele Ideen konnten hier bereits umgesetzt werden, die man sonst nicht hätte stemmen können. Landrat Speer nennt nur einige Beispiele, so die Boulderhalle in Saulgrub/Wurmansau und den Bildstock Unterammergau. Voraussetzung beim Bürgerengagement: Die Maßnahme muss sich in mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel wiederfinden und das Bürgerengagement in der Region stärken. Als Beispiel eines gelungenen Kooperationsprojektes darf „Das Erbe der Wetzsteinmacher“ gelten, das ganz aktuell gemeinsam von den Gemeinden Unterammergau, Ohlstadt, Halblech und Schwangau (Ostallgäu) umgesetzt wird. Für erfolgreiche Einzelmaßnahmen seien das Staffelseemuseum Seehausen und die Radwegebeschilderung im Landkreis genannt.

Wer Projektideen hat, kann diese gern melden, telefonisch unter 08821/751-430 oder 751-572, per E-Mail: info@leader-zugspitzregion.de. Weitere Infos unter: www.leader-zugspitzregion.de. tra

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