Gelbe Tonne als Alternative?

Erneut wird der Abhol-Rhythmus der "Gelben Säcke" diskutiert

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Gelber Sack oder Gelbe Tonne?

GAP – Die „Gelben Säcke“ bzw. die Abholung dieser, beschäftigt jetzt erneut Garmisch-Partenkirchen. Nachdem der Markt aus reinen Kostengründen vor zwei Jahren von einem zwei- auf den bundesweit üblichen vierwöchigen Takt umgestellt hatte, wurde immer wieder Kritik laut. Doch etwa 90.000 Euro jährlich spart sich die Marktgemeinde durch die Umstellung.

Gemeinderätin Ursel Kössel hat im Namen der CSB-Fraktion einen Antrag im Garmisch-Partenkirchner Rathaus eingereicht mit dem Ziel, dass die Gelben Säcke wieder 14-tägig abgeholt werden. Die zweiwöchige Abholung wird gefordert, weil zum einen die Säcke von Mäusen angefressen werden, und zum anderen Joghurtbecher und dergleichen mehr, in der Sonne schmoren und dementsprechend stinken würden. Und das, so stellt Ursel Kössel im Namen des CSB klar, vereinbare sich nicht mit dem Image eines Touristenortes.

Die CSU-Fraktion hat sich ebenfalls des Themas angenommen und schlägt als Alternative zur Rhythmusänderung die „Gelbe Tonne“ vor, die in vielen bayerischen Städten und Gemeinden genutzt wird. „Tatsache ist, dass die Struktur der Gelben Säcke völlig unzureichend ist, was dazu führt, dass diese bei der kleinsten Belastung reißen . . .“ heißt es in der Begründung des CSU-Antrags. Die Verwaltung soll deshalb prüfen, ob die Einführung der „Gelben Tonne“ sachdienlich wäre und ob – gegebenenfalls in welcher Höhe – Mehrkosten durch eine eventuelle Einführung der „Gelben Tonne“ zu Buche schlagen würden.

Die beiden eingegangenen Anträge werden nun von der Verwaltung geprüft und so wird das Thema „Gelber Sack“ demnächst ein weiteres Mal den Gemeinderat beschäftigen.

von Ilka Trautmann

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