"Essbares Garmisch-Partenkirchen" zieht eine erste Bilanz

Ein erfolgreicher Sommer

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Über ein schönes Ergebnis freuten sich nicht nur die Mitglieder des Projekt "Essbares Garmisch-Partenkirchen".

GAP – Im Mai dieses Jahres erfolgte mit den ersten Spatenhieben der Startschuss. Fleißige HobbygärtnerInnen stachen Grasnarben, häufelten Erde zu Hügelbeeten, arrangierten Strohballen und säten oder pflanzten Rüben, Zucchini, Kürbis, Salate, Kräuter und zahlreiche Blumen.

Am Mühlbach zwischen der Von-Müller- und der Zugspitzstraße sowie an der Partnach bereichern das „Lavendelgärtchen“, die „Strohblume“, die „Dicke Bohne“ und das „Hakuna Matata“-Beet inzwischen nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Garmisch-Partenkirchner Gemeinde. „Erst kürzlich sagte mir eine Anwohnerin, dass sie sich jeden Tag beim Gassi gehen mit ihrem Hund über unser Gärtchen und besonders über die wunderschönen Cosmea freut“. Auch im nahe gelegenen Burgrain freuen sich Anwohner und Spaziergänger über das „Naschbeet“. Ringelblumen, Sonnenblumen u. a. Blüher bieten Schmetterlingen, Hummeln und Bienen eine Nahrungsgrundlage, womit die Gärten und Beete einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Bienen leisten.

Das Gemeinschaftsgartenprojekt „Essbares Garmisch-Partenkirchen“ nimmt darüber hinaus am Pflanzwettbewerb der Initiative „Deutschland summt“ teil (Infos unter: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de).

Weitere wichtige Ziele des Projektes sind es, die regionale und ökologische Selbstversorgung zu fördern sowie Menschen jeglichen Alters und Herkunft zum Lernen, Erfahren und Austauschen anzuregen. Zu diesem Zweck finden regelmäßige Workshops, Treffen und Picknicks statt, in denen GärtnerInnen nützliche Tipps von erfahrenen GartenexpertInnen erhalten, gemeinsam geerntet, gespeist und gefeiert wird. Besonders ertragreich war in diesem Sommer die Gartenmelde (Spanischer Spinat), die sich ähnlich wie Spinat auf unterschiedliche Art und Weise verarbeiten lässt (s. Rezept). Die Melde ist reich an Vitaminen (A, C) und Mineralstoffen (Kalzium, Magnesium, Kalium) und enthält im Vergleich zu Spinat weniger Oxalsäure.

Planung für den Herbst 

Um die anstehenden Arbeiten für den Herbst zu planen, treffen sich die Beteiligten des Gartenprojekts am Montag, 18. September, um 19 Uhr in großer Runde im LADEN (Charmonixstr. 12, Garmisch-Partenkirchen). Auf der Agenda steht auch die gemeinsame Planung des Saisonabschlussfestes sowie das im November stattfindenden Workshops zum Bau von Bienenhotels. Interessenten und Neugierige am Projekt sind herzlich dazu eingeladen, vorbeizuschauen!

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