Zwei Großeinsätze am Wochenende

Evakuierung und Hubschrauberrettung nach Unwetter in Grainau

Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.
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Der Katastrophenfall wurde am Sonntag in Grainau ausgerufen, nachdem über 60 Menschen auf der Höllentalangerhütte festgesetzt waren. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht.

Grainau – Ein rastloses Wochenende erlebten die Retter und Einsatzkräfte in Grainau. Wegen des Unwetters in der Nacht von Samstag, 13. Juni, auf Sonntag, wurden zwei Großeinsätze notwendig. Am Sonntag wurde sogar der Katastrophenfall ausgerufen. 

Hochwasser-Evakuierung: 250 Menschen betroffen

Ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Zugspitzdorf Grainau wurde am Samstagabend, 13. Juni, durch ein Unwetter ausgelöst. Der besonders betroffene Ortsteil Hammersbach musste evakuiert werden. 250 Menschen waren betroffen.

Nach den starken Regenfällen waren mehrere überflutete Keller gemeldet worden. Bedrohlich wurde die Lage vor allem im Ortsteil Hammersbach. Der Pegel des aus dem Höllental fließenden Hammersbaches stieg in kürzester Zeit massiv an. Wie die Polizei meldet, bestand die Gefahr, dass sich angeschwemmtes Treibholz an der Brücke in Hammersbach verkeilt und zu einer folgenschweren Überschwemmung für den Grainauer Ortsteil führt. Die dortigen Anwohner und Touristen wurden bis Sonntagvormittag im Kurhaus Grainau untergebracht. Die Helferinnen und Helfer der Rettungsdienstbereitschaften und des Kriseninterventionsdienstes kümmerten sich um ihre Betreuung. 

Neben der Feuerwehr aus Grainau waren auch die Wehren aus Garmisch und Partenkirchen, die Rettungsdienstbereitschaften sowie die Wasserwachten aus Grainau, Krün, Uffing und Garmisch-Partenkirchen und die Bergwacht Grainau im Einsatz. Rund 100 Kräfte der Feuerwehren und 60 Kräfte des Rettungsdienstes waren vor Ort.  Derzeit sind die Wege von Hammersbach Richtung Höllentalklamm komplett gesperrt.

Hubschrauberrettung: 61 Menschen aus dem Höllental geholt

Kaum waren die Hochwasser-Maßnahmen im Tal am Sonntagmorgen, 14. Juni, abgeschlossen, wurde ein weiterer Großeinsatz in die Weg geleitet. Die Retter befreiten 61 Menschen mit dem Hubschrauber aus ihrer beklemmenden Lage auf der Höllentalangerhütte, wo sie festgesetzt waren. Die Wege und Brücken ins Tal waren aufgrund des Unwetters nicht mehr passierbar.
Landrat Anton Speer rief am Vormittag den Katastrophenfall aus. Die Koordination eines solch umfangreichen Einsatzes war laut seiner Einschätzung nur durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz durchführbar. Vorrangiges Ziel der Einsatzkräfte war es, die Personen sicher ins Tal zu bringen. Dazu wurden Hubschrauber der Bayerischen Landespolizei und der Bundespolizei eingesetzt. Die Gäste wurden alle sicher ins Tal gebracht, das Hüttenpersonal ist oben verblieben. Am Nachmittag, gegen 14.30 Uhr, konnte der Katastrophenfall wieder aufgehoben werden. kb

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