Im Sinne der Sicherheit gerüstet

Fahrzeug- und Fahnensegnung bei der Freiwilligen Feuerwehr Farchant

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Dekan Andreas Lackermeier segnete nicht nur die neu renovierte Traditionsfahne der Wehr, sondern auch das neue TSF-Logistik und den beschafften Verkehrssicherungsanhänger.

Farchant – Gleich mehrere Höhepunkte gab`s kürzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Farchant. Zum einen erhielt die Traditionsfahne der Wehr aus dem Jahre 1926 nach umfassender Renovierung durch Dekan Andreas Lackermeier die kirchliche Segnung.

Weiterhin gab`s für den Fuhrpark der Wehr Zuwachs. Vor dem Jahresgottesdienst und der anschließenden Versammlung fand die feierliche Übergabe vor vielen Ehrengästen am Feuerwehrhaus statt. Für die umfangreichen Aufgaben sind die Farchanter Floriansjünger nunmehr noch besser gerüstet. Nach eingehender Planungsphase nahm die Wehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-Logistik) mit Ladebordwand in Betrieb. Sehr zur Freude von Kommandant Thomas Joner und auch Bürgermeister Martin Wohlketzetter. „Dieses Fahrzeug benötigt da unter 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht keinen LKW-Führerschein. Darauf legten wir Wert”, sagte Joner. Mit dem Fahrzeug kann auch das bestehende Rollcontainersystem, mittlerweile sehr bewährt, weiter ausgebaut werden. Aber aller guten Dinge sind drei! Von der Autobahndirektion Süd konnte ein gebrauchter Verkehrssicherungsanhänger erworben werden. Diesen hat die Wehr für den künftigen Einsatz entsprechend umgerüstet und wird künftig für mehr Sicherheit bei Einsätzen wie etwa auf der B2 sorgen. „Auch zur Sicherung unserer Einsatzkräfte”, betont Kommandant Joner. Der Dank von Wohlketzetter galt der Wehr und ihrer Freiwilligen. „Wir können unsere Pflichtaufgabe nur erfüllen, weil wir euch haben”. Erfreut war das Gemeindeoberhaupt auch über die aufwändige Restaurierung der alten Fahne. „Denn auch der Gemeinde ist es wichtig, dass die Geschichte der Wehr mit dieser Fahne dokumentiert wird”, betonte Wohlketzetter.

Bei der anschließenden Jahresversammlung im „Alten Wirt” wurde ordentlich Bilanz gezogen. So leistete die Wehr 56 Einsätze, davon waren nur 10 Brände, aber 35 technische Hilfeleistungen zu meistern. Erster Vorsitzender Michael Eibensteiner schlug im Namen der Vorstandschaft vor, das Eintrittsalter für junge Neumitglieder in den Feuerwehrverein von derzeit 16 auf 14 herabzusetzen. Dafür gab es eine große Mehrheit, die Satzungsänderung kann somit erfolgen. Zahlreiche Mitglieder wurden anschließend noch für langjährige Mitgliedschaft im Verein beziehungsweise für ihren Einsatz beim G7-Gipfel ausgezeichnet. David und Martin Leitenbauer sind 40 Jahre aktiv für die Wehr tätig und erhielten die Dankurkunde vom Bayerischen Innenminister. Michael Forster wurde zum Oberbrandmeister befördert.

von Klaus Munz

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