Umweltminister Thorsten Glauber gratuliert zur Naturparkanerkennung

Festakt zur Gründung des Naturparks Ammergauer Alpen

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Zahlreiche Ehrengäste wurden beim  Festakt für die Naturparkanerkennung der Ammergauer Alpen begrüßt, u.a. auch der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber.

Im Sommer 2017 wurden die Ammergauer Alpen seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zum Naturpark erklärt – dem ersten und einzigen im oberbayerischen Alpenvorland. Fast zwei Jahre sind seitdem vergangen. Nun wurde die Gründung des Naturparks Ammergauer Alpen im Ammergauer Haus in Oberammergau mit einem Festakt begangen. Den Rahmen bildete die von 13. bis 15. Mai stattgefundene Geschäftsführertagung des Verbands Deutscher Naturparke.

Bürgermeister Arno Nunn, der gleichzeitig erster Vorstand des Naturpark Ammergauer Alpen e.V. ist, konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter den bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. Der zeigte sich erfreut, dass der 19. Naturpark Bayerns nach fünfjährigen Planungs- und Prüfungsphase realisiert werden konnte: „Naturparke sind ein starkes Bekenntnis zu unserer bayerischen Heimat. Nachhaltige Tourismus- und Regionalentwicklung sowie Projekte zur naturparkspezifischen Bildung sind prägende Kennzeichen der Naturparke.

Der Naturpark Ammergauer Alpen ist ein Paradies der Artenvielfalt und der landschaftlichen Schönheit. Ein Mosaik an naturnaher Bewirtschaftung und von ungestörter Naturentwicklung erhält hier die einmalige Natur- und Kulturlandschaft der Ammergauer Alpen mit ihren artenreichen Bergwiesen, Bergmischwäldern, Niedermooren und Fließgewässern“, so Glauber. Auch Landrat Anton Speer sowie Friedel Heuwinkel, Präsident Verband Deutscher Naturparke, hielten Grußworte.

Naturparkkoordinator Dr. Klaus Pukall entführte die Gäste auf eine Bilderreise in die fünf Landschaftsräume des Naturparks. Der Naturpark Ammergauer Alpen vereint auf einer Fläche von rund 22.738 Hektar eine große Artenvielfalt; eine Besonderheit ist die Konzentration der unterschiedlichsten Landschaftsformen auf engstem Raum. Die Streuwiesen, Almen, Mischwälder und Bergkiefernhochmoore wurden für einen besseren Schutz, aber auch um diese Schätze für Gäste noch intensiver erlebbar zu machen, zum Naturpark ernannt. Konkret umfasst das Gebiet Ammergebirge, Ammer-Loisach-Hügelland und Lech-Vorberge die Gemeinden Oberammergau, Unterammergau, Ettal, Saulgrub-Altenau, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien sowie das gemeindefreie Gebiet Ettaler Forst. kb

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